Peru eröffnet Tierheim für behinderte Hunde

Milagros Perrunos, ein ganz besonderes Tierheim, das auch behinderten Hunden ein würdiges Leben ermöglicht.

Wer hört nicht gerne gute Nachrichten, über die viel zu selten gesprochen wird. Heute geht es um ein Tierheim für behinderte Hunde in Peru. Es lohnt sich, diesen Artikel zu lesen und auch anderen von dieser Initiative zu erzählen, denn sie ist in der Tat nachahmenswert.

Das Tierheim trägt den Namen „Milagros Perrunos“ (Hundewunder). Zu seinen Hauptaufgaben zählt die Verbesserung der Lebensqualität jener Tiere, die durch Misshandlungen oder einen Unfall kurz davor standen ihr Leben zu verlieren.

Milagros Perrunos, ein ganz besonderes Tierheim für behinderte Hunde

Milagros Perrunos, ein ganz besonderes Tierheim für behinderte Hunde

Behinderte Hunde finden hier ein neues Zuhause, in dem sie geliebt werden und trotz ihrer Schwierigkeiten ein würdiges Leben führen können. Sie erhalten hier medizinische und emotionale Betreuung und sehr viel Liebe.

Es ist sehr schwierig, ein neues Heim für behinderte Hunde zu finden, doch hier bekommen sie eine zweite Chance. Verletzte Straßenhunde hätten sonst keine Überlebenschance, doch hier gibt es Futter, Wasser und tierärztliche Pflege.

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Natürlich träumt niemand davon, seinen Lebensabend in einem Heim zu verbringen, auch Tiere nicht, doch die Mitarbeiter versorgen die Hunde wunderbar und immer wieder werden gutmütige Menschen gefunden, die doch bereit sind, einen behinderten Hund bei sich aufzunehmen.

Dieses Tierheim für Hunde mit Behinderung befindet sich in Lima, Peru. Es leben dort bereits 39 ganz besondere Hunde. Einige von ihnen sind querschnittsgelähmt oder wurden verstümmelt.

Wer hat das Projekt ins Leben gerufen?

Sara Morán hatte die Idee und konnte diese auch ganz alleine in die Praxis umsetzen. Sie erzählt:

„Schon als Kind war meine Leidenschaft für die Tiere stärker als alles andere. Ich hatte schon immer tiefe und besondere Gefühle für sie. Vielleicht kann man sie mit Gefühlen für Babys vergleichen (in die ich auch ganz vernarrt bin). Ich sehe in den Tieren ewige, wehrlose und unschuldige Kinder, ohne gesellschaftliche Rechte. Eines Tages wurde mein Hund „Oso“ vergiftet und ich glaube, das war der Wendepunkt. In meiner Familie waren Haustiere ab diesem Zeitpunkt verboten… So bin ich aufgewachsen“.

Al Sara Ana María Guerrero kennenlernte, öffnete sich ihr eine Welt voller Möglichkeiten. Sie arbeitete bei Sterilisationskampagnen mit, um denen zu helfen, die es am nötigsten hatten.

Tierheim für Hunde mit Behinderung

Ab 2007 führte Sara diese Arbeit selbständig weiter und konnte später das Tierheim Milagros Perrunos eröffnen. Sie hat ein wunderbares Team, das Tiere liebt und sich für die Hunde einsetzt.

Im Tierheim gibt es für die behinderten Hunde große Veränderungen: Sie gehen zum Strand und werden liebevoll gepflegt, ihre Behinderungen sind jetzt nur noch Nebensache, denn die Tiere sind glücklich.

Glücklicherweise gibt es viele solidarische und großherzige Menschen, die bereit sind, zu helfen. Sara Morán ist für uns alle ein gutes Vorbild. Dieses Projekt beweist, dass es immer Wege gibt, solidarische Ziele zu erreichen, wenn man sich mit der stärksten Kraft dafür einsetzt: Liebe.

Quellenangabe Bilder: elcomercio.pe

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