7 Fehler in der Hundeerziehung

· 30. April 2018
Die richtige Erziehung des Hundes ist grundlegend. Hier erfährst du mehr über Fehler die immer wieder begangen werden.

Wir versuchen immer, das Beste für unsere vierbeinigen Freunde zu tun, doch trotzdem begehen wir in der Hundeerziehung häufig Fehler, die mehr Schaden als Nutzen bringen. In unserem heutigen Artikel findest du häufige Fehler, die vermieden werden sollten. 

Häufige Fehler in der Hundeerziehung

Unabhängig von der Rasse oder der Größe des Hundes und auch, wenn es nicht der erste Hund ist, begehen wir immer wieder Fehler in der Hundeerziehung, die es zu vermeiden gilt. Uns allen passiert das. Oft denken wir, dass gewisse Dinge gut für die Fellnase sind, was jedoch ein Irrtum sein kann. Lies weiter, um mehr über die häufigsten Fehler in der Hundeerziehung zu erfahren.

1. Nie „nein“ sagen

richtige Hundeerziehung

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Dein Hund muss Gehorsam lernen und dazu gehört auch, nein zu sagen. Du musst klare Grenzen setzen, die der Vierbeiner auch beachten muss, denn wenn du zu wenig streng mit deiner Fellnase bist, kann sie sich zu einem Schlitzohr entwickeln oder auch aggressiv werden. 

Du musst natürlich nicht immer nein sagen, doch der Hund muss verstehen, dass du die Befehle austeilst und dass er sich dir unterzuordnen hat. Er darf daran keine Zweifel haben.

2. Immer für alles bestrafen

Was soll ich jetzt tatsächlich tun? Meinem Vierbeiner Dinge erlauben oder verbieten? Du musst einen Ausgleich finden, denn Bestrafung ist nicht der einzige Weg, deinem vierbeinigen Freund zu zeigen, was richtig ist.

Viele Tierärzte empfehlen, das Tier auf keinen Fall zu schlagen, auch nicht leicht, denn dies ist ein Zeichen Menschlicher Niedrigkeit. Der Hund hat die Möglichkeit, sich zu verteidigen, doch er tut es nicht, weil er dich respektiert. Du kannst auch auf diese Weise reagieren.

Manche Hundehalter bestrafen ihre Hunde, indem sie sie draußen anketten oder ihnen kein Futter geben. Doch der Hund wird so nicht verstehen, was falsch an seinem Verhalten war, denn innerhalb von wenigen Minuten kann er sich daran gar nicht mehr erinnern. Es macht keinen Sinn, ihn nach zwei Tagen zu bestrafen, weil er an einem Schuh geknabbert hat. Ein Hund kann dies nicht im Gedächtnis behalten.

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3. Den Hund entscheiden lassen

Hunde wissen nichts über Demoratie und Rechte! Das bedeutet nicht, dass sie keine haben oder man sie deshalb schlecht behandeln kann.

Doch Hunde wissen, dass ihr Herrchen oder ihr Frauchen das Sagen hat, nicht sie selbst. Der Hund wird zwar zum Teil der Familie, du solltest ihm jedoch gewisse Dinge nicht erlauben: Der Hund kann nicht selbst das Futter wählen, die Zeit für den Spaziergang bestimmen oder in deinem Bett schlafen, wenn du das nicht möchtest.

Es ist ein Fehler, sich als Hundehalter den Wünschen des Tieres unterzuordnen.

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4. Dem Hund die Schuld geben

Die Schuld für das Verhalten des Hundes liegt beim Hundehalter, nicht bei dem Tier selbst. Du musst dir darüber bewusst sein, denn dies ist ein häufiger Fehler in der Hundeerziehung. Wenn der Hund an der Leine zieht, an den Möbeln knabbert oder aufs Bett springt, dann erziehst du ihn nicht richtig.

5. Dem Vierbeiner menschliche Eigenschaften zuschreiben

Der Hund ist kein Baby und auch nicht den Kind! Du solltest ihn artgerecht behandeln und ihm keine menschlichen Eigenschaften zuschreiben. Wenn du ihn beispielsweise nicht kastrieren lässt, weil du denkst ihm damit seine „Männlichkeit“ zu nehmen, oder dass das Weibchen traurig sein wird, weil es nicht Mutter sein kann, ist dies ein Fehler.

Tiere verhalten sich nicht wie Menschen, sie lassen sich von Instinkten und grundlegenden Gefühlen leiten. Behandle dein Tier wie ein Tier, denn so wird es glücklich sein.

Hundeerziehung von klein auf

6. Den Hund zu sehr verwöhnen

Es ist auch ein Fehler, den Hund zu sehr verwöhnen und zu beschützen. Natürlich muss er gepflegt werden und du liebst in sicher über alles, doch man sollte damit auch nicht übertreiben. Deine Fellnase benötigt Ausgleich in allem, er hat sich Streicheleinheiten und Liebe verdient, benötigt jedoch auch Disziplin.

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7. Dem Vierbeiner ständig Futter geben

Hunde haben ständig Hunger, das sollte dir bewusst sein. Doch dies bedeutet nicht, dass sie auch ständig fressen sollten. Vierbeiner haben ausgezeichnete Strategien, um Futter zu erbetteln.

Wenn du kochst oder am essen bist, wird sich die Fellnase neben dich setzen und dich großäugig und treuherzig anblicken, damit du weich wirst und ihr Futter gibst. Du musst dieser Versuchung widerstehen! Kekse und Leckerchen sollten nur als Belohnung verwendet werden. Futter gibt es nur zu den festgelegten Zeiten.