Interessantes über die Schlafphasen von Katzen

· 14. April 2019
Bekannterweise sind Katzen eher etwas faul und können einen Großteil des Tages schlafend verbringen, vor allem im Winter und bei niedrigen Temperaturen.

Dass Katzen lange schlafen ist nicht neu. In der Tat können die Schlafphasen von Katzen zwischen 14 und 20 Stunden pro Tag einnehmen.

Aber sie schlafen nicht nur zum Vergnügen, sondern weil die Katzen für ihr Wohlbefinden viel Ruhe brauchen.

Über das Wissen über die Entspannung hinaus, haben Katzenbesitzer jedoch häufig weitere Fragen über die Schlafphasen von Katzen: Träumen Katzen? Was träumen sie? Schlafen sie so tief wie Menschen?

In diesem Artikel berichten wir über die Schlafphasen von Katzen, um dir zu helfen einige dieser Fragen zu beantworten und deine Katze besser kennenzulernen.

Welche Schlafphasen von Katzen gibt es?

Wie der Schlaf des Menschen ist auch der Schlaf von Katzen in Phasen unterteilt. Bei Katzen gibt es zwei Hauptschlafphasen: REM und Non-REM, wobei es innerhalb dieser Phasen zahlreiche Unterteilungen gibt.

Die REM-Phase zeichnet sich in der Regel durch eine intensive Augenbewegung aus, was einen leichteren Schlaf kennzeichnet. In der Non-REM-Phase geht der Organismus in den Tiefschlaf über, was zu einer starken Reduzierung der neuronalen und sensorischen Aktivität führt.

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Katzen verbringen bis zu 75 % ihres Lebens im Schlaf und etwa 60 % dieser Zeit nimmt die REM-Phase ein. Die restlichen 40 % entsprechen dem sogenannten „Tiefschlaf“ (Non-REM), in der die Kätzchen tief schlafen.

Die Schlafphasen von Katzen ähneln denen des Menschen.

Diese Angaben können jedoch je nach Veranlagung, Alter, Gewohnheit und Umgebung der jeweiligen Katze stark variieren. Ältere Katzen neigen beispielsweise zu kürzeren Tiefschlafphasen, sodass sie manchmal nur 25 % der Schlafenszeit beträgt.

REM- und Non-REM-Phasen bei Katzen

Die REM-Phase leitet eine signifikante Abnahme der körperlichen Aktivität der Katze ein. Beim Eintritt in die REM-Phase „befiehlt“ das Gehirn, dass die großen Muskeln ruhen, die für die Bewegungen der Beine zuständig sind.

Dieser Befehl ist jedoch nicht immer während des gesamten Schlafs des Tieres aktiv. Aus diesem Grund kann die Katze sich bewegen, in die Luft treten und sich sogar im Schlaf drehen. Und das ist unabhängig davon, ob sie tagsüber oder nachts schläft.

In der REM-Phase ist die neuronale Aktivität noch nicht nennenswert reduziert, sodass die Katze noch etwas von der Umwelt mitbekommen kann. Wenn die Katze eine ungewöhnliche oder plötzliche Stimulation wahrnimmt, reagiert sie meist schnell, um sich zu schützen.

Im Durchschnitt brauchen Menschen etwa 90 Minuten, um in den Tiefschlaf zu gelangen. Katzen erreichen die Non-REM-Phase normalerweise in nur 25 oder 30 Minuten. Und das, obwohl sie sich leichter zwischen den Schlafphasen bewegen können als Menschen.

Wenn die Katze in die Non-REM-Phase kommt, werden Bewegungen sehr selten, da es sich um einen Zustand der tiefen Entspannung handelt. Da die Katze in dieser Phase natürlich leicht angegriffen werden kann, sucht sie sich zum Schlafen einen Ort, an dem sie sich sicher fühlt.

Es gibt noch einiges über die Schlafphasen von Katzen zu entdecken.

Aber können Katzen träumen?

Viele Katzenhalter fragen sich, ob ihre Katzen träumen, besonders wenn die Katzen sich im Schlaf bewegen oder Geräusche machen. Und die Antwort lautet ja. Katzen träumen und es scheint, als sei ihre neuronale Aktivität der des Menschen sehr ähnlich.

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Am meisten träumen Tiere, wenn sie sich in der REM-Phase befinden, in der die neuronale Aktivität noch intensiver ist. Katzen können also tatsächlich träumen, auch wenn es vor einigen Jahren noch eher verneint wurde.

Wenn sich Katzen in einem leichteren Schlaf befinden, fassen die Träume der Katzen die Erinnerungen des Tages zusammen. Das ist eine Art Zusammenstellung von Routinebildern. Daher können sie sehr ähnliche Reaktionen zeigen wie im Wachzustand und bei bestimmten Reizen.

Nach dem Eintritt in die Tiefschlafphase werden die Traumerfahrungen jedoch komplexer und weniger objektiv oder realistisch.

Denn der Körper muss die neuronale Aktivität deutlich reduzieren, um Energie zu sparen, den Stoffwechsel zu stabilisieren und das Immunsystem zu stärken.

Es gibt noch einiges über die Träume von Katzen in der Non-REM-Phase zu entdecken. Man kann zum Beispiel noch nicht genau bestimmten wovon Katzen im Schlaf träumen.

Man nimmt an, dass ihre Träume in dieser Phase länger sind und Erinnerungen an Erfahrungen beinhalten können, die vor Wochen, Monaten und sogar Jahren gemacht wurden.