Hundebefehle: Dem Hund „Komm“ beibringen

Wenn dein Hund trotz deiner Erziehung nicht gehorchen will, solltest du die Geduld trotzdem nicht verlieren. Hier findest du verschiedene Tipps, mit denen du erreichen kannst, dass dein Vierbeiner auf deinen Rückruf reagiert. 

Du versuchst, deinen Hund richtig zu erziehen, doch trotzdem ignoriert er dich manchmal, wenn du ihn zu dir zurück rufst? Dies passiert meist außer Haus, wo du seine Bewegungen am wenigsten kontrollieren kannst? Du solltest nicht aufgeben, denn das Training eines Hundes braucht Zeit. Anschließend findest du verschiedene Tipps, um deinem Hund den Befehl „Komm!“ beizubringen. 

 Wie kann ich meinem Hund den Befehl „Komm!“ beibringen?

Wie kann ich meinem Hund den Befehl "Komm!" beibringen?

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Positive Verstärkung ist eine ausgezeichnete Methode, um einen Hund zu erziehen. Der Befehl „Komm!“ ist grundlegend und gehört zu den ersten Dingen, die ein Hund beachten sollte. Denn nur so kannst du ihn wieder zu dir zurückrufen und kontrollieren, wenn er nicht an der Leine ist.

Doch dein Hund hat vielleicht nicht immer Lust, dir sofort zu gehorchen. Diese Tipps können dir helfen:

1- Den Rückruf mit positiven Dingen assoziieren

Wenn dein Hund den Befehl „Komm!“ nur damit assoziiert, dass der Spaziergang zu Ende ist, er ein Medikament nehmen muss oder du etwas anderes tun willst, das ihm nicht gefällt, ist es ganz logisch, dass er nicht gehorchen will. Du solltest deshalb versuchen, den Rückruf an Positives zu binden.

Wenn dein treuherziger Freund Spaß hat, wird er sehr gerne zu dir zurückkommen. Dabei können folgende Dinge hilfreich sein:

  • Spielzeug
  • Hundekeks
  • Streicheleinheiten
  • aufmunternde Worte

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Wenn du in einem Park bist, rufe deinen Hund nicht nur dann, wenn du nach Hause gehen möchtest. Rufe ihn mehrfach, um ihn zu loben, ihm ein Keks für gutes Verhalten zu geben und lass ihn dann wieder spielen oder laufen bevor du ihn zu dir zurückrufst, um den Park zu verlassen.

Wenn dein Hund trotz deiner Erziehung nicht gehorchen will, solltest du die Geduld trotzdem nicht verlieren. Hier findest du verschiedene Tipps, mit denen du erreichen kannst, dass dein Vierbeiner auf deinen Rückruf reagiert.

2- Rufe deinen Hund nicht, wenn du weißt, dass er nicht kommen wird

Bevor du deinen Hund rufst, solltest du beobachten, was er gerade macht! Wenn du siehst, dass er sehr beschäftigt ist oder gerade seiner Lieblingsaktivität nachgeht und vermutlich kein Interesse daran hat, zu dir zu kommen, lass ihm etwas Zeit, bevor du ihn rufst.

Vielleicht befindet sich deine Fellnase im Spiel mit Artgenossen, schnüffelt gerade an interessanten Dingen oder hat auf andere Weise Spaß. In diesem Fall lohnt es sich, mit dem Rückruf etwas zu warten. Sobald dein Vierbeiner müde ist oder ihm die Beschäftigung langweilig wird, wird er lieber auf den Befehl „Komm!“ hören.

3- Ärgere dich nicht, wenn dein Hund nicht sofort kommt

Wenn dein Hund nicht sofort auf deinen Befehl zu dir zurückkommt, solltest du ihn nicht schimpfen oder bestrafen. Sobald er gehorcht, lobe ihn für sein positives Verhalten, auch wenn er erst etwas später kommt.

Wenn du dich über ihn ärgerst und ihn bestraft, wird er die Situation als negativ empfinden und dir auch beim nächsten Mal nicht folgen. Wenn dein vierpfotiger Freund etwas länger Zeit braucht, um zu dir zu kommen, zeige ihm, wie glücklich du bist, dass er wieder bei dir ist!

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4- Verliere nicht die Ruhe, wenn du willst, dass dein Hund auf den Befehl „Komm!“ reagiert!

Auch wenn du denkst, dass dein Hund in Gefahr sein könnte, weil er sich von dir zu weit entfernt, oder weil er auf eine Straße zusteuert, solltst du die Ruhe bewahren! Mache deinen vierbeinigen Liebling nicht mit deiner Stimme nervös. Rufe ihn zurück, doch mit optimistischer und ruhiger Stimme, auch wenn du in Panik gerätst!

Wenn dein Hund spürt, dass du nervös bist, dann kann er selbst Angst bekommen, und sich weiter von dir weg entfernen.

Du solltest ihm auch nicht nachrennen, denn dies könnte ihn dazu veranlassen, sich weiter von dir zu distanzieren. Am besten bewegst du dich in die entgegengesetzte Richtung, damit sich dein Hund darüber bewusst wird und zu dir zurückkommt.

5- Verwende immer denselben Befehl, um deinen Hund zurückzurufen

dem Hund den Befehl "Komm!" beibringen

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Wenn der Rückruf jedes Mal durch unterschiedliche Befehle erfolgt, wird dich dein Hund nicht verstehen. Verwende deshalb immer dasselbe Wort, um ihn zu rufen. Meist ruft man Hunde mit „Komm!“ oder „Hier!“, doch natürlich gibt es auch andere Alternativen.

Wichtig ist, dass dein Hund den Rückruf erkennt. Wenn du unterschiedliche Arten und Befehle verwendest, ist er verwirrt und versteht vielleicht nicht, was genau du von ihm willst. 

Sei geduldig in der Erziehung deines Hundes, es lohnt sich!

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