Futtermittel für Hunde: Preis-Leistungs-Verhältnis

· 15. Dezember 2018
Der Preis lässt nicht immer auf die Qualität schließen. Das Wichtigste ist jedoch, dass alle nötigen Nährstoffe in Hundefutter enthalten sind.

Die vielen verschiedenen Angebote, die im Fachhandel erhältlich sind, können ganz schön überwältigend auf den Erstbesitzer oder jenen, der die Ernährung seines Hundes umstellen möchte, wirken. In unserem heutigen Artikel stellen wir dir kurz die Arten von Futtermittel für Hunde vor, die am günstigsten sind, ohne dabei die Gesundheit deiner Fellnase einzuschränken.

Futtermittel für Hunde: Welche Faktoren solltest du beachten?

Diese kleine Liste kann dir dabei helfen, wenn du ein neues Futtermittel für Hunde kaufst:

  • Das Alter des Tieres. Für gewöhnlich bezeichnet man Hunde als Welpen, bis sie das erste Lebensjahr vollendet haben. Danach nennt man sie ausgewachsen (1-7 Jahre) und nach 8 Jahren spricht man von älteren Hunden.
  • Die Rasse, oder falls man sie nicht identifizieren kann, Größe. Das ist durchaus ein Faktor, der das Gewicht deines Hundes bestimmt. Kleine Hunde wiegen im Durchschnitt 10kg, mittlere bis zu 25kg und große sogar bis zu 40kg.
  • Das tägliche Pensum an körperlicher Aktivität. Das beeinflusst den Stoffwechsel und somit auch die Menge an Nährstoffen, die der Hund braucht, um zu überleben.
  • Das Umfeld. Die Bedürfnisse eines Siberian Husky in Norwegen sind nämlich nicht dieselben, wie die eines Windhundes in Mexiko. Der Kalorienverbrauch wird auch durch Temperaturen und das Umfeld bestimmt.
Ein aktiver Hund braucht auch mehr Futter!

Aufgrund all dieser Faktoren und der Tatsache, dass sie Allesfresser sind, empfehlen wir eine Art Futtermittel für Hunde, das eine ausgewogene Menge an Nährstoffen enthält und sich an die Grundbedürfnisse unseres Haustieres anpasst.

Wie man das angebrachte Futtermittel richtig analysiert

Die spanische Verbraucherschutzorganisation OCU veröffentlichte 2017 einen Report, der die Zusammensetzung eines guten Futtermittels aufführte. Dabei wurde erklärt, warum die Zutaten so wichtig für die Gesundheit unseres Tieres sind.

Um zu analysieren, ob das Futtermittel für Hunde die notwendigen Bedürfnisse des Tieres deckt, wurden die folgenden Stichpunkte aufgeführt:

  • Die Energiekonzentration oder die Anzahl an Kalorien. Es ist natürlich wichtig zu wissen, wie viel Futtermittel wir unserem Hund geben sollten.
  • Kohlenhydrate sind sehr gewöhnlich in den sogenannten extrudierten Futtermitteln. Diese Art Trockenfutter durchgeht dabei einen thermischen Prozess, bei dem Druck und Feuchtigkeit eingesetzt werden, um verschiedene Nährstoffe zu homogenisieren und die Verdauung des Futters zu verbessern. Kohlenhydrate steuern hierbei notwendige Ballaststoffe für den Verdauungsprozess hinzu. Einige Marken jedoch verwenden zu viel Kohlenhydrate und ersetzen damit den Großteil des Fleisches.
  • Proteine. Konkret gesagt, meinen wir hiermit die Menge und Qualität der Proteine, die das Trockenfutter enthält. Ein Futtermittel niedriger Qualität verwendet für gewöhnlich Mehle, die mit Eingeweiden oder pulverisierten Knochen, Proteinen aus pflanzlicher Herkunft oder Kollagen vermischt werden. Am besten ist es deshalb, Futtermittel für Hunde zu verwenden, die frisches oder dehydriertes Fleisch enthalten.
  • Fette. Fettsäuren Omega 3 und Omega 6 können nämlich die Erhaltung des pH-Wertes der Haut und das glänzende Fell deines Hundes unterstützen. Die Qualität der Fette ist ebenfalls wichtig, um zukünftiges Übergewicht zu vermeiden.
  • Vitamine und Mineralien. Das Futtermittel sollte zudem eine ausgewogene Porportion und Kombination enthalten, die die Aufnahme der Vitamine unterstützt. Kalzium und Phosphor sollten beispielsweise kombiniert werden.
  • Die Qualität der Zutaten (enthält das Futtermittel Fleisch, und wenn, in welcher Proportion?) ist ebenfalls wichtig, wenn es darum, geht das beste Futtermittel für Hunde zu wählen.
Trockenfutter und Hausgemachtes

Lesetipp: Alternative Ernährung zum Hundefutter

Marken: Preis-Leistungs-Verhältnis

Die täglichen Kosten, die bei der Fütterung eines Tieres entstehen, spielen ebenfalls eine Rolle. Es ist natürlich wichtig, dass hierbei die minimalen Ernährungsbedürfnisse der Fellnase gedeckt werden. 

Die Stiftung Warentest hat 2016 Hundefutter analysiert und ist zu dem Schluss gekommen, dass günstiges Futter in der Regel besser ist als Premium-Futter!

Es wurden 18 Trockenfutter auf Nährstoffgehalt, Schadstoffe, Verpackungsangaben und Futtermenge überprüft. Dabei erfüllten fast alle Futtermittel die Nährstoffbedürfnisse der Tiere. Doch die großen Preisunterschiede lassen nicht auf die Qualität schließen.

Sprich auch mit deinem Tierarzt über dieses wichtige Thema!