Wie man am besten die Futterportionen für den Hund berechnet

2. Februar 2020
Möchten wir, dass unser Hund gesund bleibt, dann spielt dabei die Ernährung eine große Rolle. Wir zeigen dir, wie man die Futterportionen für den Hund berechnet.

Die Fütterungszeit ist sicherlich einer der Momente, den alle Haustiere ungeduldig erwarten. Deshalb liegt es an uns, sie bestmöglich zu ernähren und vor allem, ihnen auch die richtigen Futterportionen zu geben.

Solltest du über den letzteren Punkt noch Fragen haben, dann helfen wir dir, die Futterportionen für deine Fellnase besser zu berechnen.

Welche Faktoren beeinflussen die Ernährung?

Genau wie auch wir Menschen hat jedes Tier bestimmte Grundbedürfnisse bei der Ernährung. Bei Hunden gibt es eine Reihe von Parametern, die bestimmen, welche Art von Futter sie beispielsweise benötigen. Diese Parameter kann man leicht identifizieren, es sind die folgenden:

  • Größe, Rasse und Gewicht: Das sind die grundlegenden Indikatoren, wenn es darum geht, die Futterportionen festzulegen.
  • Aktivitätsgrad: Je nachdem, ob dein Hund sehr aktiv ist oder lieber zu Hause herumlungert, muss man auch die Rationen anpassen. Dieser Parameter hängt auch ein wenig mit der Rasse zusammen.
  • Alter
Drei Hunde schlemmen

Im Folgenden gehen wir tiefer auf diese Parameter ein, denn wenn man sie kennt, kann das helfen, die entsprechenden Futterportionen zu berechnen:

Futterportionen für den Hund, gemessen an Größe, Rasse und Gewicht

Wie wir schon gezeigt haben, sind diese Parameter jene, die uns am meisten dabei unterstützen zu berechnen, wie viel Futter unsere Fellnase braucht.

Natürlich ist die Größe sehr wichtig, doch ganz im Gegenteil zu dem, was man oft annimmt, verbraucht ein kleiner Hund proportional gesehen mehr Energie als ein großer. Doch das bedeutet nicht, dass man die Ration erhöhen muss.

Je nach Rasse und Gewicht ist es am besten, man sieht sich die Tabellen einiger offizieller Tierorganisationen an, die oft veröffentlicht werden. Dort kann man eine Richtlinie bezüglich der Rasse und des Gewichts finden, welche die idealen Futterportionen angeben.

Haben wir beispielsweise einen sehr kleinen Hund – angenommen einen Chihuahua – der nicht mehr als vier Kilo wiegt, dann sollte dieser zwischen 50 und 90 Gramm Futter am Tag bekommen.

Kleiner Hund großer Hunger

Sollte unser Freund auf vier Pfoten stattdessen einer großen Rasse angehören – vielleicht ist er ein Neufundländerund mehr als fünfzig Kilo wiegen, dann sollte er nicht weniger als 500 Gramm täglich bekommen.

Futterportionen, gemessen an Aktivität und Alter

Die Energie, die unser Hund jeden Tag zeigt, wird auch durch seine Ernährung beeinflusst. Ist es ein sehr aktives Tier, das lange Spaziergänge macht oder andere Aktivitäten durchführt, dann braucht es auch mehr Kalorien, weshalb man die Ration erhöhen muss. Dies ist bei fauleren Hunden nicht der Fall.

Letztendlich spielt auch das Alter eine Rolle bei der Ernährung unseres Hundes, sowohl bei der Menge als auch bei der Qualität. Die Art von Ernährung muss sich auch mit zunehmendem Alter verändern.

Welpen, die nicht mehr von der Mutter gesäugt werden, sollte man etwa vier Mal täglich ein Futtermittel mit hohem Energiewert geben.

Wächst das Tier, so sollte sich auch die Art des Futtermittels und die Häufigkeit der Fütterung verändern. Bei einem alterndem Tier sollte die Ernährung fettarm sein und in gemäßigten Portionen gereicht werden. So vermeidet man Übergewicht durch Bewegungsmangel.

Auch das Alter spielt eine Rolle bei den Futterportionen

Weitere Hilfsmittel, um die idealen Futterportionen zu berechnen

Wenn wir immer noch Zweifel haben, dann gibt es heutzutage einige Hilfsmittel. Die können wir dazu verwenden, um uns bei der Ernährung unserer Haustiere zu unterstützen.

Meistens lesen wir dazu die Angaben des Herstellers auf den Futtermittelpaketen. Hier können wir nähere Informationen über die Art und Menge des Futters herausfinden, je nach seinen Merkmalen.

Es ist auch nützlich, ein Messgefäß zu haben. Wenn wir die notwendigen Futterportionen kennen, dann erleichtert es uns dieses Utensil, die exakte Dosis zu messen. Auch die Technologie steht unseren Fellnasen zur Verfügung. Im Internet gibt es nämlich Rechner, welche die Kalorien für den Hund kontrollieren.

Letztendlich ist es ebenfalls wichtig und nützlich, den Tierarzt zu Rate zu ziehen. Er kennt unseren Vierbeiner und deshalb auch seine spezifischen Ernährungsbedürfnisse.

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