Hunde sind die besten Freunde der Diabetiker

· 15. Mai 2018
Es hat sich herausgestellt, dass Hunde authentische Freunde der Diabetiker sind. Im folgenden Artikel erklären wir dir mehr über dieses Thema.

Die wichtige Hilfestellung, die Hunde Personen mit einer Behinderung bieten, ist wohlbekannt. Sie hören niemals auf, uns zu überraschen, wenn es darum geht, wie nützlich sie sein können. So hat es sich herausgestellt, dass Hunde authentische Freunde der Diabetiker sind.

Durch die Forschung wissen wir nun, dass Hunde fähig sind, epileptische Personen zu warnen, kurz bevor sie eine Attacke erleiden. Ebenso können sie einige Formen von Krebs erkennen und haben eine besondere Sensibilität, die ihnen dazu dient, Menschen mit psychischen Behinderungen zu begleiten. Jetzt wissen wir außerdem, dass Hunde auch Diabetes erkennen können.

Hunde sind die besten Freunde der Diabetiker

Hunde warnen Diabetiker

Einige Diabetiker haben bemerkt, dass ihre Hunde sich seltsam benehmen, kurz bevor sie eine Blutzuckerkrise hatten. Ihre Haustiere wollten ihnen mitteilen, dass etwas nicht in Ordnung war.

Inspiriert durch diese Situationen wurden die ersten Studien durchgeführt, um zu beweisen, ob Hunde die für Diabetiker gefährlichen niedrigen Blutzuckerspiegel erkennen konnten.  Es stellte sich heraus, dass unser Körper seinen Geruch ändert, wenn eine chemische Veränderung in ihm stattfindet. Hunde können dank ihres feinen Geruchssinnes diese Veränderungen wahrnehmen.

Assistenzhunde sind die großen Freunde der Diabetiker

Es gibt zwei Arten von Hunden, die Diabetikern helfen:

  • Diabetikerwarnhunde. Diese Tiere warnen den Diabetiker, wenn der Blutzuckerspiegel zu sehr steigt oder sinkt.
  • Assistenzhunde. Auch wenn sie nicht die Veränderungen im Blutzuckerspiegel wahrnehmen, so werden diese Hunde ausgebildet, um dem Diabetiker seine Medikamente zu bringen, oder eine andere Personen über die Sitation zu informieren.

Ausbildung von Diabetikerwarnhunden

Momentan gibt es nicht viele Zentren, wo Hunde ausgebildet werden, um Diabetes zu erkennen. Die Ausbildung ist eine detaillierte und schwierige Arbeit, doch täglich wächst die Nachfrage an diesen so besonderen Helfern. Sie sind wirklich eine große Stütze, besonders wenn es sich bei dem Diabektiker um ein Kind handelt.

Die vierpfotigen Freunde der Diabetiker erhalten ein persönlich auf sie zugeschnittenes Trainingsprogramm. So erkennen sie den Geruch ihres Besitzers und mögliche Veränderungen. Es wird also jeder Hund nur für eine Person ausgebildet. Man muss dabei bemerken, dass wir bei Unterzuckerung eine Reihe von Hormonen ausscheiden.

Diese Art von Ausbildung ist zwar nicht billig, doch sie ist eine echte Investition. Die Hunde werden dazu ausgebildet, einen niedrigen oder hohen Blutzuckerspiegel zu erkennen und die Menschen durch Signale zu warnen.

Dies ist dank ihres großartigen Geruchssinnes möglich. Es werden ja auch Hunde ausgebildet, um Drogen oder Bomben zu erschnüffeln. Deswegen bildet man sie auch aus, um verschiedene Gerüche zu identifizieren, die Personen mit Insulininsuffizienz ausscheiden. Die Hunde werden trainiert, um über ihren Geruchssinn die Veränderungen des Blutzuckerspiegels zu erkennen und sie mit dem normalen Geruch ihres Besitzers zu vergleichen.

Die besten Rassen für die Ausbildung von Diabetikerwarnhunden

Auch wenn alle Hunde die Fähigkeit haben, durch ihren Geruchssinn und ihre Intuition anomale Situationen bei ihren Besitzern zu erkennen, sind einige Rassen geeigneter als andere. Bei dieser Art von Ausbildung werden beispielsweise am meisten Labradore oder Golden Retrievers benutzt. Da diese Rassen einen besonders ausgeprägten Geruchssinn besitzen, fällt es ihnen leicht, Veränderungen im Blutzuckerspiegel ihres Besitzers zu erkennen.

Doch es gibt noch mehr gute Nachrichten. In verschiedenen Studien wurde bewiesen, dass diese Tiere, die wir als die besten Freunde des Menschen bezeichnen, auch Menschen identifizieren können, die an Tumoren in der Blase, den Eierstöcken, der Lunge oder an der Haut leiden.

Andere Krankheiten

Hund kann Diabetiker warnen und hilft Mächen

Einige Ausbildungszentren erziehen die Hunde dazu, verschiedene Krankheiten zu erkennen. So können die Tiere kurz vor einer epileptischen Attacke, oder bei niedrigem Blutzuckerspiegel warnen. Sie können sogar feststellen, wo ein Patient von Krebs befallen ist.

Obwohl es noch keine wissenschaftlichen Beweise dafür gibt, dass Hunde eine Schwangerschaft bei einer Frau erkennen können, so gibt es dennoch viele Fälle, die uns davon erzählen. Man vermutet, dass die Hunde, durch ihren unglaublichen Geruchssinn, die Veränderungen in den Hormonen der schwangeren Frauen erkennen können.

In einigen Fällen haben Katzen und Hunde, die Freunde der Diabetiker, sogar die Fähigkeit gezeigt, den Tod vorauszusehen. Der berühmteste dieser vierpfotigen Freunde ist Oskar. Der Kater lebt in einem Altersheim auf Rhode Island (USA), wo er sich neben die Menschen im Heim legt, die am selben Tag noch sterben.