Wie kann man verbrannte Pfoten beim Hund im Sommer vermeiden?

21. April 2018
Die hohen Temperaturen im Sommer erhitzen die Straßen, den Asphalt der Stadt und die Bürgersteige. Das bringt Probleme für die Pfoten der Hunde mit sich. Wir geben dir die besten Tipps, um Verbrennungen zu heilen und zu vermeiden

Die hohen Temperaturen im Sommer erhitzen die Straßen, den Asphalt der Stadt und die Bürgersteige. Das bedeutet jede Menge Probleme für unsere städtischen Hunde. Sie benutzen keine Schuhe und ihre Tatzen können sich wegen der Hitze verbrennen. So kann es zu schmerzhaften Brandblasen an den Pfoten unserer Fellnasen kommen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese Probleme anzugehen: Du kannst die Gassiroute verlegen, so dass ihr in Parks mit Rasen spazieren geht. Es ist auch möglich, die Pfoten des Hundes vorm Spazierengehen anzufeuchten. Selbstverständlich ist es besonders wichtig, die Wunden zu versorgen, sobald sie auftreten.

Brandwunden an den Pfoten wegen des erhitzten Asphalts

Es kann an den Pfoten leicht zu Brandwunden kommen

Eine der großen Gefahren für unsere Hunde in städtischen Zonen ist der Zement auf den Straßen.

Durch die hohen Temperaturen des Sommers werden die Straßenbeläge und Bürgersteige derartig erhitzt, dass sie die Pfoten unserer Hunde verbrennen können. Da die Straßenbeläge sehr viel Hitze aufnehmen, scheuern sie die Pfoten schnell auf. Wenn sie erst einmal einige Stunden den Sonnenstrahlen ausgesetzt waren, dann werden unsere Bürgersteige regelrecht zu Heizkörpern, die Hitze ausstrahlen und die Tatzen der Hunde verbrennen.

Stiefelchen für den Hund

Wenn es dir nicht möglich ist, Zementböden bei einem Spaziergang zu vermeiden, dann ist es am empfehlenswertesten, dass du deinem Hund Stiefelchen anziehst. Sie wirken effektiv als Schutzmittel gegen Verbrennungen. Es gibt spezielle Schühchen, die für Hunde, die auf Asphalt gehen, entwickelt wurden. Sie schützen die Pfoten gegen den Effekt der Hitze.

Damit sich dein vierpfotiger Freund an seine Stiefelchen gewöhnt, solltest du sie ihm zuerst mehrmals zu Hause anziehen. So fühlt er sich beim ersten längeren Spaziergang wohl.

Feuchtigkeit

In jedem Dorf und in jeder Stadt gibt es Orte mit Wasser und andere Stellen, an denen sich Feuchtigkeit befindet. Es ist wichtig, dass unser Hund sich während seines Spaziergangs durch die Straßen seine Pfoten befeuchten kann. Wenn wir diese nassen Orte mit in unsere Gassiroute einbeziehen, schaffen wir es, die Pfoten gut befeuchtet zu halten.

Schutzcremes für die Tatzen

Diese speziellen Cremes sind ganz anders, als die, die wir Menschen benutzen. Das liegt daran, dass der pH-Wert unserer Haut anders ist als der von Hundetatzen. Die Hundecremes bewahren die Tatzen unserer Haustiere vor schmerzhaften Rissen.

Diese Art von Creme zum Einstreichen ist sehr fettig und gleicht etwas der Vaseline. Das hilft der Haut der Pfoten dabei, dicker und resistenter zu werden.

Die Creme wird nach dem Spaziergang aufgetragen. Zuerst sollten wir allerdings die Pfoten gründlich mit Wasser und Seife waschen.

Heilung von Wunden

Wenn die Pfoten unseres Freundes Blasen, Risse oder andere Verletzungen aufweisen, ist es sehr wichtig, sie zu heilen. Zuerst werden sie vorsichtig mit Wasser und Seife gewaschen und danach kannst du sogar etwas Eis auflegen, um die Entzündung zu beruhigen.

Die Wunde sollte mit einer Lösung aus 50% Wasser und 50% Jod desinfiziert werden. Es gibt sogar blutstillende Sprays, die du mit auf den Spaziergang nehmen kannst. So ist es dir möglich, bei verletzten Pfoten immer gleich Erste Hilfe zu leisten.

Schutzwachs

Es gibt eine Art von Wachs, die man direkt auf die Tatzen der Hunde auftragen kann. So werden sie vor oberflächlichen Verletzungen und überhitztem Straßenbelag geschützt. Du kannst das Wachs jedes Mal auftragen, wenn du meinst, dass dein Hund ein wenig extra Schutz beim Gassigehen braucht. Genauso wie die Schutz- und Feuchtigkeitscremes, ist das Wachs in Tiergeschäften und Tierarztzentren erhältlich.

Klebtatzen, ein innovatives Produkt

Das beste am Hund: Die Pfoten!

Auf dem Markt sind mehrere Produkte erschienen, die sich wie ein Sticker auf die Tatzen der Hunde auftragen lassen. Sie sind in jedem Tiergeschäft erhältlich. Man muss sie nur vor der Anwendung auf die Größe der Pfoten des Haustiers zuschneiden.

Diese „Klebtatzen“ sind eine schnelle und einfache Lösung, um die Risiken des heißen Gehwegs zu mindern. So bekommt unser Hund keine Wunden Pfoten mehr und die Sticker sind sogar rutschfest, damit es keine Ausrutscher beim Sommergassi gibt.

Es gibt noch eine ähnliche Lösung: In der Apotheke kannst du Silikonpolster kaufen. Die sind wiederverwendbar, leicht auf Tatzengröße zuschneidbar und sehr feuchtigkeitsabweisend.

Durch diese Schutz-und Pflegemaßnahmen vermeiden wir, dass unser Hund Verbrennungen ausgesetzt ist, weil er über das heiße Pflaster läuft und verbessern somit seine Lebensqualität. Es ist wichtig, die Tatzen der Hunde regelmäßig zu pflegen, da sie als Stoßdämpfer für sein Gewicht fungieren, ihm helfen, sein Gleichgewicht zu bewahren und er mit ihnen durch jegliches Gelände laufen kann.

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