Vorteile von Massagen für Hunde

3. Mai 2018
In unserem heutigen Beitrag erfährst du, welche Vorteile Massagen für Hunde haben und wie du diese richtig durchführen kannst. Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren! 

Wir alle lieben entspannende Massagen. Sie haben nicht nur Vorteile für den Körper, sondern bringen auch Entspannung, Ruhe und Wohlbefinden. Massagen sind auch für Hunde von großem Nutzen. Hast du deinem treuherzigen Freund bereits einmal eine Massage gegeben?

In unserem heutigen Beitrag erfährst du, welche Vorteile Massagen für Hunde haben und wie du diese richtig durchführen kannst. Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren! 

Vorzüge von Massagen für Hunde

Vierbeiner lieben Massagen genauso wie wir selbst und sie können daraus auch verschiedene physische und emotionale Nutzen ziehen. Vierbeiner können sich damit entspannen, fühlen sich geliebt und finden inneren Frieden.

Massagen für Hunde
Autor: Rubí Flórez

 

Massagen haben für Hunde folgende physische Vorteile:
  • Bessere Durchblutung. Damit wird die Erweiterung der Blutgefäße erreicht, was wiederum für eine bessere Durchblutung sorgt. So kann Herz-Gefäß-Krankheiten vorgebeugt werden und du kannst das Leben deines Hundes verlängern.
  • Reduziert Stress und Nervosität: Wie auch bei uns Menschen ist die Wirkung einer Massage auf Hunde sehr ähnlich. Die Tiere finden damit Ruhe, entspannen sich und können Stress und Nervosität ablegen. Ein Hund kann gestresst sein? Ja. Dafür gibt es verschiedenste Gründe: Langeweile, Bewegungsmangel usw.
  • Frühzeitige Erkennung von Krankheiten. Bei einer Massage kannst du Knoten oder andere Abnormalitäten frühzeitig erkennen. Du kannst auch Parasiten finden und deine Fellnase dementsprechend behandeln.
  • Freisetzung von OxytocinDieses Hormon ist auch als Glückshormon bekannt. Durch den physischen Kontakt kommt es zur vermehrten Freisetzung von Oxytocin, auch deshalb ist eine Massage für den Hund wunderbar.
  • Verstärkte Beziehung zu deinem Fellknäuel. Durch Massagen kannst du eine perfekte Beziehung zu deinem Hund aufbauen, er wird diesen Augenblick genießen und dir sehr dankbar für deine Aufmerksamkeit sein.

Allerdings muss die Massage richtig ausgeführt werden, damit sie tatsächlich ihren Zweck erfüllt. Anschließend erfährst du, wie du dabei vorgehen kannst.

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Wie und wo wird ein Hund am besten massiert

Vor du deinem Hund eine Massage gibst, solltest du mehrere Faktoren berüchsichtigen:

  • Der Hund muss sich zuerst entspannen. Du musst realistisch sein, denn auch wenn dein Hund Massagen liebt, ist nicht jeder Augenblick geeignet, um ihn ruhig hinzulegen und ihn zu entspannen. Beginne damit, deine Fellnase zu streicheln, du weißt sicher, an welchen Stellen sie das besonders gerne hat. So kann sich der Vierbeiner entspannen und du kannst dann mit der Massage beginnen.
  • Beginne am Hals. Massiere deinen Hund mit den Fingerspitzen sanft am Hals, führe dabei kreisförmige Bewegungen durch. Je nach Größe des Hundes, passt du diese entsprechend an.
  • Gehe dann über zu den Schultern. Wenn du dann die Schultern massierst, kann sich dein vierbeiniger Freund immer besser entspannen. Übe nicht zu viel Druck dabei aus, die Bewegungen sollen kreisförmig und sanft sein.
  • Anschließend sind die Brust und die Beine an der Reihe. Hebe die Beine nicht an, massiere sie von oben nach unten. Auch der Brustbereich wird von oben nach unten massiert.
  • Rücken und Hinterbeine werden jetzt ebenfalls von oben nach unten massiert. Beende die Massage an den Hinterbeinen.

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Massagen für Hund

  • Wähle den richtigen Augenblick. Du solltest dir für die Massage Zeit nehmen und selbst auch entspannt sein. Stress und Hektik sind jetzt nicht gefragt. Du kannst die Massage am Abned durchführen, wenn ihr beide auf dem Sofa vor dem Fernseher sitzt, oder einfach wenn du Zeit für Ruhe und Entspannung hast.
  • Verlängere die Massage allmählich. Am Anfang fühlt sich dein Hund vielleicht etwas unbequem und die Massage verläuft nur kurz, ein paar Sekunden oder Minuten lang. Zwinge ihn nicht, es soll ein angenehmer Augenblick sein. Allmählich wird sich dein Hund daran gewöhnen und längere Massagen genießen. Du kannst deinen Hund bis zu 10 Minuten lang verwöhnen.
  • Du bist kein Therapeut. Vergiss nicht, dass du kein Experte bist und die Massage deshalb nicht zu intensiv sein sollte. Es geht nur darum, deinen Hund zu entspannen und eventuelle Abnormalitäten zu entdecken. Professionelle Massagen müssen vom Tierarzt oder einem Experten ausgeführt werden. Du möchtest deinen Hund schließlich verwöhnen und ihm Gutes tun und nicht schaden.

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