Eine Hündin, die aus einem geschlossenen Auto gerettet wurde, erholt sich in einem Tierheim

· 17. Mai 2018
Trotz der vielen, wiederholten Warnungen schließen immer wieder verantwortungslose Besitzer ihre Haustiere in ihr Auto ein. In dieser Geschichte wurde eine Hündin in Spanien gerettet.

Trotz der vielen, wiederholten Warnungen schließen immer wieder verantwortungslose Besitzer ihre Haustiere in ihr Auto ein. Dabei sind die Tiere dem Risiko ausgesetzt, einen Hitzeschlag zu erleiden. Die folgende Nachricht erhielten wir aus der Stadt Aspe, in Alicante, Spanien. Dort wurde dank der Polizeieinheit Guardia Civil eine Hündin der Rasse Pitbull gerettetDie Hündin wurde nach der Rettungsaktion in ein Tierheim gebracht, wo sie sich jetzt erholt.

Lerne eine Hündin kennen, die von der Guardia Civil aus einem geschlossenen Auto gerettet wurde

Die Mitglieder der Polizeieinheit Guardia Civil wurden in einen Stadtteil gerufen. Es handelte sich um einen anonymen Anrufer, der die illegale Besetzung eines Hauses melden wollte. Die Polizisten konnten dies nicht beweisen.

Stattdessen entdeckten sie allerdings, dass in einem Auto eine Hündin eingesperrt war. Das Fahrzeug stand im prallen Sonnenlicht geparkt und alle Fenster waren geschlossen, so dass der Hündin keine Frischluftzufuhr gesichert war.

Die Polizisten versuchten sofort die Besitzerin des Fahrzeugs per Telefon zu kontaktieren, doch dies misslang ihnen. Es handelte sich um eine 29-jährige, bulgarische Frau. Sie versuchten sogar, sie per Lautsprecher des Polizeiwagens zu rufen, falls sie sich in der Nähe ihres Autos befand. Doch auch hier bekamen sie keine Antwort.

Die Zeit verlief und die Polizisten bemerkten, dass die Hündin wirklich in Lebensgefahr war. So trafen sie die Entscheidung, eine der Fensterscheiben zu zerbrechen und das Tier aus dem Auto zu retten. Nachdem die Hündin aus dem Auto befreit war, gab die Polizei ihr Wasser zu trinken, um sie zu erfrischen. Danach stellten sie fest, dass die Hündin nicht per Mikrochip identifiziert war.

Trotz der vielen Warnungen lassen verantwortungslose Besitzer ihre Haustiere immer wieder im Auto eingesperrt, obwohl die Tiere so sterben können. Zum Glück wurde eine Hündin rechtzeitig von der Polizeieinheit Guardia Civil in Spanien gerettet.

Die gerettete Hündin erholt sich in einem Tierschutzheim

eine Hündin

Die gerettete Hündin, die zu einer potentiell gefährlichen Rasse gehört, wurde Mitgliedern des Tierschutzvereines Sociedad Protectora de Animales del Medio Vinalopó, in der Stadt Elda übergeben. Die Polizisten riefen diesen Tierschutzverein nach der Rettung zur Hilfe.

Von dem Tierheim wurde berichtet, dass die Hündin ordnungsgemäß untersucht wurde. Abgesehen von der Dehydrierung, an der das Tier deswegen litt, weil es in der spanischen Mittagshitze im Auto eingesperrt war, geht es ihr gut.

Von der Besitzerin der Hündin, die wegen eines leichten Tiermissbrauchs angezeigt werden könnte, fehlt weiterhin jede Spur. Die örtlichen Behörden schleppten ihr Auto ab und brachten es auf den öffentlichen Abschlepphof.

Wie ging es weiter mit der geretteten Hündin?

Obwohl viele Menschen sich schon gemeldet haben, um die Pitbull Hündin zu adoptieren, wartet man noch auf eine behördliche Entscheidung.

Wenn die Hündin nach den Ermittlungen nicht ihrer Besitzerin zurückgegeben wird, oder diese weiterhin vermisst bleibt, dann erklärt die Stadtverwaltung das Tier als Ausetzungsfall. Danach kann sie für die Adoption freigegeben werden.

Wenn jedoch die Frau gefunden wird, dann muss sie erst einmal verschiedene Dinge erklären. Wie kam es dazu, dass sie ihre Hündin im Auto einsperrte und sie dann verließ? Warum ist das Tier nicht durch einen Mikrochip identifizierbar, obwohl es einer potentiell gefährlichen Rasse angehört?

Doch behördliche Entscheidungen zögern sich immer heraus. In der Zwischenzeit erholt sich die Fellnase von dem schlimmen Trauma, dass sie aufgrund von unverantwortlichen Erwachsenen erlitt.

Man sollte niemals einen Hund in einem Auto eingesperrt lassen

Wir von Deine Tiere möchten dich erneut daran erinnern, dass es sehr gefährlich ist und schwere Konsequenzen mit sich bringen kann, einen Hund in einem Auto eingesperrt zu lassen. Erinnere dich daran:

  • Den Hunden fällt es schwer, mit der Hitze umzugehen, da sie auf eine andere Weise als die Menschen schwitzen.
  • Die Temperaturen in einem stillstehenden Auto erhöhen sich binnen weniger Minuten. Dies geschieht, auch wenn das Fahrzeug im Schatten geparkt ist oder es sich um einen wolkigen Tag handelt.
  • Auch wenn man die Fensterscheiben etwas herunterkurbelt, dann erhitzt sich dennoch die Karosserie. Das Auto wird so zu einer tödlichen Falle für die Tiere.