5 Dinge, die dein Hund nicht mag

· 24. Mai 2018
Finde hier einige Dinge heraus, von denen du vielleicht nicht wusstest, dass dein Hund sie nicht mag.

Hunde und Menschen leben seit Jahrhunderten zusammen. Man darf dennoch nicht vergessen, dass wir verschiedene Spezien sind. Damit wir uns gut mit ihnen verständigen können und einander verstehen, müssen wir versuchen, die verschiedenen Formen zu interpretieren, die Hunde benutzen, um zu kommunizieren. Außerdem müssen wir akzeptieren, dass nicht alles, was uns wunderbar erscheint, es auch für unsere Hunde ist… und umgekehrt. Deswegen erklären wir dir heute einige Dinge, die dein Hund nicht mag, und von denen du vielleicht noch nicht Bescheid wusstest.

Lerne zu erkennen, was dein Hund nicht mag

Abgesehen von Lauten, bei denen das Bellen der für den Hund typischste ist, besitzen unsere vierpfotigen Freunde auch ein ausgedehntes Vokabular an Körpersprache. Dieses stützt sich vor allem auf die Bewegungen des Schwanzes und der Ohren.

Es ist von großer Wichtigkeit, dass du verstehst, diese Zeichen zu interpretieren, damit du weißt, was in deinem Hund vor sich geht. So bist du immer informiert darüber, ob er Angst spürt, verärgert oder glücklich ist usw.

Lass dich von einem Tierarzt oder einem Experten in Tierverhalten beraten, damit du lernst zu verstehen, was dir dein Haustier mitteilen möchte. In der Zwischenzeit bieten wir dir eine Liste von Dingen, die dein Hund nicht mag.

Finde hier einige Dinge heraus, von denen du vielleicht nicht wusstest, dass dein Hund sie nicht mag.

1- Umarmungen und andere Arten der Liebkosung

Eine Umarmung, die der Hund nicht mag

Auch wenn wir Menschen durch eine Umarmung Zuneigung ausdrücken, dann sehen das unsere Hunde jedoch ganz anders. Du musst verstehen, dass du ihn mit diesem Liebesbeweis in seiner Bewegungsfreiheit einschränkst. Dein Hund sieht das als einen Akt der Dominanz an.

Wenn du deine Fellnase gut beobachtest, dann ist es wahrscheinlich, dass du bemerkst, wie dein Hund Zeichen von Unwohlsein ausdrückt. Zum Beispiel:

  • Er zieht seinen Kopf weg.
  • Der Hund vermeidet Augenkontakt.
  • Die Fellnase schleckt seine Schnauze.
  • Er neigt seine Ohren zurück.

Wenn du deinem Hund normalerweise den Kopf tätschelst, oder sein Gesicht streichelst, dann hast du vielleicht bemerkt, dass er die Augen schließt und den Kopf neigt. Das sind Anzeichen von Unterwerfung.

2-Fehlende klare Regeln

Jedes gute Zusammenleben braucht einige minimale Regelungen beträchtlich der Erziehung und des Benehmens. Dies ist für Hunde genauso wichtig wie für Menschen. Wenn diese Regeln nicht klipp und klar sind, oder – schlimmer noch – sich widersprechen, dann verwirrt dein Hund sich und weiß nicht, wie er sich benehmen soll.

Beschuldige ihn deswegen nicht, wenn er aufgrund dieses Themas Verhaltenschwierigkeiten hat. Werde dir besser selbst über einige Dinge bewusst und besprich diese mit dem Rest deiner Familie. Wenn du deinen Hund an einem Tag aufs Bett lässt und es ihm dann am nächsten verbietest, wird er mindestens sehr verwundert über diese Inkonsequenzen sein.

3-Fehlende Möglichkeiten, um zu stöbern und zu schnüffeln

Gassigehen ist einer der Lieblingsmomente im Tag eines Hundes. Doch wenn du die Spaziergänge darauf reduzierst, dass dein Hund nur ein Weilchen läuft und seine Geschäfte erledigt, dann wird er nicht vollkommen glücklich nach Hause zurückkehren. Wie du weißt, lieben Hund es, ihr Umfeld zu erforschen. Für sie ist der Geruchssinn eines ihrer wertvollsten Werkzeuge. Fehlende Gelegenheit und Zeit zum Schnüffeln und Stöbern ist etwas, was dein Hund nicht mag.

Deshalb ist es also sehr wichtig, dass du ihm erlaubst, seine Nase in verschiedene Orte zu stecken, auch wenn sie dir vermutlich fürchterlich und stinkig erscheinen. Ohne weiter auszuschweifen: Es kann auch gut sein, dass ein Parfum, das dich entzückt, für deinen Hund unausstehlich die Luft verpestet.

4-Wenn du ihm nicht genügend Aufmerksamkeit schenkst

Wenn wir uns dazu entscheiden, ein Haustier in unser Leben aufzunehmen, dann sollten wir uns über die Verantwortung, die diese Entscheidung mit sich bringt, bewusst sein. Auch wenn du ihm das teuerste Futter und sanfteste Bettchen kaufst, dann möchte dein Hund doch, dass du ihm ausreichend Streicheleinheiten und Spielmomente zukommen lässt.

Wenn du also deinem Hund nicht genügend Aufmerksamkeit schenkst, dann gehört das zu den Dingen, die er nicht mag. Ein gelangweilter Hund kann schnell beginnen, verschiedene Gegenstände im Haus zu zerstören, oder seine Geschäfte an nicht besonders adäquaten Orten zu erledigen. Wenn dein Hund also solches Verhalten aufweist, dann überlege erst mal, was du falsch machst, bevor du ihn ausschimpfst.

5-Wenn du ihn vermenschlichst

Vermenschlichung ist etwas, das der Hund nicht mag

Das Schlimmste, was du deinem Hund antun kannst, ist ihn nicht mehr als das zu behandeln, was er wirklich ist: ein Hund. Wenn du deinen vierpfotigen Freund vermenschlichst, dann kann das verschiedene Gesundheits- und Verhaltensprobleme mit sich bringen. Es ist wichtig, dass du die Natur deines Hundes respektierst.

Ihn gemäß der neuesten Mode zu kleiden ist eine der vielen Formen von Vermenschlichung. Es besteht eine ganze Industrie rund um diesen Zirkus. Doch die Hunde sind wirklich nicht daran interessiert, die letzte Designermode zu modeln oder teure Accessoires zu tragen. Davon bekommen sie höchstens Hautprobleme. Denk daran, dass Hunde nur „Kleidung“ tragen sollten, um sie vor der Kälte oder dem Regen zu schützen.