Was deinem Hund das Herz bricht

· 13. März 2018
Du rufst deinen Hund und er kommt sofort. In diesem Fall hat er sich eine Belohnung verdient, sein Herz wird sich erfreuen, wenn du ihn kurz streichelst und ihn lobst.

Auch wenn die Absichten gut sind, kann man nicht immer alles richtig machen. Du liebst deinen Hund zwar, doch ganz unbewusst machst du vielleicht Dinge, die ihm das Herz brechen. Mehr zu diesem Thema erfährst du in unserem heutigen Artikel. 

Belohnung

Du rufst deinen Hund und er kommt sofort. In diesem Fall hat er sich eine Belohnung verdient, sein Herz wird sich erfreuen, wenn du ihn kurz streichelst und ihn lobst. Wenn du ihn jedoch gleich nach dem Rufen badest, assoziiert er dies mit einer negativen Aktion, denn wahrscheinlich hasst er das Bad. Wenn du deinen Hund rufst, sollte dies für ihn positiv sein. 

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Schreien

Insbesondere wenn der Hund noch klein ist, wird er dich aufgeregt begrüßen, wenn du nach Hause kommst, oder auch an dir oder an Gästen hochspringen. Du darfst das zwar nicht tolerieren, solltest ihn jedoch auch nicht anschreien. Ignoriere dieses Verhalten und bitte deine Gäste, den Hund erst dann zu begrüßen, wenn er ruhiger ist. 

Schnauze reiben

Manche Besitzer machen sich zur Angewohnheit, den Hund an der Schnauze oder Nase zu reiben, wenn er etwas falsch macht, zum Beispiel wenn er sein Geschäftchen am falschen Ort erledigt. Es gibt andere, weitaus effektivere Möglichkeiten, ihm das beizubringen. Wenn du deinen Hund an der Nase packst, wird er nichts lernen, sondern nur traurig sein.

An der Leine zerren

Weder dein Hund noch du selbst solltest ständig an der Leine ziehen. Lasse deinem Hund beim Spaziergang Zeit und gehe weiter, sobald er dich anschaut. Der Hund wird langsam lernen, wann du stehen bleibst und wann es wieder weiter geht. 

Wenn du zu viel an der Leine ziehst, kann dein Hund unangebracht reagieren oder sich verletzt und traurig fühlen.

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Einsperren

Sperre deinen Hund nicht ein, wenn er einen Fehler macht, das könnte ihm das Herz brechen. Er wird so nichts lernen, erziehe ihn besser mit positiver Verstärkung! Er wird nicht verstehen, dass du ihn einsperrst, weil er etwas falsch gemacht hat. Bei richtigem Verhalten lernt der Hund jedoch durch Belohnung!

Der tägliche Spaziergang

Dein Hund liebt den täglichen Spaziergang. Viele Hunde warten den ganzen Tag auf diesen Augenblick, denn sie können dabei ihre angestaute Energie freisetzen und Spaß haben. 

Bestrafe deinen Hund nicht, indem du nicht mit ihm ins Freie gehst, das macht keinen Sinn, sondern sorgt nur für Verhaltensprobleme. Dein Hund braucht Auslauf!

Kauen und nagen

brich deinem Hund das Herz nicht

Insbesondere junge Hunde haben das Bedürfnis zu nagen und zu kauen. Du solltest sie nicht bestrafen, wenn sie bestimmte Dinge annagen, sondern sie richtig erziehen. Gib deinem Hund Spielzeug zum Kauen und bringe andere Gegenstände (zum Beispiel deine Schuhe!) außer Reichweite. 

Ungehaltene Versprechen brechen sein Herz

Wenn du willst, dass dir dein Hund vertraut, solltest du auch tun, was du ihm sagst: Wenn dein Hund „Komm, wir gehen“ hört, freut er sich auf den Spaziergang. Du solltest deine Meinung nicht plötzlich, das könnten deinen Hund frustrieren und sein Vertrauen brechen.