Was tun, wenn mein Hund ständig bellt? 6 Tipps

27. Mai 2018
Bellen ist ein natürliches Kommunikationsmittel des Hundes, das er in verschiedenen Situationen verwendet, um sich mit Artgenossen zu verständigen, oder zum Beispiel auch, um uns auf Gefahr hinzuweisen. Doch jetzt bist du der "Rudelführer" und musst deinen Hund kontrollieren, wenn er ständig bellt, damit sich dieses Verhalten nicht in einen Albtraum verwandelt. 

Das Bellen eines Hundes kann auf Gefahr hinweisen, jedoch auch Zuneigung oder Freude ausdrücken. Doch wenn ein Hund ständig bellt, kann dies sehr störend sein, nicht nur für den Hundehalter, sondern auch für die Nachbarn!

Erfahre in diesem Artikel verschiedene Tipps, mit denen du das Bellen deines Hundes kontrollieren kannst. 

Wenn ein Hund ständig bellt, können diese Tipps helfen

Wenn ein Hund ständig bellt, können diese Tipps helfen

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Bellen ist ein natürliches Kommunikationsmittel des Hundes, das er in verschiedenen Situationen verwendet, um sich mit Artgenossen zu verständigen, oder zum Beispiel auch, um uns auf Gefahr hinzuweisen. Doch jetzt bist du der „Rudelführer“ und musst deinen Hund kontrollieren, wenn er ständig bellt, damit sich dieses Verhalten nicht in einen Albtraum verwandelt.

Manche Rassen bellen häufiger als andere. Natürlich reagieren auch Hundehalter unterschiedlich auf das Geräusch, denn manche sind darauf sensibler und empfinden das Gebell als störend.

Wenn dein Hund ständig bellt, kannst du es mit diesen Tipps versuchen:

1. Korrigiere sein Verhalten

Wähle eine Strategie, um deinem treuherzigen Begleiter beizubringen, dass er zur Ruhe kommt. Ein Blick, ein Geräusch oder ein Wort (zum Beispiel „nein“) oder ein kleiner, sanfter und liebevoller Klaps können dazu dienen. Sobald das Tier lernt, was diese Geste oder das Wort bedeuten, wird es dir leichter fallen, ständiges Gebell abzustellen.

Anfangs hört dein Vierbeiner vielleicht kurz mit dem Bellen auf und macht dann wieder weiter. Das ist darauf zurückzuführen, dass sein Gehirn noch immer in Alarmbereitschaft ist und er noch immer auf mögliche Gefahr hinweisen möchte. Du musst Geduld haben, denn der Lernprozess braucht Zeit.

Wiederhole und trainiere die Situation immer wieder, bis der Hund lernt und das neue Verhalten als Gewohnheit integriert. 

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2. Unterbrich deinen Hund

Wenn dein treuester Freund mit der Bellerei deine Aufmerksamkeit erlangen möchte, musst du in deiner Reaktion konsequent sein. Wenn deine Fellnase beispielsweise vor dem Kühlschrank sitzt und bellt, weil sie gerne etwas Gutes hätte, auch wenn gerade nicht die Zeit für eine Fütterung ist, musst du dieses Verhalten abstellen. Vielleicht bellt dein Hund auch, wenn du telefonieren möchtest, dich vor den Fernseher setzt oder wenn du Besuch bekommst.

In diesem Fall empfehlen wir dir eine andere Technik, um mit dem lästigen Bellen Schluss zu machen. Meist hört der Hund nach einigen Minuten von selbst auf, da er müde wird und sieht, dass er keinen Erfolg hat. Wenn du ihm jedoch Aufmerksamkeit schenkst, erreicht er genau das, was er bezweckt und wird sich weiterhin so verhalten.

Die beste Strategie ist deshalb meist: ignorieren!

3. Ruhe bewahren

Dies gilt für dich und für deinen Hund: Damit ein Training erfolgreich sein kann, sollte man immer die Ruhe bewahren. Wenn dich das Bellen stört und du dich deshalb ärgerst oder Frust aufkommt, verschlimmert sich die Situation nur noch zusätzlich.

Du befindest dich dann nicht in der Lage, das Verhalten deines vierpfotigen Freundes zu korrieigeren. Außerdem solltest du nicht vergessen, dass Hunde das Verhalten ihrer Besitzer nachahmen!

Wenn du gereizt bist, wird es dein Hund auch sein! Doch wenn du dich entspannst und dir kurz Zeit nimmst, um für Ordnung und Ruhe zu sorgen, wird dir dein Vierbeiner auch eher gehorchen und mit dem Bellen aufhören. Also: Atme tief durch und komme zur Ruhe! 

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4. Führerrolle übernehmen

Du bist der „Anführer des Rudels“, vergiss das nicht! Wenn dein Hund ständig bellt und sich dabei gegen einen Gegenstand oder eine Person richtet, komme näher und zeige ihm, dass du dich dieser Sache annehmen wirst. 

Zeige ihm dei ruhiges Verhalten, damit sich dein Haustier bewusst wird, dass keine Gefahr droht und es keinen Grund zur Sorge gibt.

Verwende deine Körperhaltung und dein Verhalten, um eine „unsichtbare Mauer“ aufzubauen, die den Hund daran hindert, sich an das Objekt oder den Menschen zu richten, die er im Visier hat. Du wirst staunen, wie gut diese Strategie funktioniert!

5. Herausforderung

Hund, der ständig bellt

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Oft bellen Hunde auch deshalb, weil sie Energie freisetzen müssen. In diesem Fall kann es eine große Hilfe sein, den Vierbeiner durch Spiele und Übungen herauszufordern, damit er überschüssige Energie abbauen kann.

Geh mit deinem treuherzigen Begleiter spazieren, spiele mit ihm mit einem Ball oder seinem Lieblingsspielzeug… bringe deinen Hund in Bewegung und gönne ihm etwas Auslauf!

6. Lass dich beraten

Du kannst natürlich auch mit einem Hundetrainer oder Tierarzt sprechen, wenn du siehst, dass all deine Bemühungen keinen Erfolg haben und dein Hund weiterhin ständig bellt. Experten können dir weitere Tipps geben und dich im Training unterstützen, um das Verhalten deines Fellknäuels zu korrigieren. 

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