Dinge, die das Leben deines Hundes um Jahre verkürzen können

· 16. Mai 2018
Es gibt verschiedene Gründe, die das Leben deines Hundes verkürzen können. Wir erklären dir, wie du die größten Gefahrenquellen von deinem Hund fern halten kannst.

Es gibt verschiedene Gründe, die das Leben deines Hundes verkürzen können. Unter ihnen befinden sich das Alter, der Lebensrhythmus, die Ernährung, oder dass sie an bestimmten Krankheiten leiden können.

Das Durchschnittsalter im Leben deines Hundes

Die Experten versichern, dass das Höchstalter eines Hundes im Durchschnitt bis zu 15 Jahren ist. Natürlich ist hierbei vorausgesetzt, dass das Leben des Hundes gesund ist, mit einer ausgewogenen Ernährung, einem gesunden Umfeld und ausreichend Auslauf. Doch es gibt viele Variablen, die hier eintreffen können.

Eine nicht ausgewogene Ernährung

Das Leben des Hundes ist besser mit gutem Fressen

Die Ernährung ist fundamental, damit unser vierpfotiger Freund ein gesundes Leben genießt. Wenn ein Hund nährreiches und ausgewogenes Futter angeboten bekommt, dann ist es nur logisch, dass das Leben der Fellnase eine bessere Qualität hat und sie auch länger lebt.

Wenn unser Haustier hingegen ein Futtermittel schlechter Qualität frisst, oder sich nicht ausgewogen ernährt, dann lebt er vermutlich mehrere Jahre weniger.

Am besten ist es, wenn die Ernährung deines vierpfotigen Freundes von einem Experten empfohlen wird. Deswegen ist der Tierarzt der beste Ratgeber, wenn es darum geht, dich über die ideale Ernährung zu informieren. Er weiß am besten Bescheid, welches Futter du deinem Hund füttern solltest, je nach Alter, Rasse und anderen Bedürfnissen, die das Tier möglicherweise hat.

Wir müssen auch bedenken, dass der Metabolismus des Hundes, besonders bei aktiven Hunden, viel Fett braucht. Der Energieverbrauch von Hunden wird nicht wie bei Menschen durch Kohlenhydrate gespeist. Hunde brauchen qualitativ hochwertiges Fett dazu.

Die Welpen

Fette von niedriger Qualität sind sehr schädlich für Hunde. Ein Welpe, der an Fettleibigkeit leidet, kann gravierende Probleme in seiner Entwicklung aufzeigen.

Wenn ein Welpe eine ausgewogene Ernährung bekommt, die ihm die Vitamine, Mineralien und notwendigen Nährstoffe bietet, dann ist ein Vitamin Supplement nicht mehr notwendig (falls der Tierarzt nichts anderes angeordnet hat!). Das ist fundamental für das Leben deines Hundes.

Die kommerziellen Produkte und Futtermittel enthalten die notwenidgen Nährstoffe, die dein Welpe braucht, um gesund aufzuwachsen. Ein Übermaß an Vitaminen kann Krankheiten hervorrufen, die sich negativ auf die Entwicklung und das Wachstum des Hundes auswirken können.

Einige Spezialisten versichern, dass das Füttern von Knochen nicht viel bringt. Sie sagen, dass die Knochen weder Kalzium zur Ernährung beisteuern noch das Gebiss stärken. Im Gegenteil, sie können Blockierungen oder Verletzungen der Speiseröhre oder des Darms provozieren, und außerdem Verstopfung hervorrufen. Wenn der Hund gerne knabbert, dann ist es vorteilhafter, ihm Spielzeug oder Knochen aus Kuhhaut zu reichen.

Ein weiterer Mythos ist es, dass ein Hund nur einmal täglich gefüttert werden sollte. Es hat sich herausgestellt, dass es am besten ist, die tägliche Menge in zwei Rationen zu unterteilen: eine morgens und die andere abends. Diese Fütterungsroutine ist sowohl für kleine als auch für große Hunde am angebrachtesten.

Der notwendige Auslauf

Es ist wichtig, dass unser Hund genügend Auslauf bekommt. Wenn er nicht ausreichend Aktivität im Leben hat, dann kann dieses sich um bis zu fünf Jahre verkürzen. Die Tiere müssen die aufgestauten Energien loswerden.

Unsere Tiere brauchen eine tägliche Fitnessroutine. Die sollte sich nach den Bedürfnissen des Hundes richten. Für die meisten Rassen reichen drei Spaziergänge pro Tag.

Einige gefährliche Substanzen

Die Neugier der Hunde kann gefährlich sein. Während des täglichen Gassigehens kann er seine Nase in die falschen Orte stecken. Das kann in Parks, Gärten und sonstigen Orten passieren, an denen auch andere Hunde ihren Auslauf bekommen. Pflanzen können beispielsweise eine Quelle von giftigen und gefährlichen Substanzen sein.

Je nach Rasse

Viele Experten versichern, dass einige Hunderassen kürzer leben als andere. Hunde großer Rassen leben beispielsweise eine kürzere Zeit als Hunde kleiner Rassen.

Die Theorie besagt, dass die großen Hunde viel mehr Energie in ihren frühen Lebensjahren konsumieren und dann später, wenn sie etwas reifer sind, wesentlich ruhiger werden.

Zu den Rassen mit kurzer Lebenserwartung gehören der Neufundländer, der Bernhardiner, die deutsche Dogge, der große Schweizer Sennenhund, der Mastiff und viele andere.

Die Umgebung ist wichtig für das Leben deines Hundes

Das Leben im Park ist wunderbar

Genau wie die Ernährung ist die Umgebung ein wichtiger Faktor, damit dein Hund sich gesund entwickelt. Wenn ein Tier in einer wenig artgemäßen Umgebung aufwächst, dann werden seine Bedürfnisse nicht gestillt. Genauso braucht der Hund ausreichend Zuneigung, sonst wird er nicht besonders lange leben.

Unfälle

Jedes Jahr sterben tausende von Hunden bei Haushalts- und Verkehrsunfällen. Bei Haushaltsunfällen kommt es oft zu Vergiftung durch chemische Produkte. Im Straßenverkehr kann der Hund verunglücken, weil er ohne Leine oder Identifikationschip unterwegs ist.