Was sind Warane?

· 14. März 2019
Warane sind Reptilien, die in Ozeanien, Asien und Afrika heimisch sind. Sie haben jedoch auch in verschiedenen amerikanischen Ländern einen Lebensraum gefunden.

Möchtest du den Drachen sehr ähnliche Reptilien kennen lernen? Dann lies weiter, denn heute geht es um Warane. Sie sind wenig bekannt, doch es handelt sich um eine große und intelligente Familie. 

Was sind Warane?

Warane (lat. Varanus) sind Reptilien, die in Ozeanien, Asien und Afrika heimisch sind. Sie haben jedoch auch in verschiedenen amerikanischen Ländern einen Lebensraum gefunden.

Es gibt sie mindestens schon seit dem Miozän. Heute umfasst diese Gattung rund 80 Arten.

Warane sind korpulente Tiere mit sehr starkem Hals, der es ihnen ermöglicht, das Fleisch ihrer Beute zu zerreißen.

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Außerdem haben sie sehr starke Krallen und Schwänze. Der Komodowaran gilt mit seinen drei Metern als der größte. Die kleinsten sind die Kurzschwanzwarane, die nur 23 Zentimetern groß sind.

Es gab jedoch größere Warane als der Komodowaran. Der Megalania war ein riesiger Waran, der bis zu 7 Meter lang wurde und Australien vor 30.000 Jahren bewohnte. Vermutlich teilte er sein Leben mit den Ureinwohnern Australiens.

Waran

Ernährung

Die meisten Warane sind Landtiere und Fleischfresser. Es gibt jedoch auch einige Baum- oder Halbwasser-Warane. Manche Arten fressen sogar Obst und Gemüse.

Warane können Insekten, Krebstiere, Mollusken, Fische, Amphibien und sogar Vögel, andere Reptilien und Säugetiere verzehren. In einigen Fällen, z.B. beim Komodowaran, können diese Tiere sogar große Hirsche verschlingen.

Wie Schlangen haben die Warane ein hochentwickeltes Jacobson-Organ und lokalisieren ihre Beute durch den Geruch. Sie haben im Gegensatz zu anderen vierbeinigen Reptilien (Kokodrile, Leguane…) eine gegabelte Zunge.

Warane können Beute verzehren, die viel größer ist als sie selbst. Das heißt, dass sie wie Schlangen eine Anpassung im Kiefer haben, in diesem Fall im oberen Bereich. Sie können ihren Kiefer so unabhängig vom Rest des Schädels bewegen.

Verhalten der Warane

Warane sind traditionell Einzelgänger, aber Gruppen mit bis zu 25 Individuen können sich in Gebieten mit begrenzten Ressourcen ansammeln. Dies ist darauf zurückzuführen, dass es sich um Tiere handelt, die in großen Gebieten aktive Jagd betreiben.

Diese großen Reptilien sind eine Gruppe von auffälligen Tieren. Obwohl sie anatomisch ähnlich sind, bestehen große Unterschiede zwischen der Größe der Mitglieder dieser Gruppe. Sie sind viel aktiver als andere Reptilien und haben daher einen viel schnelleren Stoffwechsel als der Rest.

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Im Gegensatz zu den meisten Reptilien ist das Herz von Waranen dem von Säugetieren sehr ähnlich. Es hat ein ventrikuläres Septum, das die beiden Kammern während des Herzschlags voneinander trennt. So kann Sauerstoff viel effizienter transportiert werden.

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Eines der umstrittensten Themen, ist die Frage, ob Warane giftig sind. Sicherlich verursacht ihr Biss Blutverlust und Schmerzen. Aber es ist nicht bewiesen, ob das auf Gift oder Infektionen durch orale Bakterien zurückzuführen ist.

Bedrohungen

Die Warane sind eine der am stärksten bedrohten Tiergruppen. Spanien gilt als Tor zum illegalen Tierhandel in Europa, was bei Reptilien und insbesondere bei den Waranen eine enorme Bedeutung hat.

Diese Tiere werden als Haustiere gehalten, was Spanien zu einem der wichtigsten Länder im Kampf gegen den illegalen Handel mit Reptilien gemacht hat. Wir sollten die letzten Drachen der Erde nicht verschwinden lassen!