Fehler bei der Katzenerziehung

2. Februar 2019
Für ein gutes Zusammenleben solltest du deiner Katze bestimmte Regeln und Befehle beibringen. Erfahre hier, welche Fehler du bei der Katzenerziehung unbedingt vermeiden musst.

Ein Haustier zu erziehen ist keine einfache Aufgabe. Es kostet viel Zeit und Mühe, wenn wir unser Zusammenleben angenehm gestalten und ihm grundlegende Befehle beibringen wollen. Bei der Katzenerziehung gibt es häufige Fehler, die man vermeiden sollte.

Wenn du dich dazu entscheidest, ein Haustier zu haben, ist es offensichtlich, dass du willst, dass es glücklich und ausgeglichen ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Hund, eine Katze oder ein anderes Tier handelt.

Wir haben dir ein paar Tipps zusammengestellt, damit dir die Katzenerziehung einfacher fällt und du dabei keine Fehler machst. 

Häufige Fehler bei der Katzenerziehung

Kuhmilch zum Trinken geben

Wusstest du, dass der Mensch der einzige ist, der nach dem Abstillen Milch trinkt? Und in Wirklichkeit machen wir es nicht, weil es notwendig ist, sondern weil wir sie mögen. Außerdem ist unser Körper fähig, Kuhmilch zu verarbeiten.

Bei Katzen ist das nicht der Fall. Sie brauchen Muttermilch nur von der Geburt an bis zu zwei Monaten, dem Zeitpunkt des Abstillens.

Aber danach sind weder ihr Magen noch ihr Verdauungssystem dazu fähig, sie zu verdauen oder zu vertragen. Es entstand das Gerücht, dass Katzen Milch trinken, aber das stimmt nicht.

Was dich auch interessieren könnte:

Welche Erziehung braucht eine Katze zu Hause?

Sie wie einen Hund behandeln

Oft denken wir, dass Hunde und Katzen gleich sind, aber in Wirklichkeit sind sie sehr verschieden. Ihre Persönlichkeit, Charakter und Handlungsweise sind sehr unterschiedlich und daher müssen sie auch unterschiedlich behandelt werden.

Zum Beispiel sind Hunde abhängiger und Katzen viel selbständiger. Katzen brauchen keine Gruppe, um sich wohl zu fühlen. Doch Hunde sind Herdentiere. Letztere lernen Befehle auf einfache Weise und sind treu und bedingungslos.

Sie anschreien

Katzen sind apathisch und manchmal reagieren sie nicht auf bestimmte Befehle, was uns nervös macht. Diese Situation könnte dazu führen, dass wir sie anschreien oder bestrafen, ohne zu berücksichtigen, dass das Tier dadurch nur Angst bekommt.

Im Gegensatz zu Hunden sind Katzen stolz und ein bisschen nachtragend. Sie vergessen nicht so schnell, dass du sie schlecht behandelt hast und laufen dir nicht in die Arme, als ob nichts passiert wäre.

Denken, dass sie nicht erziehbar ist

Es ist richtig: Ab der Geburt lernt eine Katze bestimmte Grundregeln von seiner Mutter und dem Zusammenleben mit seinen Geschwistern. Doch auch du musst die Zeit nutzen, um ihr bestimmte Befehle beizubringen.

Viele glauben, dass eine Katze nicht wie ein Hund lernen kann, zu uns zu kommen, uns die Pfote zu geben, stehen zu bleiben usw. Es ist wahr, dass beide Arten sehr unterschiedlich sind und Hunde viel schneller lernen, aber auch Katzen sind sehr lernfähig.

Außerdem musst du es tun, damit du mit deiner Katze ein besseres Zusammenleben hast und ihr bei ihrer Entwicklung hilfst.

Zu frühe Adoption

Dies ist einer der häufigsten Fehler bei der Katzenerziehung, da sie zu früh aus der Obhut ihrer Mutter gerissen wird. Dies ist vor allem bei den Rassekatzen der Fall, da der Züchter so schnell wie möglich Gewinn erzielen möchte.

richtige Katzenerziehung

Um dies zu erreichen, werden elementare und wichtige Prozesse ignoriert, für die eine Katze vorbereitet werden muss. Bei Hunden bezeichnet man diese erste Etappe als Imprinting. Auch für die Katzenerziehung ist diese Zeit grundlegend.

Während dieser Zeit lernen die Welpen, mit ihren Geschwistern und ihrer Mutter eine Beziehung aufzubauen, und dies kennzeichnet bestimmte Verhaltensweisen, die akzeptabel sein können.

Es ist ein Sozialisationsprozess, der es deiner Katze ermöglicht, ein ausgeglichenes, geselliges, liebevolles und glückliches Tier zu sein.

Ein weiterer Lesetipp für dich:

Wie man schlechtes Verhalten bei Katzen verbessert

Mehr Nahrung als nötig geben

Haustiere scheinen nie satt zu sein und suchen immer nach Futter. Nun, du solltest wissen, dass Katzen zu Übergewicht neigen, da sie nicht so viel Bewegung haben wie Hunde.

Fehler bei der Katzenerziehung: zu viel Futter

Übergewicht kann ernsthafte Erkrankungen wie Diabetes, Harnsteine und Gelenkschmerzen sowie Hautprobleme verursachen. Versichere dich, dass deine Katze eine ausgewogene Ernährung hat, in der sie alle notwendigen Nährstoffe erhält. Sie sollte weder reich an Fett noch an Hydraten sein.

Denk immer daran, dass du mit der Adoption eines Haustieres Verantwortung übernimmst und dass du diese Fehler bei der Katzenerziehung vermeiden kannst.