Gefahren beim Spaziergang mit dem Hund

· 3. Mai 2018
Dein treuer Freund und Begleiter liebt die täglichen Spaziergänge, doch es können dabei auch Gefahren auftreten, die jedoch meist schon von vorneherein verhindert werden können.

Der tägliche Spaziergang ist sehr wichtig und einer der schönsten und aufregendsten Augenblicke für deinen Hund. Er braucht Auslauf und Bewegung, kann Artgenossen kennenlernen und neue Dinge beschnuppern. Doch auf einem Spaziergang mit Hund können auch Gefahren lauern.

Die Wichtigkeit des Hundespaziergangs und mögliche Gefahren

Dein treuer Freund und Begleiter liebt die täglichen Spaziergänge, doch es können dabei auch Gefahren auftreten, die jedoch meist schon von vorneherein verhindert werden können.

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Austrocknung

Wenn du mit deinem Hund eine längere Strecke laufen gehst, solltest du unbedingt nicht nur für dich selbst, sondern auch für deinen Vierbeiner Wasser mitnehmen, um zu verhindern, dass er Durst leidet. Du kannst diese Gefahr ganz einfach verhindern. Vergiss es nicht!

Infektionen

Du musst den Impfkalender deines Fellknäuels beachten, denn auf einem Spaziergang lauern auch Gefahren wie Viren und Parasiten. Dein Hund könnte sich mit Staupe oder dem Parvovirus anstecken.

Staupe ist eine hochansteckende Krankheit, die die Atemwege und den Magen-Darm-Trakt angreift. Häufig wird auch das Nervensystem bei Welpen und erwachsenen Hunden beeinträchtigt. In schlimmen Fällen kann die Krankheit auch tödlich verlaufen.
Die Übertragung des Staupevirus erfolgt meist durch direkten Kontakt mit einem Virusträger (z.B. Waldtiere). In der Umwelt kann der Virus nur kurze Zeit überleben, denn durch UV-Strahlung und den pH-Wert des Bodens wird er inaktiviert. Oft sind Welpen aus osteuropäischen Ländern damit infiziert, da sie nicht geimpft wurden. 
Die ersten Symptome sind meist leichter Nasen- und Augenausfluss. Danach kommt es zu Fieber, Entzündungen der Binde- und Hornhaut, Appetitlosigkeit, Brechen, Durchfall usw.

Hundestreit

Wenn sich dein Hund auf der Straße oder im Park mit anderen Hunden trifft, die aggressiv sind, ist Vorsicht geboten. Du solltest bereits vorausschauend handeln und Hunden mit möglichem aggressivem Verhalten frühzeitig ausweichen, um Probleme zu verhindern.

Führe deinen Hund an der Leine, so kannst du diese schwierigen Situationen einfacher kontrollieren.

Gehorsam

Es ist sehr wichtig, dass deine Fellnase weiß, dass du den Ton angibst. Auch auf einem Spaziergang sollte dein Hund sich an diese Regel halten. Wenn du ihm den Befehl „Sitz“ gibst, sollte er diesem auch gehorchen. Wenn dies nicht der Fall ist, solltest du deinen Vierbeiner zu Hause entsprechend trainieren.

Dein Hund soll den Spaziergang positiv werten, das Treffen mit anderen Hunden soll keine Bedrohung, sondern Spaß bedeuten. Doch du musst deinen Hund entsprechend erziehen, damit dies möglich ist.

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Lärmbelästigung

Damit dein Hund bei Straßenlärm nicht erschrickt, ist es wichtig, ihn gut zu sozialisieren, denn so kann er sich an das Stadtleben oder an Umgebungsgeräusche anpassen. Wenn deine Fellnase Angst hat, musst du sie langsam auf den Spaziergängen an Autolärm und andere Geräusche gewöhnen.

Vergiss nicht, dass dein Hund durch die Sozialisierung auch lernt, sich mit anderen Artgenossen gut zu vertragen und Kinder und Erwachsene zu unterscheiden. Dein Hund lernt mit der Zeit unwichtige Umweltgeräusche zu ignorieren und nur Gefahren wahrzunehmen. Auf diese Weise kannst du ihn ohne Sorgen auch in einer Stadt spazieren führen.

Der Spaziergang in freier Natur

Gefahren beim Spaziergang mit Hund

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Wenn du mit deinem Vierbeiner einen Spaziergang in freier Natur machst, gibt es viele interessante Ablenkungen für deinen Hund, insbesondere wenn er einen sehr gut ausgebildeten Geruchssinn hat. Jagdhunde können ihrem Instinkt folgen und eine Spur, die sie erschnüffeln, verfolgen wollen. Du darfst deinen Hund deshalb nicht aus den Augen lassen, denn er könnte einem Wildtier nachrennen.

Begegnung von Menschen

Insbesondere bei Stadtspaziergängen begegnet man häufig Radfahrern, Rollschuhläufern, Spaziergängern, Autos usw. Dein Hund muss lernen, dadurch nicht zu erschrecken und auch die Passanten nicht durch sein Verhalten zu verunsichern.

Um dies zu verhindern, muss er von klein auf trainiert und sozialisiert werden. So wird er in jeder Situation richtiges Verhalten zeigen.

Ein weiterer Aspekt, der nicht vergessen werden sollte, ist, dass es Menschen gibt, die keine Hunde mögen oder Angst vor ihnen haben. Du musst dies respektieren, denn jeder hat Recht auf seine eigene Meinung und Einstellung und du weißt schließlich auch nicht, welche Erfahrungen diese Menschen bereits hinter sich haben.

Es ist nicht ausreichend, darauf hinzuweisen, dass der Hund brav ist und nichts tun wird, du musst verhindern, dass sich dein Vierbeiner jemandem nähert, der das nicht will! Respektiere die Wünsche deiner Mitmenschen und erziehe deinen Hund so, dass er dir in diesen Situationen gehorcht.