Ente hilft deprimiertem Hund

· 26. Mai 2018
Freunde sind da, um uns zum Lachen und zum Weinen zu bringen, doch sie haben auch die Fähigkeit, Trost zu spenden, wenn jemand traurig oder deprimiert ist. Genau dies hat die Ente erreicht, von der wir dir heute erzählen werden. 

Die Kenntnis dieser niedlichen Geschichte haben wir sozialen Netzwerken zu verdanken. Die Hauptdarsteller sind heute eine Ente und ein Hund. Sie haben eine ganz besondere Freundschaft geschlossen, die keine Probleme wegen Rasse, Größe oder Eigenheiten jedes Tieres kennt.

Freunde sind da, um uns zum Lachen und zum Weinen zu bringen, doch sie haben auch die Fähigkeit, Trost zu spenden, wenn jemand traurig oder deprimiert ist. Genau dies hat die Ente erreicht, von der wir dir heute erzählen werden. 

George und Blake, eine bedingungslose Freundschaft

George und Blake hatten nicht nur das gleiche Frauchen, das sich um die beiden liebevoll kümmerte, sie konnten auch eine wunderschöne Freundschaft genießen. Wie Brüder verbrachten sie den ganzen Tag gemeinsam, spielten, kämpften und lachten… sie waren bedingungslose Freunde, auch wenn die Besitzerin anfangs dachte, dass die Adoption eines weiteren Hundes Probleme bereiten könnte.

Doch Tiere überraschen uns immer wieder. Dies war auch bei diesen Hunden der Fall, allerdings veränderte sich alles im Leben von George schlagartig, durch ein tragisches Ereignis. 

Blake wurde krank und konnte nicht mehr mit George spielen. Als der beste Freund schließlich starb, war Georg am Boden zerstört. Er wollte nichts mehr fressen, war immer traurig und hatte einen verlorenen Blick. Er tauchte in eine tiefe Depression ein, aus der es keinen Ausweg zu geben schien.

Die Besitzerin versuchte, ihren treuen Freund und Begleiter mit allen möglichen Methoden aufzuheitern. Sie brachte ihn zum Tierarzt, spielte mit ihm, ging länger als gewohnt mit ihm spazieren… doch all dies konnte George nicht aus seiner Depression befreien. Er vermisste Blake zu sehr.

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Die Freundschaft zwischen Ente und Hund

Es schien für George keine Hilfe zu geben, doch dann passierte plötzlich ein kleines Wunder: eine Wildente! Niemand wusste, woher sie gekommen war, oder was sie im Garten von George verloren hatte. Doch ab diesem Tag verfolgte die Ente den traurigen Hund auf Schritt und Tritt.

Anfangs war George nicht allzu sehr an seinem neuen Freund interessiert, seine Gegenwart freute ihn keineswegs. Doch dies war für die Ente kein Hindernis, ihm überallhin zu folgen. Die Besitzerin taufte die Ente mit dem Namen „Donald“. Die Ente war sehr beharrlich und versuchte, die Aufmerksamkeit des Vierbeiners durch Spiele zu erlangen. Donald belästigte den neuen Freund sogar mit seinem Schnabel, um ihn auf ihn aufmerksam zu machen.

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Bis er es schaffte! Plötzlich begann George damit, der Ente zu folgen. Warum dem so war, werden wir wohl nie erfahren. Vielleicht war der vierpfotige Freund neugierig oder verärgert, vielleicht wollte er spielen; Tatsache ist, dass er wieder damit begann, alleine nach draußen zu gehen und seine Traurigkeit zu überwinden.
Diese Freundschaft zwischen Ente und Hund entwickelte sich mit der Zeit zu einer sehr engen Verbindung. Donald zeigte kein Interesse daran, in sein früheres Heim zurückzukehren. Das Interesse von George und die Beharrlichkeit von Donald machten diese ganz besondere Freundschaft möglich. 

Eine dauerhafte Freundschaft

Ente und Hund

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So konnte George seine Depression überwinden. Jetzt ist er wieder motiviert und hat Lust, Dinge zu unternehmen, zu den Bergen zu rennen und sich des Lebens zu erfreuen. Er hat aufgehört zu weinen und den Tod seines Freundes Blake zu beklagen.

Ob die Ente wohl einen sechsten Sinn hatte, der es ihr ermöglichte, die Lage von George zu erkennen und ihm zu helfen? Tiere überraschen uns immer wieder. Sie haben Einfühlungsvermögen, das bewundernswert und nachahmenswert ist.

Vielleicht hatte Donald Freunde und Familie bevor er im Leben von George auftauchte, sah jedoch, dass es dem Hund schlecht ging und blieb bei ihm, um ihm zu helfen. Wer sagt, dass Tiere keine Gefühle haben, hat sich wohl geirrt. Sie beweisen uns ihre Emotionen, ihre Treue und ihre Empathie immer wieder aufs Neue.

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Bildquelle: lavozdelmuro.net