4 gesunde Gewohnheiten für das Hundeherz

· 24. Dezember 2018
Welche gesunden Gewohnheiten tun dem Hundeherz gut? Verpasse nicht die Ratschläge, die wir für die Gesundheit deines Hundes bereithalten.

Genau wie das Menschen- so kann auch das Hundeherz erkranken. Die Probleme werden schlimmer, wenn die Tiere altern.

Bestimmte Rassen, wie zum Beispiel Boxer oder Pudel, sind besonders anfällig für Herzkrankheiten. In vielen Fällen jedoch gibt es keine Symptome, wenn das Hundeherz erkrankt.

Bei fehlenden Symptomen ist es besonders wichtig, auf die möglichen Zeichen zu achten und sich einige gesunde Gewohnheiten anzueignen, die zur Vorbeugung und Minimierung des Risikos dienen.

4 gesunde Gewohnheiten, die dem Hundeherz dienen

Abgesehen von genetischen Faktoren gibt es auch weitere Elemente, wie zum Beispiel Übergewicht, die das Funktionieren des Hundeherzen beeinträchtigen können. Im Folgenden geben wir dir vier Ratschläge zu gesunden Gewohnheiten, die dem Hundeherz zu Gute kommen.

1. Gesunde Ernährung

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist zweifellos ein Schlüsselpunkt für ein langes und frohes Hundeleben. Das ist besonders wichtig, wenn es um die Herzgesundheit geht.

Wenn du deinen Hund mit qualitativ hochwertigem Futter ernährst, dann hilfst du ihm dabei, Herzproblemen vorzubeugen.

Die Mehrzahl der Hunde wird heutzutage durch industrielles Futtermittel ernährt. Das kann durchaus positiv sein, denn man kann so die Menge an Proteinen und Nährstoffen kontrollieren, die das Tier zu sich nimmt.

Nicht alle Marken sind jedoch gleich, deshalb ist es wichtig, die richtige Wahl zu treffen.

Beim Futterkauf musst du sowohl das Alter als auch die Rasse und Lebensetappe deines Hundes mit in Betracht ziehen. Ein junger Hund, der viel Auslauf bekommt, hat nicht dieselben Bedürfnisse wie ein alter, der den ganzen Tag zu Hause vor sich hin schlummert.

Ausgewogene Ernährung

Tierisches Protein ist notwendig, damit dein Hund sich gesund ernährt und Herzprobleme erst gar nicht auftreten. Hochwertiges industrielles Futtermittel enthält die entsprechenden Mengen davon.

Möchten wir unseren Hund natürlich ernähren, so ist es angebracht, ihm Huhn, Fisch, Rind, Schwein, Ei und einige Gemüsesorten anzubieten. Zwiebel muss man vermeiden, denn sie ist giftig für die Vierbeiner.

Eine ausgewogene Ernährung beinhaltet gesunde Gewohnheiten, die auch dem Hundeherz zu Gute kommen.

Es ist ebenfalls grundlegend, die Fettmenge, die die Fellnase zu sich nimmt, zu kontrollieren. Das hat nicht nur Auswirkungen auf das Gewicht deines Hundes, sondern wirkt auch auf die Cholesterinwerte und das Risiko für Herzkrankheiten ein.

Sollte ein Haustier schon eine Herzkrankheit entwickelt haben, so ist es sehr wichtig, Salzmengen zu reduzieren. Salz erhöht den Druck auf das Hundeherz. Und das hat vermutlich schon so Probleme damit, genügend Blut in die Organe zu pumpen.

2. Körperliche Aktivität

Einen der größten Gefallen, den du dem Herzen deines Hundes tun kannst, ist es, ihm genügend körperliche Aktivität zu verschaffen. Für die Herzgesundheit ist sowohl eine ausgewogene Ernährung als auch ausreichend Auslauf und Aktivität grundlegend.

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Um gesund zu bleiben, braucht dein Hund täglich genügend Auslauf. Er muss rennen und laufen.

Die Aktivität sollte natürlich dem Alter und der Rasse des Tieres angeglichen sein. Doch Hunde brauchen in allen Lebensetappen, auch im Alter, Auslauf.

Ein strammer, mindestens 30-minütiger Spaziergang an der frischen Luft tun sowohl dem Vierbeiner als auch seinem Bezugsmenschen gut.

3. Tierarztbesuche

Regelmäßige Routineuntersuchungen sind ebenfalls eine gesunde Gewohnheit, die das Hundeherz und seine Gesundheit schützt.

Dabei wiegt der Experte das Tier und hört auch seine Herztöne ab. Außerdem wird er dir eine Reihe von Fragen stellen, um jegliches Anzeichen einer Herzerkrankung auszuschließen.

Tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen

Er fragt beispielsweise, ob das Tier beim Spiel oder beim Gassi schnell ermüdet, denn das könnte ein Anzeichen für eine Herzinsuffizienz sein.

Das Hundeherz strengt sich dabei an, sauerstoffreiches Blut zu den Muskeln zu pumpen, doch schafft dies nicht in ausreichenden Mengen.

Auch Husten kann ein Zeichen für Herzprobleme bei Hunden darstellen.

4. Streicheleinheiten und Zuwendung

Hunde brauchen viel Zuwendung und Aufmerksamkeit in allen Lebensphasen. Es macht sie glücklich und ruhig, von ihren Bezugsmenschen begleitet zu werden und ihre Streicheleinheiten zu erhalten.

Es hat sich bewiesen, dass ein Hund, der viel Zeit alleine verbringt oder nicht genügend Aufmerksamkeit erhält, nervös und ängstlich werden kann. Das beeinträchtigt natürlich auch die Gesundheit des Hundeherzens!

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Jetzt wo du über die gesunden Gewohnheiten für das Hundeherz informiert bist, worauf wartest du noch? Gewöhne auch du sie dir und deiner Fellnase an!