Was tun, wenn der Hund von der Straße frisst?

· 4. Mai 2018
Wenn du in einer Stadt lebst und deinen Hund spazieren führst, musst du aufmerksam sein, denn sicherlich liebt es dein Liebling, überall zu schnüffeln und Lebensmittelreste, die er findet, zu fressen. Er kann sich auch Exkrementen anderer Hunde nähern, etwas in schlechtem Zustand oder absichtlich vergiftete Reste finden oder vom Müll fressen. 

Wenn du dich mit deinem Hund auf den täglichen Spaziergang begibst, musst du aufpassen, denn viele Vierbeiner lieben es, alle möglichen Reste von der Straße zu fressen. Deine Fellnase weiß nicht, dass das für ihre Gesundheit gefährlich sein könnte, Tiere lassen sich von ihrem Instinkt leiten, deshalb musst du dich darum kümmern, dass dein treuherziger Begleiter diese schlechte Gewohnheit ablegt.

In unserem heutigen Beitrag erfährst du, wie du das erreichen kannst. 

Warum fressen Hunde von der Straße?

Wenn du in einer Stadt lebst und deinen Hund spazieren führst, musst du aufmerksam sein, denn sicherlich liebt es dein Liebling, überall zu schnüffeln und Lebensmittelreste, die er findet, zu fressen. Er kann sich auch Exkrementen anderer Hunde nähern, etwas in schlechtem Zustand oder absichtlich vergiftete Reste finden oder vom Müll fressen.

Warum tut ein Hund das? Dafür gibt es verschiedenste Gründe:

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1. Er will deine Aufmerksamkeit erlangen

Hund frisst nicht von der Straße

Er weiß, dass du wegen seines Verhaltens besorgt sein wirst und wird damit weitermachen, bis er sein Ziel erreicht: deine Aufmerksamkeit! Wenn du beim Spaziergang ständig mit deinem Handy beschäftigt bist oder deine ganze Aufmerksamkeit einem Freund schenkst, fühlt sich dein vierbeiniger Begleiter „verraten“. Er wird alles nur Mögliche versuchen, um beachtet zu werden. Lobe ihn, wenn er etwas gut macht und brav ist!

2.  E will Futter

Hunde haben 24 Stunden am Tag Appetit, auch wenn sie gerade etwas gefressen haben und keinen Hunger haben. Doch manchmal bekommen sie vielleicht unabsichtlich etwas weniger Futter als gewohnt und deshalb sucht der Hund etwas zum Fressen, das er dann von der Straße aufnimmt.

Vielleicht ist das Futter, das er bekommt, schlechter Qualität und er erhält nicht alle notwendigen Nährstoffe. Dies könnte auch ein Grund sein, warum er von der Straße frisst.

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3. Er folgt seinem Instinkt

Zwar wurden Hunde schon vor sehr langer Zeit domestiziert, doch noch immer bewahren sie viele ihrer Instinkte. Deshalb suchen Vierbeiner auch ständig Futter bei einem Spaziergang, verteidigen sich und wollen im Rudel leben. Futterquellen zu beschnüffeln und das Gefundene dann auch zu fressen ist ein natürliches Verhalten des Hundes, ganz egal wo er ist, ob zu Hause oder auf der Straße ist nicht die Frage.

4. Er frisst aus Neugier von der Straße

Dies ist insbesondere bei Welpen häufig der Fall: Sie sind neugierig, wenn sie etwas finden und schnuppern und lecken daran. Es kann sich um ein Eis handeln, das einem Kind im Park aus der Hand gefallen ist, um Exkremente eines anderen Tiers oder um eine bunt glänzende Tüte… alles ist interessant!

Sei aufmerksam, damit dein Fellknäuel nicht an verdorbenen Dingen schnüffelt oder frisst, wenn du mit ihm spazieren gehst!

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Tipps, damit dein Hund nicht von der Straße frisst

Auch wenn der natürliche Instinkt nach Futtersuche vorhanden ist, kannst du deinen Hund erziehen und trainieren, damit er nichts von der Straße frisst. Diese Tipps können dabei helfen:

1. Erlaube ihm nur von seinem Fressnapf zu fressen

Futter nur im Fressnapf, nicht von der Straße

Wenn dein Hund weiß, dass jedes Futter nur im Fressnapf zu finden ist, wird er kein so großes Interesse für Reste auf dem Boden oder in einer Tüte haben. Dieser Tipp ist auch ausgezeichnet, um ihm anzugewöhnen, dass er nur zu Hause und nie von der Straße fressen darf. Sobald er mit dem Fressen fertig ist, lobst du ihn dafür.

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2. Sag deinem Hund sofort „nein“, wenn du ihn ertappst, wie er von der Straße frisst

Wenn du mit deiner Fellnase auf dem täglichen Spaziergang bist und du deinen Hund dabei erwischst, wie er gerade etwas fressen willst, ziehe ihn an der Leine zurück. Es macht keinen Sinn, wenn du ihn zu Hause bestrafst, denn dann hat er den Vorfall schon längst vergessen und weiß gar nicht mehr, um was es eigentlich geht.

Weise deinen Hund sofort zurecht, er muss den Befehl „nein“ oder „pfui“ beachten und darf sich dem Essensrest nicht nähern. Vergiss nicht, dass du Zeit und Geduld benötigst, bis dein Hund das lernt.

3. Teile das Futter in Portionen auf

Es ist nicht gut, dem Tier eine einzige größere Portion am Tag zu geben. Warum? Er muss dann lange bis zur nächsten Fütterung warten und hat tatsächlich großen Hunger bis es so weit ist. Deshalb sucht er dann beim Gassigehen verzweifelt nach Lebensmittelresten, um seinen Appetit zu stillen.

Er frisst wahrscheinlich auch sehr schnell, was dem Verdauungssystem schaden kann. Deshalb ist es besser, das Futter in 2 Portionen aufzuteilen, die du ihm am Vormittag und am Abend geben kannst. So ist dein Hund ruhiger und konzentriert sich beim Spaziergang nicht nur auf die Futtersuche.