10 Tipps, damit dein Hund dir keine Krankheiten überträgt

· 14. April 2018
Im Folgenden geben wir dir eine Reihe von Richtlinien, die dir dabei helfen werden zu vermeiden, dass dein Hund dir Krankheiten überträgt.

Die Übertragung von Krankheiten zwischen einer Person und einem Hund ist einfacher, als es scheint. Um sie zu kontrollieren, ist es wichtig, den Impfprogrammen zu folgen und der regelmäßigen Hygiene die entsprechende Wichtigkeit zuzuschreiben.

Mit dem Ausdruck „Zoonose“ werden diejenigen Krankheiten beschrieben, die Tiere auf Menschen übertragen können. Theoretisch ist auch das Gegenteil möglich, dass also Menschen Krankheiten auf Tiere übertragen. Das nennt man dann „umgekehrte Zoonose“.

Im Folgenden geben wir dir eine Reihe von Richtlinien, die dir dabei helfen werden zu vermeiden, dass dein Hund dir Krankheiten überträgt.

Impfprogramme

Es ist von äußerster Wichtigkeit, die verschiedenen Impf– und Entwurmungsprogramme durchzuführen. So vermeiden wir Krankheiten wie Tollwut oder Leptospirose, die sehr gefährlich für die Gesundheit sind. Dabei schützen wir den Hund genauso wie seinen Besitzer vor möglicher Ansteckung.

Muttermilch

Die Mutterhündin überträgt verschiedene Antikörper gegen Krankheiten durch ihre Milch auf die Welpen. Deswegen ist es wichtig, dass die Welpen so lange wie möglich mit Muttermilch ernährt werden.

Küsse und Abschlecken

Egal, wie gut wir unseren vierpfotigen Freund pflegen und sauberhalten, es ist niemals eine gute Idee, ihm Küsse auf die Schnauze zu geben, oder ihm zu erlauben, unser Gesicht abzuschlecken. Hunde schnüffeln an vielen Dingen, unter anderem auch am Hinterteil anderer Hunde, das einige Parasiten und Bakterien ihr Zuhause nennen.

Auch wenn es uns als Zärtlichkeit erscheint oder einfach nur zu süß ist, wie unser Hund uns das Gesicht abschleckt, vergessen wir nicht, dass sie normalerweise dieselbe Zunge benutzen, um ihre Genitalien zu reinigen. Außerdem lecken sie weitere Dinge, die uns Menschen noch widerlicher erscheinen. Wir sollten uns darum bemühen, andere Ausdrucksformen für Zärtlichkeit zu finden.

Die Pfoten des Hundes

Wenn wir mit unserem Haustier vom täglichen Gassigehen heimkehren, dann ist es ratsam, seine Pfoten zu reinigen. Die werden beim Ausflug oft nass und bleiben dann feucht. So werden sie zum idealen Grund für Pilzinfektionen.

Bad und Bürsten

Aus hygienischen Gründen und um Pilzwuchs oder Flohbefall zu kontrollieren, ist es wichtig, unseren Hund regelmäßig zu baden. Wenn wir Veränderungen der Haut bemerken, ist es am besten, sie nicht mit bloßen Händen anzufassen und besser einen Tierarzt aufzusuchen.

Desinfektion des Hundebettes

Der Ort, an dem unser Freund schläft, sollte sauber sein und regelmäßig desinfiziert werden, damit Krankheiten keine Chance haben.

Vorsicht beim Spaziergang

Wenn wir unser Haustier an Orte spazierenführen, wo sich regelmäßig auch andere Hunde befinden, oder wenn wir auf dem Land leben, ist es von größter Wichtigkeit, dass unser Hund keinen Kontakt mit dem Urin und den Fäkalien der anderen Tiere hat. So können wir vermeiden, dass er sich an Krankheiten wie Brucellose ansteckt. Lass ihn kein Abwasser trinken. Falls er Sumpfgebiete oder andere feuchte Zonen betreten hat, baden wir ihn direkt nach der Rückkehr. Außerdem ist es wichtig zu vermeiden, dass er mit wilden Tieren oder Krankheitsüberträgern wie Ratten in Kontakt kommt.

Auch wir stecken die Tiere an

Wenn wir an ansteckenden Krankheiten leiden, ist es ebenfalls wichtig, Vorsicht zu üben, um nicht unser Haustier zu infizieren. Es hat sich bewiesen, dass wir einige Krankheiten, wie etwa Mumps, MRSA, Tuberkulose und sogar Flöhe übertragen können. Man sollte dennoch bemerken, dass dies sehr unwahrscheinlich ist und es nur wenige, isolierte Fälle gab.

Krankheiten wie die Ringelflechte

Unter den Krankheiten, die unser Hund uns übertragen kann, ist die Ringelflechte. Die Sporen der Ringelflechte erzeugen sich durch Pilze, und ein Haustier kann sich an einer Pilzinfektion anstecken. Zu den Symptomen der Krankheiten gehören Wunden an der Haut des Hundes, Flecken von Fellausfall, rote Flecken auf der Haut, usw.

Hakenwürmer

Auch Hunde leiden an Krankheiten

Die Hakenwürmer saugen an der Darmschleimhaut der Hunde, was einen möglicherweise tödlichen Blutverlust zur Folge haben kann, besonders wenn es sich um einen Befall von Welpen handelt. Die Eier dieser Parasiten befinden sich in den Fäkalien der Haustiere und können sich über die Haut auf die Besitzer übertragen, wenn wir beispielsweise barfuß auf einen Hundehaufen treten.

Die Symptome dieser Krankheit machen sich in unserem Hund hauptsächlich als Durchfall und Gewichtsverlust bemerkbar. 

Auch wenn Ansteckung von Menschen eher selten geschieht, zeigen wir die folgenden Symptome: juckender Hautausschlag, Husten, Keuchen, Magenschmerzen, Blutarmut oder Verlust von Appetit.

Eine wirksame Behandlung mit durch den Tierarzt verschriebenen Entwurmungsmitteln heilt die Haustiere. Menschen sollten sich an ihren Arzt wenden.