Den Hund reinigen, ohne ihn zu baden

· 4. Februar 2018
Nicht immer muss es ein Vollbad sein, um deinen Hund sauber zu bekommen

Die regelmäßige Pflege deines Haustiers ist grundlegend, um seine Gesundheit und Lebensqualität zu erhalten. Dazu gehört nicht nur die richtige Ernährung, sondern auch die tägliche Hygiene. Wie du deinen Hund reinigen kannst, ohne ihn zu baden, erfährst du in unserem heutigen Artikel.

Ein Bad mit Wasser und Seife ist zwar sehr wichtig, doch zwischendurch gibt es auch andere Techniken, um einen Hund zu reinigen. Wir stellen dir heute die Alternative vor. 

Bürsten: ebenso wichtig wie das Wasser

Das regelmäßige Bürsten des Hundes wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheit des Vierbeiner aus, sondern ist auch eine Möglichkeit die Bindung zu dem Tier zu stärken.

kleinen Hund reinigen

Wie häufig man seinen Hund bürsten sollte, hängt von jedem Tier und den Eigenschaften seines Fells ab. Bei Hunderassen mit kurzem Fell reicht es für gewöhnlich aus, wenn man sie nur zweimal pro Woche mit einer weichen Bürste oder einem Kamm mit feinen Zinken kämmt.

Hunde mit mittellangem Haar sollten mindestens viermal pro Woche mit einer stärkeren Bürste und einem breiteren Kamm mit größeren Zinken gebürstet werden.

Hunde mit langem und dichtem Fell hingegen sollten jeden Tag gebürstet werden. Dazu benötigst du eine weiche Borstenbürste und einen Kamm mit breiteren Zinken. Außerdem ist es praktisch, noch ein paar weitere Utensilien für das Entwirren von Knoten oder Verflechtungen im Fell zu Hause zu haben.

Die Vorteile, deinen Hund zu reinigen

Beim Bürsten des Hundes werden nicht nur loses Haar und abgestorbene Hautschuppen entfernt, sondern auch das Wachstum neuer Haare unterstützt. Du kannst damit auch Schmutz und Schuppen beseitigen.

Du kannst bei der regelmäßigen Pflege auch den Zustand der Haut im Auge behalten und wirst Veränderungen sofort bemerken.

Generell kann man einen Hund nie zu oft bürsten. Du kannst deinen Vierbeiner daher auch jeden Tag bürsten, wenn du Zeit und Lust dazu hast, ganz egal ob kurz- oder langhaarig.

Um das Bürsten für den Hund und den Besitzer so angenehm wie möglich zu machen, empfiehlt es sich, den Hund dabei auf einen Tisch zu legen. Der Hund genießt diesen Augenblick und wird auch beim Tierarzt weniger Widerstand leisten, wenn er auf den Behandlungstisch gelegt wird.

Noch ein Vorteil: Das Bürsten verbessert die Durchblutung deines Vierbeiners.

Baden, ohne nass zu werden

Auch die Möglichkeit, den Hund mit Pflegeprodukten zu reinigen, für die kein Wasser notwendig ist, ist eine durchaus sinnvolle Idee.

Es werden viele Trockenshampoos geboten, die einfach anzuwenden sind: Zuerst wird das Fell des Hundes gekämmt und entwirrt. Danach wird das Trockenshampoo auf ein Baumwolltuch gesprüht und der Hund damit eingerieben.

Beginne am Rücken und arbeite dich bis zu den Pfoten vor, ganz am Ende reinigst du das Gesicht deines Hundes.

Zum Abschluss sollte das Trockenschampoo mit einem feuchten Handtuch vollständig aus dem Fell entfernt werden.

Diese Aktion kann so oft wiederholt werden, wie du es für notwendig hältst. Abschließend wird das Fell noch einmal gekämmt.

In jedem Fall sollten ausschließlich speziell für Hunde entwickelte Produkte verwendet werden. Verwende dein eigenes Shampoo nicht für deinen Hund!

Auch die Ernährung ist wichtig!

Die Gesundheit eines Vierbeiners hängt in hohem Maße von einer guten Fütterung ab. Eine ausgewogene Ernährung mit den lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen hat viele Vorteile.

Hund reinigen

Die Sauberkeit des Hundes, der Zustand seiner Haut und seines Fells, sowie die von ihm ausgehenden Gerüche werden wesentlich vom Fressen des Hundes beeinflusst.

Manche Hundebesitzer beschweren sich über den starken Geruch des Vierbeiners. Oftmals sind sie völlig fassungslos und bekräftigen, dass sie ihren Hund regelmäßig bürsten und baden.

Häufig liegt das Problem jedoch an billigem und qualitativ minderwertigem Hundefutter. Einerseits mangelt es dem Tier dadurch an notwendigen Nährstoffen, andererseits kommt es zu Verdauungsschwierigkeiten. In der Folge wird das Tier nicht nur von Blähungen gequält, auch der Geruch, der von der Haut und vom Fell ausgeht, ist unangenehm.