Vorteile von zwei Hunden im Haushalt

· 7. November 2018
Sie können nicht nur miteinander spielen. Sie leisten sich auch gegenseitig Gesellschaft, um die gefürchtete Trennungsangst zu überstehen.

Vielleicht glaubst du, es sei zu viel Arbeit, du hättest nicht genügend Platz oder dass deine Finanzen nicht ausreichen, um die Meute zu sättigen. Die Vorteile von zwei Hunden im Haushalt sind jedoch nicht abzustreiten.

Wir erklären dir mehr über dieses Thema in unserem Artikel über die Vorteile von zwei Hunden.

Welches sind die Vorteile von zwei Hunden im Haushalt?

Wenn du schon eine Fellnase hältst und es in Erwägung ziehst, eine zweite zu adoptieren, dann denkst du sicherlich sehr gründlich darüber nach. Du meinst, dass sich der Aufwand und die Kosten verdoppeln.

Doch dann stellst du dir vor, wie viel besser sich deine Vierpfote fühlt, wenn sie nicht mehr alleine bleiben muss, während du zur Arbeit gehst. Und schon suchst du die Nummer des nächsten Tierheims heraus…

Es stimmt schon, dass alles etwas komplizierter wird, doch nicht doppelt so schwierig, wie man meinen könnte! Wenn du zwei Hunde im Haus hältst, dann kannst du sparen, indem du größere Mengen an Futter kaufst.

Im Folgenden erklären wir dir mehr über die Vorteile von zwei Hunden zu Hause.

1. Ständige Gesellschaft

Unsere Fellnasen sind unsere bedingungslosen Gefährten, daran zweifelt niemand. Manchmal sind sie jedoch müde oder haben einfach keine Lust zum Spielen. Das passiert dir bestimmt nicht, wenn du zwei Hunde zu Hause hast!

Während einer vielleicht die Siesta im Hundekörbchen bevorzugt, legt sich der andere auf deine Füße am Ende des Sofas. So bist du nie wieder allein.

Zwei Border Collies strecken ihre Nasen gen Kamera

2. Es fehlt dir nicht mehr an Bewegung

Man kann zwar mit einem Hund ein wenig in den Park gehen oder eine Runde um den Block spazieren. Aber hast du dir schon mal vorgestellt, was geschieht, wenn du zwei Hunde hast?

Einer will bestimmt immer vorne rausgehen und deswegen bewegst du dich dann auch schneller als der Durchschnittsspaziergänger.

Das ist perfekt für jene Menschen, die nicht gerne ein Fitnessstudio betreten oder keine Lust auf Bewegung haben.

3. Hundeglück

Eines der gewöhnlichsten Probleme, unter denen insbesondere Hunde von Rassen wie Cocker Spaniel leiden, ist die Trennungsangst.

Wenn sie den ganzen Tag oder viele Stunden allein bleiben müssen, so können sie sich deprimieren, Sachen zerstören, überall urinieren oder sogar aggressives Verhalten an den Tag legen.

Unser Lesestipp: Wie sich die Verlustangst eines Hundes beruhigen lässt

Das Problem hat man mit zwei Hunden im Haus nicht. Sie könnten sich natürlich bei ihren Missetaten verbünden, doch sie werden so glücklich sein, einander gefunden zu haben, dass sie gar nicht daran denken, Sofas zu zertrümmern oder Socken zu klauen.

Außerdem beschweren sich so auch nicht die Nachbarn wegen des ständigen Gejaule und Gebelle den ganzen Tag lang.

Es gibt viele Vorteile von zwei Hunden im Haus. Sie leisten sich gegenseitig Gesellschaft, unterstützen sich, wärmen sich im Winter und kümmern sich sogar um einander, wenn einer krank oder verletzt ist.

4. Großhandelspreise

Ein wichtiges Thema bei der Adoption eines zweiten Hundes ist unser Budget. Die Kosten sind nicht wirklich doppelt so hoch, auch wenn man die Zahl der Tiere verdoppelt.

Hunde leisten sich gegenseitig Gesellschaft

Du kannst nämlich einen großen Sack Hundefutter kaufen und der ist letztendlich günstiger als mehrere kleine Tütchen. So hast du Futter für mehrere Wochen und kannst etwas an den Kosten sparen.

Dasselbe gilt für Spielzeug, Antiparasitenmittel und sogar den Tierarztbesuch. Es könnte sein, dass er dir nur eine Untersuchung in Rechnung stellt oder dir einen Rabatt gibt, wenn du beide Tiere am selben Tag in die Sprechstunde bringst.

Falls du darüber nachdenkst, einen zweiten Hund zu adoptieren, dann solltest du es tatsächlich gut überdenken. Was sich nämlich verdoppelt, ist die Verantwortung. Es ist wichtig, dass beide Tiere sich in guten Konditionen befinden und ihnen nichts fehlt.

Letztendlich solltest du auch die Persönlichkeit deines Hundes einschätzen und überlegen, ob er sich mit einem zweiten Hund verstehen würde. Wenn dein Hund älter als 5 ist, dann empfehlen wir dir, keinen Welpen zu adoptieren.

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Der Neuankömmling hat dann viel mehr Energie und dem erwachsenen Tier fehlt schon etwas Geduld, um den Kleinen auszuhalten.

Wenn der zweite Hund dann adoptiert ist, musst du ihn an seinen neuen Mitbewohner und sein Umfeld gewöhnen. Es kann zu Streit über Revier, Futter, Bett oder Streicheleinheiten kommen.

Binnen kurzer Zeit legen sich allerdings die Streitereien und die beiden werden danach zu unzertrennlichen Kumpels. Dann wirst du merken, dass du die bestmögliche Entscheidung getroffen hast.