Hundefell rasieren: zu Hause oder besser beim Spezialisten?

· 20. Oktober 2018
Wenn dies eine Preisfrage ist, so spart man natürlich, wenn man Hundefell zu Hause rasiert. Ein Spezialist weiß allerdings, wie man sich verhält, falls der Hund aggressiv wird.

Oft ist der Hundesalon ein Luxus, den sich nicht alle leisten können. Dann kann das Hundefell Rasieren zu Hause eine wunderbare und kostengünstige Möglichkeit sein. Je nach Rasse ist dieser Prozess manchmal viel einfacher als wir uns vorstellen.

Hundefell rasieren: Warum ist das wichtig?

Ein Hund mit langem Fell braucht viel mehr Pflege als einer mit kurzem. Ein langhaariger Hund muss öfter gebadet werden und braucht dann auch einen Föhn, um zu trocknen. Genau so muss man ihn ebenfalls täglich bürsten, damit es nicht zu verhassten Knoten kommt.

Es ist empfehlenswert, das Hundefell zu rasieren, damit sich weniger Zecken und Flöhe einnisten können. Bei kurzem Fell ist auch nicht das Haus ständig voll von Fellbüscheln.

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Tierärzte empfehlen jedoch, das Fell im Winter intakt zu halten, damit die Tiere nicht wegen Kälte und Feuchtigkeit erkranken.

Wenn das Fell nicht schnell mit einem Föhn getrocknet wird, so stellt es ein ideales Umfeld für Pilzerkrankungen, Flöhe und Zecken dar. Es geht auch darum, den lästigen Geruch von nassem Hund im Haus zu vermeiden.

Hundefell rasieren: zu Hause oder besser im Hundesalon?

Wie du siehst, empfehlen Experten, das Fell deines Hundes zu rasieren. Es hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab, ob dies zu Hause oder bei einem Hundefriseur geschieht.

Im Hundesalon arbeiten Spezialisten

Wenn der Hundehalter das Hundefell rasieren möchte, dann sollte er erst überlegen, ob der den geeigneten Ort, das notwendige Werkzeug und die richtige Einstellung dafür hat.

Man muss bedenken, dass viele Hunde beim Rasieren nervös werden. Er fühlt sich jedoch etwas ruhiger und hat vermutlich mehr Vertrauen, wenn sein Mensch diese Aufgabe übernimmt.

Man sollte genügend Platz haben, damit man das Hundefell in aller Ruhe und sicher rasieren kann. Falls du einen Hof hast, so kann dir dieser wunderbar dazu dienen.

Du solltest aber auch bedenken, dass ein Hundefriseur sehr vorteilhaft sein kann. Vor allem, weil der Friseur ein Spezialist ist, der weiß, wie man sich verhält, falls der Hund nervös oder aggressiv wird. Leider sind die „Haarschnitte“ allerdings recht teuer.

Tipps, um Hundefell zu Hause zu rasieren

Untersuche deinen Hund zuvor

Zuerst solltest du dich davon überzeugen, dass dein Hund keine Flöhe oder Zecken hat. Er sollte ebenfalls keine Wunden haben, die ihm Schmerzen oder Unwohlsein beim Rasieren verursachen können.

Bürsten

Hygiene ist sehr wichtig. Du solltest allen Schmutz, der am Fell deines Hundes hängt, vorsichtig und gründlich ausbürstenGenauso sollten alle abgestorbenen Haare entfernt und Knoten gelöst werden.

Das Fell trocken schneiden

Die Profis schneiden Fell meistens, wenn es noch feucht ist. Zu Hause empfehlen wir jedoch, das Fell trocken zu schneiden. So weißt du, das du die richtige Länge wählst und kannst abschätzen, welches Endresultat du erhältst.

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Schere oder Haarschneidemaschine?

Spitzen bei langem Fell schneiden

Am besten ist es, einen Haartrimmer zu verwenden, da man so ein gleichmäßigeres Ergebnis erzielt. Man kann sich dabei einfach nicht so leicht verschätzen und es gibt weniger Fehler.

Man muss jedoch mit viel Vorsicht an die Arbeit gehen, um den Hund nicht zu verletzen.

Die Entscheidung zwischen dem „Hausschnitt“ und dem Hundefriseur hängt von den Objektiven ab, die man verfolgt. Wenn du etwas sparen möchtest, dann ist der Schnitt im eigenen Heim eine wunderbare Option.