6 Tipps, wie du einen traurigen Hund aufmuntern kannst

· 16. November 2018
Hunde können nicht nur wegen Langeweile sondern auch wegen drastischen Veränderungen in ihrer Routine traurig wirken.

Es gibt viele Gründe, aus denen ein Hund schlecht gelaunt oder niedergeschlagen sein kann. Vielleicht ist ihm langweilig, oder ihr seid gerade umgezogen. Vielleicht vermisst er auch ein Familienmitglied. Doch zum Glück gibt es ebenso viele Wege, wie du einen traurigen Hund aufmuntern kannst.

1. Hund aufmuntern, indem du ihn bei seiner täglichen Routine hilfst

Wenn ein Hund einer neuen Situation ausgesetzt ist, die er noch nicht so richtig versteht, kann es sein, dass er traurig erscheint. Nach einem Umzug, nach dem Verlust eines Hundefreundes oder auch nach einer Adoption ist das Tier möglicherweise zuerst überfordert.

Hunde lieben die Routine. Wenn sie wissen, wann es Futter gibt, wann es Zeit zum Spaziergang ist und wann zum Schlafen, dann hilft ihnen das schon, sich mit den Veränderungen auseinanderzusetzen.

Du kannst deinen Hund aufmuntern, indem du einige klare Routinen schaffst und diese langfristig einhältst. Binnen einiger Tage versteht der Hund dann, was von ihm erwartet wird und beginnt, sich an seine neue Situation zu gewöhnen.

2. Korrigiere und strafe ihn nicht

Strafen sind nicht nur unangenehm für denjenigen, der sie erhält, sondern auch für den, der sie erteilt. Ein gehemmter Hund oder einer, der ständig korrigiert oder gestraft wird, kann nicht glücklich sein.

Ganz im Gegenteil: wenn wir den Hund in dem Moment loben, da er etwas richtig macht, so lernt er viel schneller.

Das ist eine einfache Art, wie du einen Hund aufmuntern kannst:

Triff Maßnahmen

Wenn du weißt, welche Situation ein unerwünschtes Verhalten hervorruft, so kannst du dem vorbeugen. Durchwühlt dein Vierbeiner den Müll, wenn du außer Haus gehst?

Verstecke den Mülleimer oder verschließe die Küchentür, bevor du dein Heim verlässt. So kommt es erst gar nicht zum Hunde-Menschen-Streit.

Gib ihm nur die absolut notwendigen Anweisungen

Vergiss alle unnötigen Kommandos. Je weniger Anweisungen, desto weniger muss er folgen. Deshalb verspürt die Fellnase dann weniger Stress und ihr Verhalten verbessert sich schnell.

Hund schaut traurig vor sich hin

Ignoriere schlechtes Verhalten und belohne Gutes

Drehe seine Erziehung um: Lobe ihn, wenn er nicht an der Leine zieht, wenn er von alleine das Sofa verlässt oder wenn er beim Ankommen von Besuchern nicht bellt.

Lob und Belohnung motivieren viel mehr als Strafe und Ausschimpfen. Das hilft deinem Hund, sich wieder glücklich zu fühlen.

3. Besucht neue Orte, die ihr zusammen erforschen könnt

Auch wenn Routine ein grundlegender Bestandteil des hündischen Lebens ist, so ist eine gelegentliche angenehme Überraschung doch auch eine Weise, wie du deinen Hund aufmuntern kannst. Besucht zusammen einen neuen Park oder geht mal im Wald spazieren!

Stelle allerdings sicher, dass es erfreuliche Ereignisse sind, bei denen dein Hund nicht noch mehr gestresst wird. Nimm ihn nicht auf einen Marktplatz voller Menschen mit oder an einen Ort, wo es viel Lärm gibt.

Suche einen ruhigen Ort aus, an dem dein vierpfotiger Freund neue Dinge sehen und erschnüffeln kann und gib ihm die Zeit, alles zu erforschen. Das wird ihn so richtig entspannen.

4. Lasse ihn mit Hundefreunden spielen

Wenn dein Hund artgenössische Freunde hat, so lasse sie deinen Hund aufmuntern. Hunde verstehen sich untereinander viel besser als wir denken.

Besonders, wenn sie sich schon seit einer Weile kennen, wissen seine hündischen Freunde, was dein Vierbeiner braucht und worauf er Lust hat.

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Überlasse den Hunden dabei die Führung. Vielleicht wollen sie rennen oder suchen ein anderes Spielzeug aus. Möglicherweise möchten sie einander auch nur ein Weilchen Gesellschaft leisten. Sie entscheiden, was getan wird und wie lange die Aktivitäten dauern.

5. Bring ihm neue Dinge bei

Eines der Dinge, die Hunde am meisten lieben, ist es zu wissen, dass sie etwas richtig machen. Sie wollen uns instinktiv gefallen. Sie wissen, dass sie uns eine Freude bereiten, wenn sie neue Befehle oder ein neues Spiel lernen.

Jedes Mal, wenn sie es richtig hinbekommen, dann gibt es ein Lob oder eine Belohnung. Das sorgt für heitere Stimmung!

Drei Hundenasen schauen unter einer Decke hervor

Wenn dein Hund nicht daran gewöhnt ist, neue Anordnungen zu lernen, dann beginn mit ganz leichten: „Sitz“, „Platz“ und „Steh auf“, zum Beispiel.

Wenn er das schon kann, dann geht es zu den fortgeschrittenen Übungen. Dazu gehören Pfötchen geben, Umdrehen, Sachen bringen usw.

6. Gib ihm mehr Belohnungen

Dein Hund macht den ganzen Tag über so viel richtig, was du einfach als selbstverständlich hinnimmst. Werde dir dessen bewusst und belohne ihn dafür. Das sind dann ein paar angenehme Überraschungen für ihn.

Eine ganz einfach Weise, auf die du deinen Hund aufmuntern kannst, ist es, ihm durch Streicheleinheiten und Leckerbissen zu zeigen, dass er etwas richtig macht.

Achte aber auch auf die Gesundheit. Industrielle Hundekekse sind normalerweise nicht besonders gut, wenn sie in größeren Menge verzehrt werden. Variiere auch die Happen.

Es könnten Würstchen, Wurstscheiben oder auch mal Obst ohne Stein sein. In deinem Kühlschrank wird sich schon das Richtige finden.

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Es sollte nicht so schwer sein, einen deprimierten Hund aufzumuntern. Wenn keiner dieser Tipps funktioniert und du dir nicht so sicher bist, warum dein Hund niedergeschlagen ist, dann ist es Zeit, den Rat eines Tierarztes einzuholen.

Vielleicht ist er krank oder leidet unter einer körperlichen Unausgeglichenheit.