Wir verabschieden uns vom letzten Rettungshund vom 9/11

Der letzte Rettungshund der an den Rettungsarbeiten nach den Attentaten des 11. Septembers 2001 auf die Twin Towers in New York teilgenommen hatte, ist verstorben. Hoffentlich hilft uns die Erinnerung an Bretagne, um uns darüber bewusst zu werden, wieviel Gutes uns Menschen diese Tiere täglich anbieten. Und hoffentlich beginnen wir, sie zu behandeln, wie sie es verdienen.

Der letzte Rettungshund, der an den Rettungsmaßnahmen nach den Attentaten des sogenannten 11. Septembers teilgenommen hat, ist vor kurzem verstorben. Es handelt sich um ein weibliches Exemplar der Golden Retriever Rasse. Ihr Name war Bretagne und sie wurde mit einer Ehrung von Mitgliedern der Texas Task Force 1 verabschiedet, wo sie als Rettungshund bis 2009 gearbeitet hatte.

Bretagne, ein Rettungshund inmitten der Tragödie des World Trade Centers

Bretagne wurde aufgrund von einer Komplikation der Nierenprobleme, an denen sie litt, im Alter von 16 Jahren in einer Tierarztklinik in Houston eingeschläfert. Vor fast 15 Jahren wurde sie, zusammen mit ihrer Ausbilderin Denise Corliss, von Texas nach New York geschickt. Dort suchte sie nach Überlebenden nach dem Einsturz der Twin Towers.

Die Hündin und Corliss verbrachten 10 Tage in der Katastrophenzone. Die Ausbilderin erinnert sich, dass die Hündin, die damals gerade zwei Jahre alt war, schnell in der fürchterlichen Situation reagiert hat. Sofort begann sie mit ihrer Rettungsaufgabe, Überlebende unter dem Schutt zu finden.

Das Tier war ebenfalls Teil der Rettungsmannschaft, die den Opfern des bekannten Wirbelsturmes Katrina half, der die Stadt New Orleans im US-amerikanischen Bundesstaat Luisiana verwüstete.

Der letzte Rettungshund der an den Rettungsarbeiten nach den Attentaten des 11. Septembers 2001 auf die Twin Towers in New York teilgenommen hatte, ist verstorben. Hoffentlich hilft uns die Erinnerung an Bretagne, um uns darüber bewusst zu werden, wieviel Gutes uns Menschen diese Tiere täglich anbieten. Und hoffentlich beginnen wir, sie zu behandeln, wie sie es verdienen.

Die Rettungshündin, Abschied mit Ehren

Viele Rettungshelfer begleiteten Bretagne zum Tierarztzentrum, in dem sie eingeschläfert wurde. (hier kannst du das Video sehen). Zu ihrer Ehrung wurde ihr lebloser Körper mit einer Flagge der USA bedeckt. 

Ein Jahr zuvor hatte Corliss den Rettungshund an das 9/11 Denkmal gebracht, um es zu besichtigen. Davon abgesehen, nahmen die beiden an einem Report der NBC-Kette teil und trafen sogar den Ex-Präsidenten George W. Bush.

Bretagne war zu einer Botschafterin der Rettungshunde im Ruhestand geworden. In dieser Rolle besuchte sie viele Grundschulen. Sie wurde auch für den Preis Heldenhund der American Humane Association nominiert.

Bretagne, ein ideales Tier für Rettungsarbeiten

Rettungshund legt ein Päuschen ein

Heute erinnert sich Corliss daran, wie sie vom ersten Moment an spürte, dass Bretagne ein großartiger Rettungshund werden könnte. Ohne Zweifel war sie ein selbstbewusster Welpe.

Rettungshunde übernehmen eine grundlegende Aufgabe bei der Suche von Überlebenden in verschiedenen Arten von Katastrophen. Sie sind wesentlich wirkungsvoller und schneller als jegliche Art von Maschine, die mit demselben Ziel eingesetzt wird.

So braucht man eigentlich gar nicht erwähnen, dass die Arbeit dieser Lebewesen in Situationen unersetzlich ist, wo die Schnelligkeit, mit der agiert wird, den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten kann.

Davon abgesehen schaffen sie etwas, das keine Technologie ihnen bisher nachahmen kann: Sie können Leichen unter dem Schutt finden.

Der Rettungshund, ein lebensnotwendiger Verbündeter des Menschen in Notsituationen

Ein Rettungshund hat nicht nur einen exzellenten Geruchssinn und ein fantastisches Ohr, sondern bringt auch seine Intuition und Ausdauer mit zur Aufgabe. Und Bretagne war vor allem hartnäckig, erzählt Corliss aus ihren Erinnerungen.

Wenn ein Rettungshund eine Person -lebendig oder tot- entdeckt, beginnt er, die Aufmerksamkeit der Rettungshelfer auf sich zu lenken. Zum Beispiel:

  • Er bellt.
  • Der Hund dreht Kreise um die Stelle, an der sich die verschüttete Person befindet.
  • Das Tier setzt sich auf einen Platz und bewegt sich nicht mehr.

Es wäre schön, wenn wir uns durch die Erinnerung an Bretagne darüber bewusst würden, wieviel Gutes Hunde den Menschen tun. Hoffentlich wissen wir es ihnen mit aller Liebe und allem Respekt, den diese Tiere verdienen, zu vergüten.

Quelle der Fotos: Facebook Texas Task Force 1

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