Chile: Projekt für streunende Hunde

· 15. März 2018
Das Motto dieses Projektes lautet: "Wenn du den Hunden kein Zuhause geben kannst, hilf mit, Hundehäuschen für sie zu bauen."

Streunende Hunde sind in vielen Ländern ein Problem, das schwer zu lösen ist, insbesondere dann, wenn nur wenige Mittel zur Verfügung stehen. Tierschutzorganisationen setzen sich für Straßenhunde ein, um ihnen Schutz und Futter zu geben. Heute berichten wir dir von einer tollen Initiative in Chile, um Schutzhäuschen für streunende Hunde zu bauen.

Das Motto dieses Projektes lautet: „Wenn du den Hunden kein Zuhause geben kannst, hilf mit, Hundehäuschen für sie zu bauen.“

Schutzhäuschen für streunende Hunde

In der Stadt Coquimbo wimmelt es von Straßenhunden, die Futter suchen und ein schweres Leben haben, doch nur wenige Stadtbewohner sind bereit, etwas zu unternehmen, um die Situation zu verbessern.

Einge Gruppe junger Menschen hilft zweimal in der Woche bei der Herstellung von Papphäusern aus recycelten Materialien, die Hunden Schutz bieten sollen. Die Tierschutzorganisation nennt sich „Amor & Rescate Peluditos Callejeros“ und wurde von einem 15-jährigen Mädchen gegründet.

Alles begann mit dem Füttern der Hunde auf dem Rathausplatz. Dadurch fand das Mädchen Unterstützer für ihre Initiative.

Die Tierschützer suchen Pappkartons auf Märkten und in Geschäften, mit denen sie dann Schutzhäuschen für die Hunde herstellen. Diese sind zwar nicht regenbeständig, können den Hunden jedoch zumindest eine Zeit lang Schutz und Wärme bieten.

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Ähnliche Initiativen in Argentinien

streunende Hunde brauchen Pflege und Schutz

„Proyecto ambulatorio“ nennt sich eine Initiative in Argentinien, die sich zum Ziel gesetzt hat, Straßenhunde zu impfen und zu sterilisieren. Freiwillige stellen außerdem mit Erlaubnis der Anwohner Hundehäuschen in der Nachbarschaft auf, um die streunenden Tiere zu schützen.

Sie füttern die Tiere, kümmern sich um sie und suchen ihnen wenn möglich ein neues Zuhause. Da diese Tierschützer von der Regierung keine Unterstützung erhalten, bitten sie Mitbwohner um Material, nicht um Geldspenden.

Das Ziel der Tierschutzgruppe ist, den Hunden wenigstens ein Dach über dem Kopf zu geben. Sie bauen Holzhäuser und statten diese mit Decken, Matratzen oder Stoffen aus. Darüber hinaus geben sie den Hunden einen Fressnapf und Wasser.

Ein weiteres Vorbild, das es nachzuahmen gilt: eine Frauengruppe in der Stadt Paraná, auch in Argentinien. Die Tierschützerinnen stellen Hundehäuser für streunende Hunde auf, um sie vor Kälte und Regen zu schützen.

streunende Hunde adoptieren

Anfangs wurden die Hundehäusser in Parks und in der Nachbarschaft aufgestellt. Inzwischen gibt es viele Freiwillige, die diesem Weg folgen. Sie verwenden Materialien, die großzügige Menschen spenden, und bieten den Hunden so Schutz.

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Natürlich sind diese Initiativen keine definitive Lösung des Problems, doch sie verbessern das Leben der Tiere zumindest eine Zeit lang. Ein wichtiger Teil dieser Projekte ist die Sterilisation der Hunde, damit die Situation nicht schlimmer wird. 

Wir können nicht jeden verlassenen Hund adoptieren, doch wir können dazu beitragen, dass es Straßenhunden besser geht, indem wir ihnen aus Abfallmaterial Häuschen bauen und Futter geben. Es lohnt sich!