Dürfen Hunde Nudeln fressen?

· 22. Februar 2019
Eine Portion hin und wieder bereitet unseren Fellnasen für gewöhnlich keine Probleme, doch wenn wir ihnen zu oft oder viel Nudeln füttern, so können sie aufgrund der Kohlenhydrate zunehmen.

Nudeln isst man auf der ganzen Welt. Viele Hundebesitzer fragen sich, ob ihre Fellnasen auch an diesem Gaumenschmaus teilhaben dürfen, oder ob das eher ungesund für sie ist.

Sie sind nicht giftig für Hunde und fügen ihnen keinen Schaden zu, solange das Tier nicht unter einer Lebererkrankung leidet

Aber eigentlich sind Nudeln kein Hundefutter und sollten deshalb auch keinen Teil der Alltagsernährung darstellen, denn auf lange Sicht können sie  negative Effekte haben.

Für Hunde enthalten Nudeln einfach nicht besonders viele Nährstoffe. Es macht jedoch nichts, wenn man ihnen gelegentlich mal eine Portion zukommen lässt.

Nudeln enthalten viele Kohlenhydrate

Analysiert man die Zusammensetzung von Nudeln, dann bemerkt man, dass dieses Nahrungsmittel aus Wasser und Mehl besteht. Manchmal enthält es auch etwas Ei. Das bedeutet, dass es viele Kohlenhydrate enthält.

Bei einer optimalen Hundeernährung bilden Kohlenhydrate jedoch nicht die hauptsächliche Energiequelle. Hunde neigen so leicht zu Übergewicht und es kann auch zu Nährstoffmangel kommen. Kohlenhydrate haben einfach keine Nahrungsnutzen für Hunde.

Sollten Nudeln ein Teil der Grundnahrung unserer Vierbeiner darstellen?

Nein, Hunde brauchen keine Nudeln als Teil ihrer Ernährung. Die hündischen Ernährungsbedürfnisse basieren auf Proteinen, Fetten, Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Elementen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass ihre hauptsächliche Energiequelle Protein ist.

Unser Lesetipp: Woran erkenne ich gutes Haustierfutter?

Man kann Hunden jedoch auch Nudeln füttern, es darf nur nicht jeden Tag sein. Sie sind einfach keine Grundlage für die Ernährung der Vierbeiner.

Hund und Nudel

Außerdem sollte man die Nudeln auch nicht mit industriellen Futtermitteln mischen, damit es nicht zu Verdauungsproblemen kommt. Das hängt damit zusammen, dass jedes Nahrungsmittel einen anderen Verdauungsprozess benötigt und von jedem Hund verschieden verdaut wird.

Wie verwendet man Nudeln in der Ernährung unserer Hunde?

Hausrezepte für Hunde beruhen meistens auf Fleisch und Gemüse. Doch man kann gelegentlich auch ein wenig Nudeln zufüttern. Man muss jedoch wissen, auf welche Art man dieses Lebensmittel bei der hündischen Ernährung einsetzt.

Bevor man dem Hund irgendwelche Nudeln gibt, sollte man sich erst über die Zutaten und die Zubereitungsweise informieren.

Verwende am besten Nudeln, die Mehle aus Hafer oder Gerste, Vollkorn-, Reis- oder Flachsmehl enthalten. Diese kann der Hund am besten verdauen.

Da sie allerdings nicht die Grundlage der Ernährung bilden dürfen, muss man auch andere Lebensmittel, wie Fisch, Fleisch oder Ei hinzufügen. Sogar eine kleine Gemüsebeilage ist möglich.

Allerdings muss man streng darauf achten, Salz und andere für Hunde schädliche Nahrungsmittel zu vermeiden, denn sonst kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen.

Hier ist der Hund der Koch

Symptome von Verdauungsbeschwerden

Es kann vorkommen, dass ein Hund unter Verdauungsbeschwerden leidet, nachdem er seine Portion Spaghetti gefressen hat. Das bedeutet, dass der Hund eine bestimmte Intoleranz auf etwas, das er gefressen hat, zeigt. Zu den Symptomen gehören: Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Unwohlsein und Schwellung.

Man darf dem Hund keine Soße oder Gewürze füttern, denn die sind oft für die Verdauungsbeschwerden verantwortlich. Einige der Zutaten können sogar giftig für den Organismus des Vierbeiners sein.

Lies auch: Die giftigsten Lebensmittel für deinen Hund

Einige Hunderassen, die Nudeln besser vermeiden

Es gibt einige Hunderassen, die zu Übergewicht neigen und deshalb besser diese Leckerbissen vermeiden. Dazu gehören: Labrador, Beagle, Dackel, Boxer, englische Bulldogge, Langhaarcollie, Mops und Basset Hound.

Unter diese Kategorie fallen ebenfalls ältere, sterilisierte und kurzschnäuzige Hunde, und natürlich jene, die sich nicht besonders viel bewegen.

Die Nudel enthält viel Energie und wenn man diese nicht verbrennt, dann verwandelt sie sich in Körperfett. Es ist jedoch grundlegend, Fettleibigkeit bei Hunden zu vermeiden, da es sonst zu Gesundheitsproblemen wie Arthritis und Hüftdysplasie kommen kann.