6 Praktiken, um eine Routine für deinen Hund zu etablieren

Spaziergänge sind nur ein Teil einiger wichtiger Übungen, um eine Routine für deinen Hund zu etablieren. Weiterhin sind auch Fütterung- und Ruhezeiten entscheidend.
6 Praktiken, um eine Routine für deinen Hund zu etablieren

Letzte Aktualisierung: 04. Mai 2022

Wenn du dich entschlossen hast, einen Hund zu adoptieren, solltest du daran denken, dass dein neues Haustier nicht nur Zuneigung, sondern auch Erziehung braucht. Ebenso ist es wichtig, dass das Training beginnt, sobald der Hund bei dir zu Hause angekommen ist. In diesem Artikel stellen wir dir 6 Methoden vor, mit denen du eine Routine für deinen Hund einführen kannst.

Es ist gut, wenn dein Haustier lernt, zu welcher Tageszeit es fressen, spielen oder sich ausruhen sollte. Routine ist wichtig für das Leben deines Tieres, denn sie sorgt für Ruhe und Stabilität. Sie trägt sogar dazu bei, dass der Hund sich gut benimmt.

Deshalb ist es auch so wichtig, dass du deinem Hund schon früh beibringst, bestimmte Tageszeiten zu respektieren.

1. Die Fütterungszeit

Es ist entscheidend, dass dein Hund bestimmte Zeiten zum Fressen hat. Wenn die Tiere jung sind, brauchen sie drei Mahlzeiten am Tag; wenn sie erwachsen sind, können zwei Portionen ausreichen, aber das muss vom Tierarzt bestätigt werden. In jedem Fall empfehlen wir, dass sie jeden Tag zur gleichen Zeit fressen.

Wenn du einen Zeitplan aufstellst und dich strikt daran hältst, hilft das deinem Haustier, den richtigen Zeitpunkt zum Fressen zu erkennen und somit Aufregung und Ängste zu vermeiden. Ebenso kann diese Tatsache dazu beitragen, einen gesunden Stoffwechsel zu entwickeln und positives Verhalten beim Hund zu verstärken.

Obendrein ist es wichtig, dass du nicht nur einen Zeitplan für die Fütterung deines Hundes aufstellst, sondern auch einen Ort im Haus wählst, an dem dein Tier gerne in Ruhe frisst. Achte außerdem darauf, dass du ihm immer die gleiche Menge an Futter gibst. Vermeide es, ihn zu überfüttern, damit dein Hund nicht irgendwann an Übergewicht oder Fettleibigkeit leidet.

6 Praktiken, um eine Routine für deinen Hund zu etablieren


2. Zeit für den Toilettengang

Zu den Übungen, mit denen du eine Routine für deinen Hund einführst, gehört auch eine Zeit, zu der er sich erleichtern kann. Mit einem festen Zeitplan vermittelst du deinem Hund, dass es eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Ort für kleine und große Geschäfte gibt. Die Regelmäßigkeit der Routine sorgt dafür, dass der Hund sich auf die Zeit freut, in der er „auf die Toilette gehen kann.“

Während der Eingewöhnung solltest du regelmäßig mit deinem Hund spazieren gehen, besonders nach einer jeden Mahlzeit. Indem du feststellst, wann dein vierbeiniger Freund sein Geschäft erledigt, kannst du ihn weiterhin jeden Tag zur gleichen Zeit Gassi führen. Natürlich hilft eine feste „Toilettenzeit“ auch dabei, dein Zuhause sauber zu halten.

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3. Ein Zeitplan für gemeinsame Spaziergänge

Spaziergänge sind nicht nur wichtig für dein Tier, um sich zu erleichtern. Durch diese Spaziergänge lässt sich ein guter Sozialisierungsprozess durchführen. Mit anderen Worten: Es ist wichtig, deinem Hund beizubringen, in verschiedenen Umgebungen zu interagieren, um aggressives oder zerstörerisches Verhalten zu vermeiden.

Außerdem kann ein Spaziergang mit deinem Haustier die Beziehung zwischen euch stärken, da er dabei viel mehr Aufmerksamkeit von dir bekommt. Andererseits sind Spaziergänge eine wichtige Aktivität im Tagesablauf des Hundes, weil sie dazu beitragen, dass der Hund durch eine andere Umgebung Stimulanz erfährt.

4. Zeit für körperliche und geistige Aktivität

Eine weitere Übung, um eine Routine für deinen Hund einzurichten, betrifft die körperliche und geistige Aktivität, denn alle Rassen brauchen zumindest ein wenig Anregung in diesem Bereich. Es ist eine gute Idee, dem Hund eine Zeit für Aktivitäten und Spiele einzuräumen. So bleibt er fit und verbrennt Energie.

5. Ein paar Momente für sich sein

Genauso wichtig ist es, dass dein vierbeiniger Freund kurze „Auszeiten“ als Teil seiner Routine akzeptiert. Daher ist es ratsam, sie für kurze Phasen sich selbst zu überlassen. Ihr Vertrauen wird dadurch gestärkt und Trennungsangst vermieden.

Es sollte jedoch klargestellt werden, dass Hunde von Natur aus gesellig sind und es nicht gut ist, sie zu lange allein zu lassen. Das Gefühl, verlassen worden zu sein, kann bei ihnen Ängste, Unsicherheit und schlimmstenfalls Verhaltensprobleme hervorrufen. Obwohl es gut für sie ist, zu lernen, Momente allein zu verbringen, brauchen diese Tiere in die meiste Zeit Gesellschaft, Aufmerksamkeit und Zuneigung.

6. Ruhezeiten

Die Möglichkeiten, eine Routine für deinen Hund zu schaffen, sollten sich nicht nur auf Mahlzeiten, Spaziergänge, Spiele und Bewegung beziehen. Es ist wichtig, dass du deinem Hund beibringst, dass es eine Zeit zum Ausruhen geben muss. Mit anderen Worten: Genauso wie dein Freund Energie verbrennen muss, braucht auch er ein paar Stunden, um sich zu erholen und Körper und Geist ruhen zu lassen.

Stelle daher sicher, dass du deinem Haustier einen Ort zur Verfügung stellst, an dem es sich wohlfühlt und ausruhen kann. Es ist wichtig, dass der Hund ein Bett und eine Decke an einem bestimmten Ort im Haus hat. Denk auch daran, dass dieser Ort Ruhe und Sicherheit bieten sollte.

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A sleepy dog.

Tipps zum Abschluss

Abschließend solltest du bedenken, dass es Geduld braucht, eine Routine im Leben deines Tieres zu etablieren. Diese trägt allerdings zu seinem Wohlbefinden bei. Es ist möglich, dass dein Tier durch ein geordnetes Leben glücklicher, sicherer und gesünder lebt, was sich dann in seinem Verhalten widerspiegeln wird.

Denk daran, dass du jede Aktivität schrittweise in die Routine deines Hundes einbauen musst. Denke auch daran, Belohnungen und Schlüsselwörter (beispielsweise brav/nein/pfui) einzusetzen, um deinem neuen Freund etwas beizubringen. Vergiss nicht, dass du immer auf die Hilfe eines Tierarztes oder eines Experten auf diesem Gebiet zählen kannst.

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