6 Regeln für ein friedliches Zusammenleben mit Katzen

24. Juli 2018
Für ein friedliches Zusammenleben mit einer Katze sollte man bestimmte Dinge beachten. Wir geben dir in unserem Artikel ein paar Tipps zum Thema.

Man sagt, dass man Katzen nur schwer verstehen kann. Natürlich sehen Katzenliebhaber das ganz anders. Doch es stimmt, dass es schwieriger ist eine Katze als ein ausdrucksstärkeres Tier zu verstehen. Wenn du eine Katze hast (oder dir eine wünschst) und dich noch nicht so richtig mit ihr verständigen kannst, dann lies dir diese Regeln für ein friedliches Zusammenleben durch.

Richtlinien für ein friedliches Zusammenleben mit einer Katze

Diese Richtlinien wurden zusammen mit Tierärzten entworfen. Sie helfen uns dabei ein wenig mehr, das Verhalten dieser Spezies zu verstehen, die ihr Leben schon seit etwa 9.000 Jahren mit uns teilt. Manche sind so einfach wie: „Lass mich in Ruhe schlafen und ich lass dich auch zufrieden“. Doch wir werden dir noch mehr Tipps zum Thema geben.

Friedliches Zusammenleben mit der Katze

Wenn dies deine erste Katze ist, dann denk dran, dass es sich nicht um einen Hund handelt

Wir wissen ja schon, dass beide Spezies verschieden sind. Doch wenn wir zum ersten Mal eine Katze adoptieren, dann erwarten wir irgendwie schon, dass sie sich ein wenig wie ein Hund verhält. Das ist ein fataler Fehler. Der Illustrator Puño erklärt das wortwörtlich so:

“Der Hund ist ein Wolf, der sich unserem Feuer angenähert hat. Wir haben ihn mit Stöcken erzogen, deswegen hält er schon ein paar Schreie und Dominanz aus. Die Katze hingegen kam freiwillig zu den Scheunen, die wir in der Wüste bauten. Sie wurde von den Nagetieren angezogen. Deswegen sind Katzen neugierig dem Menschen gegenüber eingestellt. Sie werden aber schnell ärgerlich, wenn man sie bestraft, sie anschreit oder sie schlägt, auch wenn sie Faulpelze sind.“

Du hast kein Zuhause mehr

Wenn du eine Katze adoptierst, dann wird dein Zuhause zu ihrem Zuhause. Katzen sind territorial und nehmen alles um sie herum als ihr Revier auf. Denk also dran: Du hast keine Katze, sondern die Katze hat einen Menschen. Wenn sie dich gut leiden kann, dann erlaubt sie dir vielleicht sogar ein friedliches Zusammenleben mit ihr.

Wenn du sie eine Nacht lang in deinem Bett übernachten lässt, dann bereite dich besser auf lebenslängliche Nachtbegleitung vor

Auch wenn Katzen sehr unabhängig sind, so sind sie doch – wie schon erwähnt – territorial. Und verschmust. Dank der Kombination dieser beiden Adjektive bedeutet das, wenn du die Katze einmal im Bett übernachten lässt, dann wirst du das wohl immer tun müssen.

Wenn du es bevorzugst, nicht jede Nacht von deiner Katze geweckt zu werden, dann lass sie am besten gar nicht ins Schlafzimmer.

Wenn dir jedoch die Anwesenheit deiner Katze während du schläfst gut tut, dann lass es ruhig zu. Wenn du Single bist und eine Nacht mit jemandem verbringst, dann musst du allerdings wissen, dass sich dann drei im Bett befinden.

Ganz ruhig, deine Katze hat dich lieb

Katzen drücken sich nicht so deutlich wie Hunde aus, die so glücklich aussehen wenn wir bei ihnen sind, dass man fast meinen könnte, sie lächeln. Doch sei beruhigt, deine Katze mag dich schon. Sie muss nur keine Party organisieren, um euer friedliches Zusammenleben zu feiern. Vielleicht fängt sie nur einfach an, ihre Krallen an ihrem Lieblingsort zu schärfen, oder dir wiederholt ums Bein zu streichen.

Bengal Katze

Für ein friedliches Zusammenleben mit einer Katze brauchst du:

  • Einen Staubsauger
  • Fusselentferner Rollen
  • Katzenbürste

Es gibt einen Nachteil beim Zusammenleben mit einer Katze: Fellbüschel. Du wirst sie einfach überall finden. Verabschiede dich besser jetzt schon von schwarzer Kleidung. Wir hoffen allen Ernstes, dass dein Sofa nicht aus Samt gemacht ist.

Bürste deine Katze täglich und staubsauge auch jeden Tag, damit das lose Fell sich nicht aufstaut und bei dir möglicherweise noch eine Allergie auslöst.

Wenn die Katze nicht schnurrt…

Man sagt, dass Katzen schnurren, wenn sie zufrieden sind. Das heißt jedoch nicht, dass sie unzufrieden sind, wenn sie nicht schnurren. Es kann allerdings auch ein Anzeichen dafür sein, dass irgendetwas nicht stimmt. Manchmal schnurren sie, wenn sie krank sind oder Schmerzen haben. Wenn du etwas Seltsames beim Schnurren deines Samtpfötchens bemerkst, dann bring es besser sofort zum Tierarzt.

Wenn du auf diese Tipps für ein friedliches Zusammenleben mit deiner Mieze achtest, dann wird euch beiden das Leben so viel einfacher fallen.