Welche Vorteile hat Olivenöl für Hunde?

· 1. Februar 2018
Kein typisches Hundefutter, dennoch sollte man dem Hund hin und wieder etwas Olivenöl ins Futter mischen

Es wird auch als „flüssiges Gold“ bezeichnet und erfreut sich größter Beliebtheit. Die Rede ist von Olivenöldas nicht nur wunderbar schmeckt, sondern auch sehr gesund ist. Doch welche Vorteile hat Olivenöl für Hunde?

Lies weiter, um zu erfahren, welche Vorteile Olivenöl für deinen Hund hat.

Welche Vorteile hat Olivenöl für Hunde?

Olivenöl für Hunde wird dank seiner ungesättigten Fettsäuren und des hohen Anteils an Antioxidantien als äußerst gesund betrachtet. Es kann deinen Hund mit Omega 3 und Vitamin E versorgen und den guten Cholesterinspiegel erhöhen.

Außerdem hilft das kostbare Öl, das schlechte Cholesterin zu kontrollieren und verbessert die Gesundheit von Gelenken und Muskeln. Es soll sogar krebshemmende Wirkungen haben.

Olivenöl für Hunde

Trotz seiner vielen positiven Eigenschaften, sollte man seinem Tier jedoch nicht zu viel davon geben, da es bei großen Mengen eine abführende Wirkung hat.

Wie viel Olivenöl für Hunde?

Wenn das Öl deinem Hund nicht schmeckt, musst du einen Weg finden, es in die Ernährung aufzunehmen. Bevor du jedoch damit beginnst, lasse dich von deinem Tierarzt beraten, der dir die genaue Menge sagen kann, um dein Tier nicht zu gefährden.

Im Allgemeinen werden folgende Mengen empfohlen:

  • Hunde bis 10 kg: ein halber Teelöffel pro Tag
  • Hunde zwischen 11 kg und 30 kg: ein Teelöffel pro Tag
  • Hunde über 30 kg: eineinhalb Teelöffel pro Tag

Mit diesem Wissen kannst du nun deinem Haustier die richtige Menge Olivenöl füttern.

Am besten ist es, das Olivenöl mit dem normalen Futter zu vermischen, da dein Haustier diesen Geschmack bereits kennt und mag. Außerdem wird das Futter mit dem Öl noch zusätzlich angefeuchtet und dadurch weicher und leichter zu fressen.

Du kannst es auch über eine kleine Portion Reis, getreidehaltiges Hundefutter oder normales Dosenfutter geben. Die Darmaktivität deines Hundes wird sofort angeregt und beginnt richtig zu arbeiten. Aber nur solange du die empfohlene Dosis nicht überschreitest, was zu Durchfall führen könnte.

Was kann Olivenöl für Hunde tun?

Zusätzlich zur Pflege der inneren Organe, kann Olivenöl auch das Äußere deines Hundes verbessern. Zum Beispiel trägt es zu einem schönen Hautbild bei. Sollte dein Haustier eine trockene Hautstelle haben, reibe sie mit etwas Olivenöl ein und du wirst sehen, wie sich die betroffene Stelle schnell regeneriert. Dieser Effekt ist der antioxidativen Wirkung des Olivenöls zu verdanken und sorgt dafür, dass sich die Hautzellen wieder regenerieren.

Der einzige Nachteil dabei könnte sein, dass dein Hund mit dem Öl Möbel, Boden und Wände beschmutzen könnte. Wenn er jedoch sein eigenes kleines Reich hat, ist auch das kein Problem.

Möchtest du von Anfang an vermeiden, dass dein Hund Dinge im Haushalt beschmutzt, kannst du auch Hagebuttenöl verwenden. Dieses Öl zieht schneller in die Haut ein und hinterlässt keine Flecken. Allerdings sollte es unter keinen Umständen vom Hund oral eingenommen werden.

Olivenöl für entspannte Hunde

Auch am Fell deines Hundes wirst du recht schnell eine Verbesserung feststellen können. Es glänzt mehr und fühlt sich seidiger und weicher an.

Wie du siehst, birgt dieses Naturprodukt viele Vorteile für dein Haustier. Füttere es deinem Hund deshalb regelmäßig aber denke immer daran: die richtige Dosierung ist wichtig.

Nach einigen Tagen wirst du feststellen können, dass sich die Gesundheit, die Verdauung, die Haut und das Fell deines Hundes verbessern. Natürlich solltest du bezüglich der Mengen immer den Empfehlungen deines Tierarztes folgen, da die Mengenangaben in diesem Artikel nur allgemein sind. Jeder Hund ist anders und hat besondere Bedürfnisse.

Wer behauptet, dass man Hunden kein Olivenöl füttern soll?