Polizei sucht die Verantwortlichen für rosa besprühten Hund

· 29. Mai 2018
Noch immer sind die Zusändigen dieser russischen Stadt dabei, die Verantwortlichen zu suchen, die einen Straßenhund mit rosa Farbe besprüht haben. Die Bilder des armen Tieres wurden über soziale Netzwerke auf der ganzen Welt verbreitet und führten zu Empörung, Ablehnung und Entsetzen. 

In der russischen Stadt Izhevsk hat die Polizei einen rosa besprühten Straßenhund gefunden. Es handelt sich um eine Tiermisshandlung, die dem Vierbeiner großen gesundheitlichen Schaden zufügte. Die Tierquälerei wurde von Stadtbewohnern angezeigt und die Polizei sucht jetzt die Verantwortlichen für diese Tat. Wer mag wohl fähig sein, ein Tier so zu quälen?

Die Verantwortlichen dieses grausamen „Scherzes“ werden gesucht

Noch immer sind die Zusändigen dieser russischen Stadt dabei, die Verantwortlichen zu suchen, die einen Straßenhund mit rosa Farbe besprüht haben. Die Bilder des armen Tieres wurden über soziale Netzwerke auf der ganzen Welt verbreitet und führten zu Empörung, Ablehnung und Entsetzen.

Es handelt sich um einen grausamen „Scherz“, der nicht akzeptiert werden kann. Die Verantwortlichen konnten jedoch noch nicht ausfindig gemacht werden.

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Vera Ivanova, Aktivistin und Voluntärin von Vida Silvestre, fand das Tier und brachte es in ein nahes Tierheim, wo es behandelt und von der Farbe befreit wurde, was verschiedene internationale Medien bestätigt haben.

Diese Aktivisten erklärte, dass es sich fast um ein Wunder handelte, dass der Hund gerettet werden konnte. Es ging ihm sehr schlecht, denn er hatte einen Teil der Farbe verschluckt, die Unbekannte verwendet hatten, um sein Fell rosa zu färben. Deshalb musste sich der Vierbeiner ständig übergeben und litt große Schmerzen.

Die Polizei ist noch immer auf der Suche nach den Tätern, die wegen Tierquälerei zur Verantwortung gezogen werden sollen.

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Ähnlicher Fall in Kolumbien

Auch in der kolombianischen Stadt Medellín waren viele entsetzt, als sie das Foto eines Hundes sahen, der in den Farben der Nationalflagge bemalt worden war: blau, gelb und rot. Dies geschah während des Fußballereignisses der Copa América Centenario.

Der Mischlingshund war am Kopf, dem Rücken und den Vorderbeinen gelb. Der Bauch und der mittlere Teil des Rückens waren blau und der Schwanz und die Hinterbeine rot bemalt. Auf den Fotos sieht der Hund sehr traurig aus.

Die kolombianische Tierärztin Catalina Yepes Mejía, die dem Tierschutzverein Corporación Raya angehört, weist darauf hin, dass es zwar spezielle Färbemittel für Tiere gibt, die keine toxischen Effekte haben, doch sie nicht glaubt, dass diese bei diesem Hund verwendet wurden. Diese Farben sind in dieser Region nur sehr schwer erhältlich. „Über den physischen und gesundheitlichen Schaden hinaus, den der Hund erlitten hat, handelt es sich um einen eindeutigen Angriff gegen das Leben des Tieres“ erklärt die Tierärztin.

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Gefahren durch die Färbung eines Hundes

Diese Vorfälle führen zwar bei den meisten Tierliebhabern zu Empörung und dem Gefühl der Machtlosigkeit, doch andere haben daraus ein Geschäft gemacht: Hunde oder Katzen mit gefärbtem Fell sind in Mode.

In Städten wie Tokio, New York, London oder Paris kann man den Tieren beim Hunde- oder Katzenfriseur die Haare in jeder Farbe färben lassen. Nicht zu vergessen ist jedoch, dass diese Färbemittel für Tiere gesundheitsschädlich sind! 

Auch in China färben viele Hund- und Katzenhalter ihre Tiere und verkleiden sie, um sie angeblich attraktiver zu machen. Einer der bekanntesten Fälle: eine Familie, die ihren Hund wie einen Pandabär (schwarz und weiß) gefärbt hat. Auch manche Händler färben Hunde, um sie teurer als Rassehunde zu verkaufen.

Doch die Färbemittel führen bei vielen Tieren zu Vergiftungen. Die Haut der Tiere sind ein empfindliches Körperorgan, das sehr aufnahmefähig ist. Die Färbemittel dringen über die Haut in den Körper ein. Bei Hunden oder Katzen erfolgt dieser Prozess noch schneller, wenn sie sich ständig lecken.

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Nicht wenige Hunde sind an der Vergiftung durch mit schädlichen Chemikalien gefärbtes Fell gestorben. Besonders problematisch wird es, wenn der Hund nicht schnell gebadet wird, um das Produkt wieder zu entfernen.

Dazu kommt außerdem, dass mit diesen Chemikalien der Geruchsinn des Hundes gestört wird. Das kann für den Vierbeiner sehr unangenehm sein, denn der Geruchsinn ist grundlegend und dient auch als Kommunikationsmittel. Auch wenn ein Hund parfümiert oder mit menschlichem Shampoo gebadet wird, leidet sein Geruchsinn darunter.

Bildquelle: entremujeres.clarin.com