Ursachen für Lethargie bei Hunden

Es ist normal, dass sowohl heranwachsende als auch alternde Hunde mehr als fünfzehn Stunden schlafen.
 

Lethargie bei Hunden ist ein recht häufig vorkommendes Symptom. Sie kann durch verschiedenste Faktoren verursacht werden.

Um den Ursprung des Problemes zu erkennen, sollte man darauf achten, wie oft sie auftritt, ob möglicherweise damit verbundene Beschwerden bestehen oder ob es eine drastische Änderung im Umfeld gegeben hat.

Lethargie ist ein Zustand von Benommenheit oder tiefer Erschöpfung, der durch Erkrankungen, Jahreszeitenwechsel oder andere Veränderungen im Umfeld ausgelöst wird. Dieses apathische Verhalten kann auch mit der eigenen Trägheit des Tieres zusammenhängen, doch das ist eine Situation, die nicht mehr als ein paar Tage anhalten sollte.

Sollte die Lethargie bei Hunden jedoch ihre täglichen Spaziergänge, ihren Appetit und ihre Lebenslust beeinträchtigen, dann ist es am besten, dass du dich an einen Tierarzt wendest.

Hauptsächliche Ursachen von Lethargie bei Hunden

Folgende Krankheiten verursachen häufig eine Lethargie bei Hunden:

Hund mit Halskrause liegt abgeschlagen auf seinem Kissen

Um festzustellen, ob die Lethargie bei Hunden durch eine Erkrankung hervorgerufen wird, solltest du auf eine Reihe von Symptomen wie Erbrechen, Winseln, Durchfall usw achten. Wenn du deinen Tierarzt über alle auftretenden Symptome informierst, wird ihm diese Information die Diagnose wesentlich erleichtern.

 

Außerdem können auch traumatische Erlebnisse, wie etwa eine Krankheit der Bezugsperson oder ein Umzug, die Ursache von Lethargie bei Hunden sein.

Auch Stress, Angst oder Sorgen können ein apathisches Verhalten deines Tieres auslösen. In diesen Fällen hat dein Hund meistens auch keinen Appetit und geht nur widerwillig spazieren.

Darüber hinaus kann dieser schläfrige Zustand auch als Nebenwirkung eines Medikamentes oder nach einer Antiparasitenbehandlung auftreten.

Viele Produkte, die direkt auf die Haut aufgetragen werden, haben häufig einen sehr aggressiven Geruch. Dieser kann eine Benommenheit bei deinem Tier verursachen. Deshalb solltest du bei derartigen Behandlungen stets darauf achten, dass du die Dosierung an die Körpergröße deines Tieres anpasst und die Zeitabstände zwischen den einzelnen Dosen genau einhältst.

Was kannst du tun?

Hat der Tierarzt erst einmal die Ursache der Lethargie deines Hundes diagnostiziert, dann wird er die erforderlichen Medikamente und andere Behandlungen verordnen.

Wenn es deinem Hund nicht gelingt, sich an eine neue Situation zu gewöhnen und er dadurch unter Stress leidet, kann es notwendig sein, einen Hundetrainer oder Ethologen zu Rate zu ziehen. Er wird dann das depressive Verhalten behandeln.

Ein Ethologie kann notwendig sein, um das Verhalten zu Verändern

Übergewicht lässt sich vermeiden, indem du auf die Ernährung achtest, bis sich dein Tier wieder regeneriert hat. Allerdings geht Lethargie bei Hunden oft mit fehlendem Appetit einher, weshalb Übergewicht nicht die hauptsächliche Sorge sein sollte.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob dein Hund tatsächlich lethargisch ist, solltest du darauf achten, wie lange er schläft. Durchschnittlich 10 Stunden Schlaf täglich sind normal.

Das bedeutet, dass es immer eine 50 % Chance gibt, den Hund schlafend anzutreffen. In diesem Kontext ist es auch wichtig zu überprüfen, ob der Hund nachts ausreichend Schlaf bekommt.

Auch das Alter des Hundes ist ausschlaggebend. Welpen, die viel häufiger fressen, schlafen auch mehr. Während der ersten Lebensmonate schlafen sie 15 bis 20 Stunden täglich und das ist kein Grund zur Besorgnis.

Ältere Hunde hingegen haben wegen der Abnutzung ihrer Körper mehr Beschwerden, weshalb es ebenfalls ganz normal ist, dass ihr Körper mehr Ruhe braucht.

Lethargie bei Hunden ist, genauso wie bei Menschen, eine natürliche Antwort des Körpers auf Stress oder Veränderung. Sollte sie allerdings für längere Zeit andauern, dann solltest du einen Tierarzt aufsuchen. So kannst du deinem Tier helfen, wieder zu seinem normalen Gemütszustand und seiner gewöhnlichen Aktivität zurück zu gelangen.

 
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