Vorsorge gegen Krebs bei Hunden

Die Krebsarten, die Hunde oft plagen, unterscheiden sich kaum von menschlichen Tumorerkrankungen, allerdings kann sich Krebs bei Hunden schneller ausbreiten. 

Die Fortschritte in der Tiermedizin und die Ernährung ermöglichen auch Hunden ein längeres Leben. In unserem heutigen Artikel geht es um die Vorsorge gegen Krebs, denn auch in diesem Bereich kann einiges getan werden. 

Wissenswertes über Krebs bei Hunden

Die Krebsarten, die Hunde oft plagen, unterscheiden sich kaum von menschlichen Tumorerkrankungen, allerdings kann sich Krebs bei Hunden schneller ausbreiten. Krebs bei Hunden vermeiden

Die häufigsten Krebsarten bei Hunden sind:

  • Knochenkrebs: Betroffen sind in der Regel alte Hunde und große Rassen. Er ist einer der aggressivsten Krebsarten.
  • Lymphom: Es handelt sich um einen Tumor in den Lymphknoten, der sich auf Leber und Milz ausbreiten können.
  • Hautkrebs: Die häufigste Form sind Mastozytome, die mit Geschwüren und anderen Hautveränderungen einhergehen.
  • Brustkrebs: Rund 50% der Krebsfälle bei Weibchen. Bei Hündinnen tritt Brustkrebs dreimal häufiger als bei Menschen auf.
  • Transmissiver veneraler Tumor: Er wird durch Lecken, Riechen und Koitus verbreitet und betrifft die Schleimhaut der Geschlechtsorgane.

Anschließend findest du verschiedene Tipps zur Vorsorge gegen Krebs bei Hunden. Darüber hinaus solltest du auf mögliche Anzeichen für eine Erkrankung achten, denn je früher Krebs erkannt wird, desto eher ist er heilbar.

Hunderassen, die anfällig für Krebs sind

Hunde können die Veranlagung für Krebs erben. Es gibt auch einige Rassen, die anfälliger sind. Zum Beispiel:

  • Deutscher Schäferhund
  • English Pointer
  • Springer Spaniel
  • Boxer
  • Golden Retriever
  • Pudel
  • Berner Sennenhund

Die Wahrscheinlichkeiten erhöhen sich, wenn die Hunde aus einem sehr geschlossenen genetischen Kreis kommen. Deshalb haben Mischlingshunde weniger Risiko, an dieser grausamen Krankheit zu leiden.

Tipps zur Vorsorge gegen Krebs bei Hunden

Körperliche Aktivität und richtige Ernährung werden immer empfohlen, um ein gesundes Leben zu führen. Das gilt für Menschen und Hunde. Doch nicht immer ist dies genug.

Aber denk daran, dass nicht jeder Tumor bösartig ist. Sollte es sich jedoch tatsächlich um Krebs handeln, ist die Heilungschance größer, wenn die Krankheit möglichst früh entdeckt wird.

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Beachte folgende Ratschläge:

  1. Sterilisiere deinen Hund: Wenn du deine Hündin sterilisierst, reduzierst du die Wahrscheinlichkeit für Brustkrebs deutlich, da so die Fortpflanzungshormone einen geringen Effekt haben. Darüber hinaus schützt diese Operation sowohl Männchen als auch Weibchen vor transmissiven veneralen Tumoren, da die Tiere keinen sexuellen Kontakt mehr haben. Doch Vorsicht: Wenn die Sterilisation bereits vor Beendung der Entwicklung durchgeführt wird, steigt die Gefahr für Knochenkrebs.
  2. Gib deinem Hund eine gesunde Umgebung: Reinigungsprodukte, Insektizide und Düngemittel enthalten oft krebserregende Elemente. Achte darauf, was du verwendest und wie du es verwendest. Es ist auch nicht gut, in Gegenwart deines Haustieres zu rauchen. Wenn du damit aufhörst, profitierst du selbst an erster Stelle!
  3. Impfstoffe und Antiparasitika nur wenn nötig benutzen: Übertreibe die Verwendung von antiparasitären Produkten (äußerliche und innerliche) nicht. Verwende nur jene Impfstoffe, die tatsächlich notwendig sind.
  4. Halte deinen Hund von Stress fern: Stresssituationen können sowohl bei Menschen als auch bei Tieren Krebs auslösen. Vermeide Stresssituationen oder versuche, ihre Auswirkungen zu minimieren.
  5. Achte auf mögliche Anzeichen dafür, um eine Krankheit gegebenenfalls schnellstmöglich zu bemerken.

Krebs bei Hund vermeiden

Mögliche Anzichen, die auf Krebs hinweisen können

Du solltest einmal im Jahr eine tierärztliche Kontrolluntersuchung durchführen lassen. Zusätzlich lohnt es sich, regelmäßig das Fell und andere mögliche Veränderungen zu beobachten:

Lesetipp: Tipps, damit Hunde nicht ins Haus pinkeln

• Ungewöhnliche Gerüche im Mund, Nase oder Anus
• Knoten und andere seltsame Formationen auf der Haut und den Schleimhäuten
• Plötzlicher Gewichtsverlust ohne Ursache
• Appetitlosigkeit
• Verhaltensänderungen ohne offensichtliche Erklärung
• Atemprobleme (Husten, Niesen, Atembeschwerden usw.)
• Wunden, die nicht heilen
• Erbrechen, Durchfall und häufige Bauchschmerzen
• Blasses Zahnfleisch

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