Weißt du wie du deinem Hund eine Massage gibst?

10. Februar 2018
Du kannst deinen vierbeinigen Liebling mit einer Massage verwöhnen. Er liebt das und es tut ihm gut. 

Hunde geben jede Minute, die man für sie aufwendet, im Übermaß zurück, ohne etwas dafür zu verlangen. Du kannst deinen vierbeinigen Liebling mit einer Massage verwöhnen. Er liebt das und es tut ihm gut.

Anschließend findest du verschiedene Tipps, die sehr hilfreich sein können.

Warum du deinem Hund eine Massage geben solltest

Warum du deinem Hund eine Massage geben solltest

Nicht nur du selbst, auch dein Hund genießt eine entspannende Massage, denn diese hat verschiedene physische und emotionale Vorteile.

Die wichtigsten Vorteile einer Hundemassage sind:

  • Verbessert die Zirkulation. Durch die Massage werden die Blutgefäße geweitet und das Blut kann besser fließen. Du kannst so die Herz-Gefäß-Gesundheit deines Hundes verbessern.
  • Reduziert Angstzustände und Stress. Hunde durchleben verschiedene Situationen, in denen sie gestresst sind oder Angst haben. Zum Beispiel Langeweile und Mangel an Bewegung.
  • Krankheiten erkennen. Bei einer Massage kann man manchmal eine Schwellung, einen Einstich oder ein anderes Anzeichen für eine Krankheit bemerken.
  • Bei einer Massage schüttet der Körper das Hormon Oxytocin aus. Dieses Hormon, das auch als Liebes- oder Glückshormon bezeichnet wird, festigt die Bindung zu deinem Hund und macht ihn glücklich.
  • Die Freundschaft wird inniger, das Zusammenleben verbessert sich. Dein Hund wird dich für die wertvolle Zeit, die du ihm schenkst, belohnen!

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Wie wird die Massage ausgeführt?

Anschließend erklären wir dir, wie eine Massage richtig ausgeführt wird. Folge diesen einfachen Schritten:

  • Entspannung: Suche einen angenehmen Ort für deinen Hund, an dem er sich entspannen kann. Die Temperatur sollte angenehm sein. Beginne damit, deinen Hund zu kraulen, du kennst sicher die Stellen, an denen er das ganz besonders liebt.
  • Beginne am Hals. Massiere deinen Hund sanft am Hals mit kreisenden Bewegungen.
  • Danach machst du an den Schultern weiter, der Hund sollte dabei ruhig liegen und sich entspannen.
  • Von den Schultern gleite zum Brustkorb und weiter zu den Hinterbeinen.
  • Danach kehre zum Rücken zurück und beende die Massage an den Vorderbeinen. Wenn dein Hund nicht mag, dass man seinen Schwanz berührt, solltest du das respektieren.
  • Wenn er während oder nach der Massage einschläft wecke ihn nicht auf, er soll es genießen.

Vorteile der Massage an bestimmten Stellen

Vorteile der Massage an bestimmten Stellen

Aus verschiedenen Studien geht hervor, dass jeder Körperteil eines Hundes, der massiert wird, bestimmte körperliche und emotionale Vorteile hat:

  • Kopf: Das Kraulen am Kopf beruhigt das Nervensystem und den Magen. 
  • Ohren: Du kannst deinen Hund von Stress und Angst befreien.
  • Rücken: Insbesondere unruhige und hyperaktive Hunde profitieren von einer Massage des Rückens.
  • Bauch: Hier können Verdauungsprobleme gelindert werden.
  • Pfoten: Mit einer Massage der Pfoten kannst du die Gelenke pflegen und Infektionen vorbeugen.
  • Brustkorb: Fördert die Funktion des Herzens und verhindert Herzerkrankungen.
  • Beine: Damit kannst du das allgemeine Wohlbefinden und das Selbstvertrauen deines Hundes stärken.
  • Hinterpfoten: In diesem Bereich verbessern Massagen die Flexibilität und und Bewegungsfähigkeit.

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Vergiss nicht, deinen Hund zu massieren, er wird dir dankbar sein und das Zusammenleben wird sich verbessern.

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