Eine Kamera nahm in Russland eine vom Aussterben bedrohte Katze auf

Da sie sich nur ungern Menschen zeigt – und sie wird ihre guten Gründe haben - gibt es nicht viele Möglichkeiten, Bilder dieser Katze in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen.

Eine Expedition in das Altai-Naturschutzgebiet in Südsibirien hat einen bemerkenswerten Fund gemacht. Mit einer Kamera nahm sie eine vom Aussterben bedrohte Pallaskatze auf. Diese Katze, auch bekannt als Manul, ist ein Tier, das nicht oft beobachtet werden kann. Es ist zudem auch auf der roten Liste der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen. Dort hat die Art die Klassifizierung „fast bedroht“. Deshalb ist es bemerkenswert, dass ein Exemplar fotografiert werden konnte.

Lerne die Geschichte der Expedition kennen, die eine vom Aussterben bedrohte Katze fotografierte

Da sie sich nur ungern Menschen zeigt – und sie wird ihre guten Gründe haben – gibt es nicht viele Möglichkeiten, Bilder dieser Katze in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen.

Bei dieser Gelegenheit wurde das Foto während einer Expedition aufgenommen, die vom World Wildlife Fund (WWF), dem Argalí Regional Fund for Animal Protection und dem Altai Nature Reserve organisiert wurde.

Da die vom Aussterben bedrohte Pallaskatze nicht gewöhnlich fotografiert wird, nutze hier die Gelegenheit, diese schöne Katze zu bewundern.

Einige Fakten über den Manul

Wie du siehst, sehen diese Tiere ziemlich groß und dick aus. Sie haben jedoch die gleiche Größe und das gleiche Gewicht wie eine durchschnittliche Hauskatze. Aber sein langes und dichtes Fell, das ihn vor den niedrigen Temperaturen seines Lebensraums schützt, lässt ihn größer aussehen, als er tatsächlich ist.

Der Manul hat etwa 9.000 Haare pro Quadratzentimeter und sie können eine Länge von bis zu 7 Zentimeter erreichen.

Dieses fleischfressende Säugetier gehört zur Familie Felidae. Sie erstrecken sich hauptsächlich, neben dem oben erwähnten Sibirien, auf die Steppen der Mongolei und Tibet. Sie können in Höhen von bis zu 5000 Meter über dem Meeresspiegel gefunden werden.

Der Manul wurde 1776 vom deutschen Zoologen Peter Simon Pallas klassifiziert, der ihn Felis manul nannte. Aber kürzlich wurde entdeckt, dass er eine Gattung der Otocolobus ist.

Eine Kamera schaffte es, Bilder der schwer fotografierbaren Pallaskatze in den sibirischen Steppen aufzunehmen. Auch bekannt als Manul, diese Katze wird von Wilderern wegen seines dicken und schönen Fells gejagt.

Mehr Informationen über die Pallaskatze

Unter anderen können wir die folgenden Eigenschaften dieser schönen Katzen hervorheben:

  • Kurze Pfoten und Krallen
  • Plumper und fester Körper
  • Langer, haariger Schwanz mit schwarzen Ringen
  • Die Farbe des Fells reicht von aschgrau bis rötlich
  • Augen mit runden Pupillen
  • Niedrige und getrennte Ohren
  • Glatt aussehende Schnauze

Darüber hinaus sind sie Einzelgänger, die normalerweise in der Dämmerung jagen. Seine Hauptnahrung besteht aus kleinen Nagetieren und Vögeln. Während sie den größten Teil ihres Tages in Spalten in den Felsen oder in Höhlen verbringen, hat man sie auch schon dabei überrascht, dass sie wie gute Kätzchen, in der Sonne liegen.

Eine von Wilderern verfolgte Spezies

vom Aussterben bedrohte Katze - Pallaskatze Nahaufnahme

Das Weibchen des Manuls gebärt zwischen 2 und 6 Kätzchen pro Wurf nach einer Tragzeit zwischen 66 und 75 Tagen. Die Jungen wiegen rund 90 Gramm und werden von einem dicken Fell bedeckt geboren. Sie sind nach sechs Monaten ausgewachsen.

In Gefangenschaft gibt es Berichte, dass die vom Aussterben bedrohte Pallaskatzen bis zu 11 Jahre lang leben. Obwohl sie sich unter diesen Bedingungen vermehren können, sind die Überlebensraten wegen der Infektionen, an denen sie leiden können, geringer. Der Grund scheint in einem schwach entwickelten Immunsystem zu liegen, da sie in ihrem isolierten natürlichen Lebensraum keinen Viren ausgesetzt sind.

Der Manul ist außerdem ein Opfer der Wilderei. Diese Tiere werden wegen ihrem Fell gejagt. Aber auch hier gibt es aufgrund ihres versteckten Verhaltens keine konkreten Daten zu diesem Thema. Es ist auch schwierig, die genaue Anzahl dieser Katzen, die heute den Planeten bewohnen, zu schätzen.

Wir können aber dank der Kamera, die eine vom Aussterben bedrohte Pallaskatze in ihrem natürlichen Lebensraum aufnahm, Fotos von ihr genieβen. Und das schätzen wir sehr.

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