6 Tipps für die Ernährung deines Welpen

24. Juni 2019
Die Welpenernährung ist eine Aufgabe, die einen gewissen Grad an Konzentration und vor allem Beständigkeit benötigt. Man muss sich seiner Bedürfnisse hinsichtlich der Nährstoffe bewusst sein und sich auch darüber im Klaren sein, dass die Portionen anders als die eines ausgewachsenen Hundes sind. Davon abgesehen ist es wichtig, dass man ihm schon von klein auf Routinen beibringt!

Wenn du kurz davor stehst, deinen neuen besten Freund zu adoptieren, aber noch nicht so viel über seine Gewohnheiten und Bedürfnisse weißt, dann möchten wir dich in unserem Artikel zum Thema Ernährung deines Welpen beraten. Gib ihm alles, was er braucht!

Tipps für die Ernährung deines Welpen

Ernährung ist ein wichtiges Thema in jedem Hundealter, doch gerade wenn die Tiere noch klein sind, erfüllt sie eine sehr grundlegende Aufgabe. Die Ernährung deines Welpen hilft ihm, gesund und stark zu wachsen.

Deshalb dürfen wir als Bezugsmenschen die Ernährung keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen, sondern müssen uns ausreichend informieren, um die Kleinen bestmöglich zu füttern.

Ernährt man einen Welpen nicht von Anfang an richtig, so hat das Auswirkungen auf sein Wachstum, seine Gesundheit und letztendlich auch seine Lebenserwartung. 

Beachte deshalb die folgenden Ratschläge zur Ernährung deines Welpen:

1. Kaufe spezielles Futtermittel

Im Zoohandel und beim Tierarzt kann man Futter für verschiedene Altersklassen erwerben. Bei Welpen sind die Häppchen kleiner, einfacher zu verdauen, mit viel Protein und Vitaminen und sie haben oft sogar auch noch einen besseren Geschmack, damit die Kleinen sich einfacher daran gewöhnen.

2. Lasse dich vom Tierarzt beraten

Auf den Tüten Hundefutter sind Richtlinien für Portionen je nach Rasse und Alter angegeben, denn schließlich ist es nicht dasselbe, einen Chihuahua oder einen Neapolitanischen Mastiff zu ernähren.

Am besten lässt du dich jedoch von deinem Tierarzt beraten, um die angemessene Ration für deinen individuellen Welpen zu füttern.

Man muss auch die Größe des Welpen und seine individuellen Bedürfnisse in Betracht ziehen. Englische Bulldoggen, Rottweiler und deutsche Schäferhunde haben beispielsweise sehr spezifische Ernährungsbedürfnisse.

Lies auch diesen Artikel, indem wir dich zum Thema Tierarzt beraten: Den richtigen Tierarzt wählen; Tipps und Empfehlungen

Die angemessene Ration finden

3. Achte auf Qualität

Bei der Ernährung deines Welpen ist es auch wirklich wichtig, dass du auf Qualität achtest. Die teuersten Futtermittel sind nicht immer unbedingt die besten, doch die billigsten bieten meist nicht die höchste Güte. Deshalb ist es wichtig, auf die Zusammensetzung zu achten.

Wähle am besten ein Futtermittel aus, das möglichst wenig Chemie enthält und das deiner Fellnase alle essenziellen Nährstoffe in ausreichendem Maße gewährt.

4. Etabliere eine Routine für die Ernährung deines Welpen

Du solltest nicht nur darauf achten, welches Futtermittel du deinem kleinen Vierbeiner zukommen lässt, sondern auch darauf, wann du es ihm gibst. Ein Hund liebt und braucht seine Routinen und es ist deine Aufgabe, sie ihm beizubringen und einzuhalten.

Hund brauchen klare Grundregeln, die mit dem Leben ihres Bezugsmenschen vereinbar sind. Was die Fütterung angeht, so bemühe dich darum, sie jeden Tag zur gleichen Uhrzeit durchzuführen.

So weiß dein Hund, wann er seine Portion bekommt und kann deshalb seinen Tag ganz ruhig und sorglos genießen.

Du kannst ihn beispielsweise morgens nach dem Aufstehen und abends nach der Arbeit oder vor deinem Abendessen füttern.

Gib ihm sein Futter auch immer in demselben Fressnapf und an demselben Ort im Haus. Das unterstützt die Ernährung deines Welpen und baut gesunde Routinen auf.

Den richtigen Fressnapf für die Ernährung deines Welpen wählen

5. Teile nicht dein Essen mit ihm

Diesen Ratschlag übergehen die meisten Hundemenschen, ohne dabei zu verstehen, welchen Schaden sie ihrem Welpen zufügen können. Das gilt sogar, wenn wir denken, dass wir dem Hund etwas ganz Unbedenkliches geben.

Lasse dich nicht von den Kulleraugen bestechen, auch nicht vom Winseln und schon gar nicht, wenn er sein Pfötchen auf dein Bein legt.

Das Tier muss verstehen und lernen, dass dieses „Futter“ für Menschen und nicht für Hunde ist, und dass es einfach auf seine nächste Ration warten muss.

Denke daran, dass du immer die Rolle des dominanten Anführers des Rudels beibehalten musst.

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6. Vergiss auch nicht das Wasser bei der Ernährung deines Welpen

Genauso eine große Rolle wie das Fressen spielt auch das Wasser. Das ganze Jahr über ist dies ein grundlegendes Element für deine Fellnase. Deshalb darf es ihm niemals fehlen.

Wechsle das Wasser im Trinknapf täglich aus, damit ihm immer frisches Wasser zur Verfügung steht und achte auch darauf, ob er es vielleicht leer getrunken hat und noch mehr braucht.

Lasse den Trinknapf nie in der Sonne stehen und gib ihm während des Sommers mehr Wasser.

Zum Schluss möchten wir dir auch noch empfehlen, das Futtermittel in verschließbaren Plastikbehältern zu Hause aufzubewahren und deinen Welpen hin und wieder auch mit Nassfutter zu verwöhnen. Das gibt es allerdings nur, wenn er brav war!

  • Wedekind, K. J., Yu, S., & Combs, G. F. (2004). The selenium requirement of the puppy. Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition. https://doi.org/10.1111/j.1439-0396.2004.00489.x