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Dem Hund das Bellen abgewöhnen

3 Minuten
Wenn du einem Hund das Bellen abgewöhnen möchtest, musst du zuerst die Ursachen herausfinden. Du brauchst Verständnis und Geduld. 
Dem Hund das Bellen abgewöhnen
Letzte Aktualisierung: 02. Juli 2021

Hunde bellen aus unterschiedlichsten Gründen, es ist für sie ein wichtiges Kommunikationsmittel, mit dem sie Freude, Gefahr oder andere Dinge ausdrücken können. Manchmal kann die Bellerei unangnehm sein, doch wie kann man einem Hund das Bellen abgewöhnen? 

Warum bellen Hunde?

Wenn du einem Hund das Bellen abgewöhnen möchtest, musst du zuerst die Ursachen herausfinden. Du brauchst Verständnis und Geduld.

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Stress

Hunde brauchen nicht nur Futter, sie haben auch andere Grundbedürfnisse: der tägliche Spaziergang, ihren eigenen Platz, Streicheleinheiten… Wenn diese Bedürfnisse nicht erfüllt werden, fühlt sich der Hund gestresst und reagiert vielleicht mit Bellen.

Stress, Einsamkeit, Frust oder Missbrauch sind Situationen, in denen Hunde oft bellen, um ihre Anspannung auszudrücken.

Noch ein interessanter Artikel: Freundschaft zwischen zwei misshandelten Hunden

Übermäßige Einsamkeit

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Hunde brauchen Gesellschaft, insbesondere wenn sie sehr aktiv sind, müssen sie sich mit ihrer Umgebung austauschen. Wenn du lange außer Haus bist und sich der Hund einsam fühlt, bellt er vielleicht, um seinen Unmut auszudrücken.

In diesem Fall wäre es ideal, einen vierbeinigen Freund für ihn zu finden! 

Trennungsangst

Auch Trennungsangst kann zu ähnlichen Verhaltensmustern führen. Der Hund bellt oder knabbert Möbelstücke an, wenn er daran leidet. Um diese Angst zu lindern, solltest du darauf achten, dass dein Hund auch während deiner Abwesenheit gut versorgt ist. 

Sozialisierungsschwierigkeiten

Wenn ein Hund als Welpe nicht richtig sozialisiert wurde, kann sich dies auf sein Verhalten auswirken. Vielleicht hat er Angst vor alltäglichen Reizen, Lärm, Kindern, Fahrrädern usw. und bellt deshalb. Ein Hundetrainer kann dir in diesem Fall helfen.

Überstimulierung

Manche Hunde sind sehr verspielt und lassen sich leicht reizen, insbesondere Welpen, wenn sie mit anderen Tieren spielen, Neues entdecken und aufgeregt sind. Durch die Aufregen können sie zum Beispiel ihre Blase nicht kontrollieren oder auch unkontrolliert bellen.

Belohne den Hund, wenn er sich ruhig verhält, doch schimpfe ihn nicht, für Verhaltensweisen, die er nicht kontrollieren kann.

Frust vermeiden

Gewisse Verhaltensweise und Spiele können den Hund frustrieren. Wenn der Hund zum Beispiel ein Laserlicht verfolgt, das er nie erreichen kann, ist das für den Zuschauer vielleicht lustig, doch für das Tier frustrierend.

Krankheit, Alter oder Taubheit

Manche Hunde verlieren im Laufe des Lebens ihr Gehör oder ihre Sehkraft. Dies kann zur Folge haben, dass sie viel bellen. In diesem Zustand brauchen Tiere besondere Zuneigung und Pflege. Behandle deinen Hund im Alter mit Liebe und Respekt.

Ängste

Schwierige und traumatischen Erfahrungen können bei Hunden dazu führen, dass sie vor Situationen, Menschen und Objekten Angst haben. Es ist wichtig zu wissen, wie man diese Fälle mit Geduld behandelt. Du musst wissen, dass sich der Hund nur schützen möchte, da er sich in Gefahr fühlt.

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Tricks, um Hunden das Bellen abzugewöhnen

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Du kannst es mit folgenden Tipps versuchen, damit dein vierbeiniger Freund nicht ständig bellt:

  • Sorge für eine entspannte, ruhige Atmosphare. Streichle deinen Hund, gib ihm Massagen und belohne ihn für gutes Verhalten.
  • Schimpfe nicht mit ihm, wenn er bellt. Dieses Verhalten wird das Problem nur verschlimmern.
  • Hunde, die ständig bellen brauchen Bewegung. Kein übermäßiges Training, sondern kontinuierliche und moderate Bewegung.
  • Wenn der Hund bellt, wenn er andere Hunde sieht, solltest du nicht an der Leine ziehen, doch den Spaziergang fortsetzen, so als ob nichts passiert wäre.
  • Bleibe ruhig und halte den Hund fest, damit er dies bemerkt. Achte immer auf seine Sicherheit und sein Wohlbefinden.

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  • Elgier, Á. M., Jakovcevic, A., Mustaca, A. E., Bentosela, M., & Barrera, G. (2009). Problemas de comportamiento en los perros domésticos (canis familiaris): aportes de la psicología del aprendizaje. Revista de Psicología, 18(2), ág-123.
  • Asociación Internacional de Consultores de Conducta Animal. (2019). Manual de Entrenamiento Canino. IAABC.

Dieser Text dient nur zu Informationszwecken und ersetzt nicht die Beratung durch einen Fachmann. Bei Zweifeln konsultieren Sie Ihren Spezialisten.