Wie wichtig sind Proteine für Hunde?

· 21. Februar 2019
Abgesehen von ihrem direkten Einfluss auf die Muskulatur sind Proteine ebenfalls wichtig für die Knochenstruktur und das Immunsystem.

Die Ernährung ist grundlegend im Leben unserer Fellnasen. Es reicht nicht, dass das Tier satt wird, es muss auch richtig ernährt werden. Deshalb berichten wir dir heute darüber, warum Proteine für Hunde so wichtig sind.

Welche Funktion erfüllen Proteine bei Hunden?

Wir wissen, dass Hunde Fleischfresser sind, und dass Fleisch eine der reichsten Proteinquellen darstellt. Diese sind sehr wichtig für den hündischen Organismus, da sie zwei Funktionen erfüllen:

Strukturell

Das bedeutet, dass die Proteine eine direkte Mitwirkung bei der körperlichen Struktur haben, die mit dem Knochen- und Muskelgewebe, Fell, Krallen und weiterem zusammenhängen. Fehlende Proteine oder ein Übermaß davon wirken sich auch auf die Haut des Hundes aus.

Metabolisch

Es gibt bestimmte Proteine, die einen direkten Einfluss auf die Physiognomie des Organismus haben. Sie wirken nämlich mit den Enzymen und Hormonen als Katalysator des Stoffwechsels.

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Proteine sind ebenfalls essenziell für die Muskelmasse. Ist unser Haustier stark und gewinnt an Muskelmasse, so kann es mit einer besseren Lebensqualität altern und seine wichtigen motorischen Funktionen länger ausführen.

Das ist aber in allen Lebensetappen wichtig. Welpen brauchen Proteine, damit die Muskelmasse zunimmt und sie wachsen. Ausgewachsene Hunde müssen sie aufrechterhalten und bei alternden Hunden darf sie nicht schrumpfen, weil sonst ihre lebensnotwendigen Gelenkfunktionen nicht normal arbeiten.

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Außerdem beeinflussen Proteine auch das Immunsystem, denn die Antikörper, die das Tier vor Viren, Bakterien und Krankheiten schützen, sind ebenfalls Proteine.

Wie du siehst, sind Proteine wirklich wichtig für unsere Vierbeiner. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, wie man sie ihnen in den richtigen Mengen füttert.

Gib deinem Hund Proteine

Spezialisiertes Hundefutter enthält die Menge an Proteinen, die deine Fellnase täglich braucht. Deshalb ist es immer empfehlenswert, ein qualitativ hochwertiges Hundefutter zu kaufen, das auch für die Lebensetappe deines Hundes geeignet ist.

Ein Welpe hat schließlich andere Bedürfnisse als ein alternder Hund. Bestimmte Sorten Trockenfutter sind genau auf die Bedürfnisse der verschiedenen Lebensetappen abgestimmt.

Viele Billigfutter enthalten zwar die entsprechenden Mengen an Proteinen, doch sie stammen aus Quellen, die nicht viel Aminosäuren enthalten. Deshalb kann der Hund sie dann nur schwer verdauen.

Am besten wählt man Premium Produkte, die zwar vielleicht etwas teurer sind, doch dafür auf lange Sicht viel gesünder für deine Fellnase.

Sie enthalten Proteine mit viel essenziellen Aminosäuren, die den Organismus deines Hundes schützen. So kann er die Proteine besser verdauen und metabolisieren.

BARF Ernährung

Erhöhe aber nicht die Portionen für deinen Hund, damit er mehr Proteine aufnimmt, denn sonst könnte er übergewichtig werden.

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Und wie steht es mit der BARF-Ernährung für Hunde?

Füttern wir unserem Hund Rohkost, oder BARF, dann wird alles etwas komplizierter, denn wir müssen darauf achten, dass die Proportionen ausgeglichen sind.

Lasse dich von deinem Tierarzt zu diesem Thema und den Rationen, die der Hund braucht, informieren.

Du musst dabei auch den Lebensrhythmus deines Hundes in Betracht ziehen und dem Tierarzt mitteilen. Ein Jagd- oder Servicehund braucht anderes Futter als einer, der bequem zu Hause lebt.

Auch eine trächtige oder stillende Hündin, ein kranker Hund oder einer, der sich von einer schweren Krankheit erholt, haben ebenfalls besondere Ernährungsbedürfnisse.

Sprich dich in all diesen Fällen mit deinem Tierarzt ab, damit er dir erklärt, wie du diese Bedürfnisse befriedigst und deinem Tier gibst, was es braucht.

Wenn du diese Ratschläge berücksichtigst, dann kannst du das Wohlsein und die Gesundheit deiner Fellnase unterstützen, jetzt und in der Zukunft.