5 Tipps gegen Angstverhalten bei Hunden

1. Mai 2018
Hunde können aus verschiedensten Gründen an Angst leiden, meist verstecken sich dahinter jedoch ähnliche Auslöser.

Donner, ein größerer Hund, ein Trauma aus der Vergangenheit oder andere Geschehnisse können bei Hunden Angst auslösen. In unserem heutigen Beitrag erfährst du, was du gegen Angstverhalten bei Hunden tun kannst, damit dein treuherziger Freund nicht leidet. 

Was tun gegen Angstverhalten bei Hunden?

Hunde können aus verschiedensten Gründen an Angst leiden, meist verstecken sich dahinter jedoch ähnliche Auslöser. Gegen Angstverhalten helfen folgende Tipps, damit dein Vierbeiner, das unangenehme Gefühl überwinden kann:

1. Umarme und streichle deinen vierbeinigen Freund nicht zu sehr

Tipps gegen Angstverhalten bei Hund

Dies ist ein häufig begangener Irrtum von Hundehaltern, denn sie möchten ihre Fellnase beschützen und ihr die Angst nehmen. Doch du solltest bei Angstverhalten ganz normal reagieren, so wie du das sonst auch tun würdest. So spürt der Hund, dass er nicht in Gefahr ist und es sich um eine ganz normale Situation handelt. 

Das ist insbesondere dann sehr wichtig, wenn es ein Feuerwerk oder ein Gewitter gibt. Versuche, ganz normal zu handeln, um dem Hund so zu sagen, dass es sich nicht um eine Gefahrensituation handelt. Ignoriere deinen Vierbeiner, doch schaue zu ihm, um seine Reaktion zu beobachten.

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2. Bleibe ruhig, um deinen Hund zu beruhigen

Dein treuer Freund hängt von dir ab und ahmt dich nach. Wenn du selbst ruhig bist, wird er das auch sein. Zeige ihm also deine Nervosität nicht, denn sonst wird die Angst deines Vierbeiners größer. Übertrage Ruhe auf deinen Hund, vermittle ihm Vertrauen und Sicherheit. So weiß er, dass nichts Schlimmes passiert und kann seine Angst überwinden.

3. Unterhalte deinen Vierbeiner

Wenn es zum Beispiel in Strömen regnet und du weißt, dass dein Hund Angst davor hat, nutze die Zeit, um mit ihm zu spielen. Du kannst ihn mit einem Ball oder seinem Lieblingsspielzeug unterhalten. Du kannst ihm auch Futter geben, damit er sich aufs Fressen konzentriert und seine Angst vergisst.

Vergiss nicht, dass er mit dem Futter schnell fertig ist und du ihn danach anders unterhalten musst. Du kannst ihm kleine Hundekekse füttern, oder ihn damit im Spiel belohnen.
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4. Die Routine beibehalten

Wenn ein Gewitter aufzieht oder ein Feuerwerk bevorsteht, solltest du zu Hause trotzdem die gewohnte Routine beibehalten. Wenn du beginnst, das Haus mit Jalousien abzudunkeln oder andere Dinge veränderst, kann dein Hund dies mit Gefahr interpretieren und erst recht Angst zeigen. 

5. Gib nicht auf!

Angstverhalten bei Hund

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Vielleicht benötigst du mehrere Regen- oder Gewitternächte oder mehrere Spaziergänge im Park, damit dein Hund allmählich seine Angst überwinden kann. Gib nicht auf und vergiss nicht: Geduld ist grundlegend, um einen Hund zu erziehen. 

Jedes Mal, wenn sich dein Hund bei Donner brav verhält, oder wenn er kein Angst vor einem größeren Hund hat, solltest du deinen vierbeinigen Freund belohnen und loben, damit er weiß, dass er das gut gemacht hat.

Diese Tipps helfen, wenn sich das Angstverhalten des Hundes im normalen Rahmen hält und die Angst durch Lärm oder etwas Ungewohntes ausgelöst wird. Wenn der Hund allerdings Opfer einer Misshandlung wurde, musst du sehr vorsichtig mit ihm umgehen. Bewege dich langsam, sprich leise und lerne, ihn zu verstehen. Vergiss nicht, dass er ein Trauma mitschleppt und es nicht einfach ist, sich davon zu erholen.

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Ein Hundetrainer kann dir helfen, Situationen zu bewältigen, in denen der Hund Misstrauen, große Angst und Nervosität experimentiert, wenn er beispielsweise glaubt, erneut geschlagen oder misshandelt zu werden. Er kann mit der Hilfe eines Experten lernen, Ängste zu überwinden und ein glückliches Leben zu führen.

Im Normalfall ist es allerdings gar nicht schwierig, diese Tipps gegen Angstverhalten erfolgreich umzusetzen.

 

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