Hundetraining beim Spaziergang

· 28. November 2018
Das Hundetraining beim Spaziergang ist keine leichte Aufgabe, bringt aber viel Zufriedenheit. Deshalb ist es die Mühe wert! Alles Wissenswerte darüber.

Sicher hast du es schon einmal gesehen oder selbst erlebt: Haustiere, die auf der Straße an der Leine ziehen oder solche, die weglaufen, ohne auf die Rufe ihrer Besitzer zu achten. Einige bellen auch einfach oder versuchen, andere Tiere anzugreifen. Das Hundetraining beim Spaziergang ist sehr wichtig.

In diesem Artikel erfährst du, wie es geht.

Hundetraining beim Spaziergang: Grundregeln

Wenn du einen Welpen frisch adoptiert hast und beginnst, ihn draußen auszuführen, musst du einige Grundregeln beachten, damit die Spaziergänge fröhlicher und entspannter sind:

1. Halsband und Leine

Beides ist unverzichtbar, wenn das Tier klein ist und keine Erfahrung hat. Auf diese Weise wird es sich nicht zu weit von dir entfernen und du kannst den Vierbeiner besser kontrollieren.

Am Anfang zieht er wahrscheinlich sehr viel, aber mit Geduld und Hingabe schaffst du es, ihn an deiner Seite laufen zu lassen, „wie es sein sollte“.

In manchen Fällen ist für das Hundetraining beim Spaziergang die Verwendung eines Geschirrs besser, um Wunden oder Verletzungen am Hals des Tieres zu vermeiden.

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2. Kontrolle

Dies ist wichtig, damit alle zufrieden sind. Der Hund, sei es nun ein Shar Pei oder ein Dalmatiner, sollte wissen, dass du die Kontrolle hast und nicht umgekehrt.

Er muss an deiner Seite gehen, weder vor noch hinter dir, und deinem Schritt folgen. Du kannst ihn mit einer Leckerei belohnen, wenn er sich so verhält.

Hundetraining beim Spaziergang mit der Leine

3. Ruhe

Vergiss nicht, dass Tiere die Emotionen der Menschen spüren. Wenn du Ruhe bewahrst, wird es dein Hund auch tun.

Vermeide Aufregung mit Worten wie „Gehen“ oder „Straße“, weil es ihn nervös machen wird. Spaziere mit Pausen und genieß den Moment… Er wird es auch tun!

4. Geduld

Einen Hund zu trainieren, ist keine leichte Aufgabe, es kostet Zeit, Ansporn und Mühe, aber danach wirst du die Ergebnisse sehen.

Er wird von Tag zu Tag lernen und wenn du ihm deinen Stolz zeigst und ihn lobst, wird er zweifellos noch besser sein wollen.

5. Belohnungen

Gibt es eine bessere Art, deinem Hund zu zeigen, dass du mit seinem Verhalten zufrieden bist, als ihm etwas zu schenken?

Es müssen nicht unbedingt Kekse oder Leckereien sein. Es genügt auch ein Streicheln, ein liebevolles Wort oder ein bisschen mehr Zeit zum Spielen.

Bring deinem Hund bei, ohne Leine zu laufen

Nach den bereits erwähnten Schritten, musst du die Sache etwas schwieriger machen und immer darauf vertrauen, dass du die Situation im Griff hast.

Deinen Hund ohne Leine zu führen, scheint dir vielleicht unmöglich, aber das ist überhaupt nicht so.

Und das Beste am Ganzen, wenn er einmal „die Technik beherrscht“ und die Freiheit ohne Leine zu schätzen weiß, werden die Spaziergänge noch schöner sein.

Wenn du mit dieser Übung beginnst, musst du ihn nach und nach loslassen. Du kannst eine ausziehbare Leine von wenigen Metern kaufen, sodass der Hund denkt, er ist frei und du kannst ihn aber weiterhin kontrollieren.

Wähl für die ersten Übungen eine große Fläche aus, wenn möglich eingezäunt. Als erste Reaktion wird er weglaufen und vor lauter Freude möglicherweise die Straße überqueren oder Leute anspringen, die sich in der Nähe befinden.

Es ist sehr wichtig, direkte und eindeutige Befehle zu wählen, damit der Hund versteht, wann er an deine Seite zurückkehren soll und wie er neben dir laufen muss, als hätte er eine Leine. Ein Wort kann schon genug sein: Fuß, lauf, sitz, usw.

Bring deinem Hund bei, Kämpfe zu vermeiden

Beim täglichen Spaziergang kommst du mit deinem Haustier normalerweise in einen Park oder zu einer Grünfläche, wo sich andere Tiere befinden.

Obwohl die Sozialisierung von grundlegende Bedeutung für die Entwicklung des Hundes hat, kann dies auch Verhaltensprobleme verursachen, insbesondere wenn er einen „Kollegen“ angreifen oder beißen möchte.

Hundetraining beim Spaziergang durch Sozialisierung

Zu diesem Zeitpunkt sollte dein Vierbeiner bereits wissen, dass du das Sagen hast und deinen Befehlen gehorchen. Aber manchmal vergisst er dieses Detail, da für ihn scheinbar unmittelbare Gefahr besteht (die Anwesenheit eines anderen Hundes).

Noch ein Lesetipp für dich:

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Lass ihn anfangs an der Leine und lass ihn langsam an den „Eindringling“ herankommen. Beobachte seine Reaktion und seine Körpersprache und bleib aufmerksam, um ihn bei einem möglichen Konflikt rechtzeitig zu entfernen.

Das Hundetraining beim Spaziergang ist keine leichte Aufgabe, bringt aber viel Zufriedenheit. Deshalb ist es die Mühe wert!