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Warum will mein Hund nicht in seinem Bett schlafen?

3 Minuten
Wenn du deinem Hund nicht von klein auf beigebracht hast, in seinem Bett zu schlafen, dann bevorzugt er vielleicht dein Bett, da er sich darin geschützt fühlt und er schließlich ein Rudeltier ist. 
Warum will mein Hund nicht in seinem Bett schlafen?
Letzte Aktualisierung: 02. Juli 2021

Du wirst mitten in der Nacht munter, weil du etwas auf deinen Füßen spürst und du dich nicht mehr frei bewegen kannst? Es ist dein treuer Freund und Begleiter, denn dein Hund will nicht in seinem Bett schlafen?

Er bevorzugt dein warmes, weiches Bett, doch warum? Er hat doch selbst ein sehr bequemes Hundebett, das du ihm extra gekauft hast. Wir schauen uns heute genauer an, warum das oft so ist und wie du verhindern kannst, dass dein Hund zu dir ins Bett springt, wenn du das nicht magst. 

Warum will mein Hund nicht in seinem Bett schlafen?

Meist liegt das Problem darin, dass der Hund nicht von klein auf so erzogen wurde, dass er in seinem eigenen Bett schläft. Du warst anfangs vielleicht mit deinem Fellknäuel zu freizügig und hast ihm erlaubt in dein Bett oder auf das Sofa zu springen.

Dazu kommt, dass Hunde von Natur aus von ihrem Besitzer abhängig sind, ganz besonders solange es noch Welpen sind. Es handelt sich um Rudeltiere, das ist genetisch in ihnen seit tausenden Jahren verankert, da sie sich in der Wildnis vor Kälte und Gefahren schützen mussten.

Dieses Verhalten zeigen Hunde auch jetzt noch, ihr Überlebensinstinkt zwingt sie dazu, in einer Gruppe beziehungsweise Familie Schutz zu suchen. Natürlich bist du als Hundehalter das “Leittier”, nach dem sich dein vierbeiniger Freund richtet.

Vergiss nicht, dass es nicht schlecht für dich ist, wenn dein Hund in deinem Bett schläft, die Entscheidung liegt jedoch natürlich bei dir, denn vielleicht empfindest du das als störend.

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Was kann ich tun, damit mein Hund in seinem Bett schläft?

Wenn du nicht jede Nacht von deinem Hund besucht werden willst, musst du ihn daran gewöhnen, in seinem eigenen Bett zu schlafen. Diese Tipps können dir dabei helfen:

Wähle einen sicheren Ort

Überlege dir gut, wo du das Hundebett am besten aufstellst. Vielleicht will deine Fellnase deshalb bei dir im Bett schlafen, weil sie sich da sicher fühlt. Vielleicht steht das Hundebett am falschen Ort, vielleicht ist zu viel Lärm zu hören oder es sind andere störende Elemente vorhanden.

Suche einen besseren Schlafplatz für deinen Hund, an dem er sich sicher fühlt. Du kannst das Hundebett natürlich auch in dein Schlafzimmer stellen, damit dein Fellknäuel in deiner Nähe ist.

Am besten eignet sich ein ruhiger Ort, an dem das Hundebett direkt an eine Wand gestellt werden kann. Mitten im Zimmer muss das Tier alle Seiten bewachen, was anstrengend ist. Vergiss nicht, dass auch eine angenehme Temperatur wichtig ist.

Übung

Dein Hund benötigt ausreichend Auslauf, damit er danach besser schlafen kann. Wenn er noch zu viel Energie hat, wird er im Haus herumspazieren und sich dann ein angenehmes Örtchen suchen, um besser einschlafen zu können. Wenn dein vierpfotiger Begleiter jedoch recht müde ist, wird er sich mit seinem eigenen Bett eher begnügen.

Ernährung

Wenn dein vierbeiniger Liebling erst sehr spät das Futter bekommt, wird er nicht so gut schlafen und es sich in deinem Bett bequem machen. Vergiss nicht, dass die Verdauung von Hunden langsamer erfolgt als die menschliche, deshalb sollte das Tier nicht zu spät gefüttert werden. Das letzte Fressen sollte er mindestens zwei Stunden vor der Bettruhe erhalten.

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Sei strikt!

Wenn du glaubst, zu permissiv mit deinem Hund zu sein und er deshalb nicht in seinem Bett schlafen will, dann musst du das ändern. Wenn dich die Fellnase in deinem Bett stört, musst du konsequent darauf achten, dass sie in ihrem eigenen Bett bleibt, auch wenn dein Hund weint oder bellt – bleibe in deiner Entscheidung stark!

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Sprich freundlich mit deinem Vierbeiner, doch bleibe strikt und lasse dich nicht sofort wieder durch den treuherzigen Hundeblick weich machen. Du brauchst Geduld, wenn du das Verhalten deines Hundelieblings verändern möchtest. 

Bringe ihm liebevoll bei, wo sich sein Schlafplatz befindet. Positive Verstärkung kann dir dabei helfen. Strafen hingegen sind sinnlos, denn damit wird dein Hund sein Verhalten nicht verändern.

Es ist gar nicht so schwierig, das Verhalten eines Hundes zu beeinflussen, allerdings braucht es Zeit und Geduld.


Alle zitierten Quellen wurden von unserem Team gründlich geprüft, um deren Qualität, Verlässlichkeit, Aktualität und Gültigkeit zu gewährleisten. Die Bibliographie dieses Artikels wurde als zuverlässig und akademisch oder wissenschaftlich präzise angesehen.


  • Ros Cuéllar, E. (2020). Alternancia de mirada en perros de intervenciones asistidas con animales: una comparación entre perros adiestrados con el método de refuerzo positivo y perros adiestrados con el método cognitivo emocional (Master’s thesis, Universidad Internacional de Andalucía).

Dieser Text dient nur zu Informationszwecken und ersetzt nicht die Beratung durch einen Fachmann. Bei Zweifeln konsultieren Sie Ihren Spezialisten.