Drei Rezepte für die BARF Diät

· 21. November 2018
Das Füttern von rohem Fleisch hat Vor- und Nachteile. Doch um die Qualität des Futters zu verbessern, entschließen sich viele Hundehalter, selbst für ihren Vierbeiner zu kochen. 

Die BARF Diät ist eine natürliche Diät, die aus rohen Produkten besteht, die sowohl von Menschen als auch von Hunden gegessen werden können. Sie ist nicht teurer als handelsübliches Futter, wird deiner Fellnase jedoch viel besser schmecken.

Die natürliche Ernährung ist eine Diätoption, die immer mehr Anhänger findet. Das Füttern von rohem Fleisch hat Vor- und Nachteile. Doch um die Qualität des Futters zu verbessern, entschließen sich viele Hundehalter, selbst für ihren Vierbeiner zu kochen.

Falls du diese Option in Erwägung ziehst, findest du hier drei Rezepte für die BARF Diät.

Was ist die BARF Diät

Die BARF Diät basiert auf Rohkost, die sowohl für Menschen als auch für Hunde geeignet ist. Viele Besitzer beschließen, ihre Hunde selbst zu bekochen, da die Qualität gekauften Futters fraglich ist.

Mit dieser natürlichen Ernährung wissen sie genau, was ihr Haustier bekommt und dass ihm das Futter tatsächlich gut tun wird.

Eine natürliche Ernährung muss nicht mehr Geld kosten als Fertigfutter. Allerdings muss man darauf achten, dass es ausgewogen ist. 

Dein tierischer Liebling wird sich sehr daran erfreuen! Denn so kommt etwas Abwechslung in den Alltag.

Die BARF Diät - Fleisch und Gemüse

Eine Hundediät sollte rund 60 bis 80% Fleischknochen und mageres Fleisch enthalten. 20 bis 40 % können aus Gemüse, Obst, Getreide und Eingeweide bestehen.

Auf grund der Bedürfnisse jedes Hundes variieren die Prozentsätze; anstatt sich an eine strenge Anleitung zu halten, ist es das Beste zu sehen, was dein Haustier braucht und was zu deinem Haustier passt.

1. Rezepte für die BARF Diät: Hühnchen mit Reis

Eines der einfachsten Gerichte, die in eine natürliche Ernährung aufgenommen werden können, ist Hühnchen mit Reis.

Du musst die Futtermenge an die Bedürfnisse des Gewichts und die Aktivität deines Hundes anpassen, aber die Basis dieses Rezepts ist:

  • 75% rohes Hühnerfleisch mit Knochen
  • 25% Reis
  1. In einen Topf einen Esslöffel Olivenöl geben und darauf warten, dass es heiß wird.
  2. Gieß den Reis hinein und röste ihn kurz an. 
  3. Dann doppelt so viel Wasser dazugeben und den Reis kochen bis er weich ist.
  4. Jetzt gibtst du das rohe Hühnerfleisch dazu. 

Es ist wichtig, dass die Knochen, die du deinem Hund gibst, roh sind und an die Größe des Mauls deines Hundes angepasst sind. Wenn du die Knochen kochst, könnten sie splittern, wenn er sie kaut und dann im Verdauungstrakt feststecken.

2. Rezepte für die BARF Diät: Fisch mit Gemüse

Genau wie Knochen oder Eingeweide kannst du deinem Hund auch rohen Fisch geben.

Wenn du dir Sorgen über Parasiten oder Bakterien machst, kannst du den Fisch für eine Weile einfrieren, um sie loszuwerden. Manche Besitzer vervollständigen die Rezepte der BARF Diät mit Dosen-Sardinen. Ohne Öl und mit sehr wenig Salz.

Die BARF Diät - Fisch

Entferne die Haut und alle Gräten des Fisches. Sei dabei sehr sorgfältig!

Um dieses Rezept zu ergänzen, kannst du saisonales Gemüse verwenden, was immer du zur Hand hast. Anders als Fleisch ist es notwendig, Gemüse zu kochen, da es einige Sorten gibt, die roh schwierig zu verdauen sind.

Die Zutaten für dieses Rezept sind:

  • 50% Seehecht
  • 50% Karotte, Kartoffel, Paprika und Spinat.
  1. Reinige den Fisch: Entferne Schuppen, Haut und Gräten. Schneide ihn und stell ihn zur Seite.
  2. Das Gemüse schälen und in Stücke schneiden.
  3. Kartoffeln und Karotten in einen Topf mit kaltem Wasser geben und zum Kochen bringen.
  4. Gib nach fünf Minuten Kochen den Paprika und den Spinat hinzu.
  5. Warte fünf Minuten, schalte den Herd aus und lass das Gemüse gut abtropfen.
  6. Mischen es in einer Schüssel mit dem rohen Fisch und serviere es deinem Hund.

3. Rezepte für die BARF Diät: vegetarisches Gericht

Die Anteile von 60-40% Fleisch und Gemüse in den BARF Diät Rezepten beziehen sich auf die Tagesration.

Wenn eine Portion überwiegend aus Gemüse besteht, kannst du in den anderen Portionen nur Fleisch servieren.

Es gibt mehrere Vorteile, deinem Hund zwei oder drei Mal pro Woche ein Gemüsegericht zu geben. Damit wird die Verdauung gefördert und dein Hund kann von ernährungsphysiologischen Vorteilen profitieren, indem er nur Kohlenhydrate, jedoch kein Protein aufnimmt. 

Für dieses Gericht brauchst du:

  • 25% Kartoffel
  • 25% Kichererbsen
  • 50% Karotten, Zucchini, Brokkoli und Mangold
  • Olivenöl
  1. Koche die Kichererbsen separat.
  2. Die Kartoffeln und das übrige Gemüse schälen und in Stücke schneiden.
  3. Kartoffeln und Karotte in einen Topf mit kaltem Wasser geben, zum Kochen bringen und fünf Minuten kochen lassen.
  4. Den Rest des Gemüses hinzugeben und noch fünf Minuten lang kochen lassen.
  5. Das Gemüse abgießen und in einer Schüssel mit den Kichererbsen vermischen.
  6. Gib ein wenig Olivenöl über die Mischung und serviere deinem Hund eine Portion.

Natürliche Ernährung ist eine gesunde, interessante und abwechslungsreiche Alternative zu Futtermitteln. Lebensmittel zu kaufen, muss nicht mehr Geld kosten als ein gutes Futter. Doch es hat für deinen pelzigen Freund verschiedene Vorteile.