Der Tod von Cholito – Empörung in sozialen Netzwerken

· 21. März 2018
Viele haben gezeigt, dass sie nicht einfach gleichgültig zuschauen, sondern gemeinsam Dinge verändern können. 

Eine Frau und zwei Männer schlugen einen wehrlosen Hund, Cholito, ein Beobachter filmte die Szene per Handy und veröffentlichte sie in einem sozialen Netzwerk. Das Video wurde zum Trending Topic. Zahlreiche Menschen waren empört über den brutalen Missbrauch, der vermutlich den Tod des Hundes zur Folge hatte. 

Wie kam es zu dem schrecklichen Angriff auf Cholito?

Demo für Cholito

Der Vorfall ereignete sich in einem Einkaufszentrum Im Stadtteil Recoleta in Santiago de Chile. Dort wurde Cholito von seinen Besitzern in der Weihnachtszeit ausgesetzt. Der Besitzer eines Geschäftes war über den Hund verärgert und wies eine Angestellte an, es zu vertreiben.

So kam es zu dieser Misshandlung des Hundes. Die Frau drückte ihre Reue für die brutale Aggression aus. Sie schlug dem Hund auf den Kopf, bis er bewusstlos wurde, verleugnet jedoch, ihn getötet zu haben.

Die brutale Misshandlung eines verlassenen Hundes endete vermutlich mit dessen Tod. Die Szene wurde gefilmt und im Internet veröffentlicht. Die Empörung mobilisierte unzählige Menschen!

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Gerichtsverhandlung zur Klärung des Vorfalls

Die Gerichtsverhandlung wegen Tierquälung konnte nicht abgeschlossen werden, da Cholito weder lebend noch tot aufgefunden wurde. Die Quäler sagten aus, das Tier in einer Decke in eine ländliche Gegend gebracht zu haben, doch die Polizei fand keine Spuren des Hundes.

Die gefilmte Szene gibt jedcoh Zeugnis über die grausame Behandlung von Cholito, die zu seinem Tod geführt haben könnte.

Nach Aussagen des Staatanwaltes Marcelo Cabrera handelt es sich um Tierquälerei, ganz unabhängig davon, ob der Hund daran gestorben ist oder nicht. Es handelt sich um an einem Tier verübte Grausamkeit.

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Niemand kann diese Aggression dulden

Der Bürgermeister von Recoleta, Daniel Jadue, reichte eine für solche Fälle gesetzlich vorgesehene Anzeige gegen die Tierquäler ein. Auch verschiedene Tierschutzgruppen (Observatorio Animal, Animal Libre, Ecopolys und Callejeritos de la Vega) unterstützen diese Maßnahme.

Jadue bestätigt, dass Tierquälerei weder in der Öffentlichkeit, noch im Privaten zugelassen werden kann. Es handelt sich um eine Straftat. Er erinnert daran, dass diese in seiner Gemeinde in allen Ausmaßen verboten ist.

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Soziale Netzwerke: Werkzeug, im Kampf für Cholito

Die Entrüstung der Menschen ließ nicht auf sich warten. Mit dem Hashtag #JusticiaparaCholito haben unzählige Menschen ihre Ablehnung bekundet und entsprechende Maßnahmen gefordert.

Viele verbreiteten den Slogan „Nicht einer weniger“ in der Anlehnung an Aufrufe gegen geschlechtsspezifische Gewalt „Nicht eine weniger“. 

Vom Internet auf die Straße gegen Tierquälerei

Demo für Cholito

Über soziale Netze wurde in Chile zu einem Protest aufgerufen, um sich für Tierrechte einzusetzen. In der chilenischen Hautpstatdt und in anderen Städten versammelten sich rund zehntausend Menschen, um die schreckliche Misshandlung von Cholito zu verurteilen. 

Mitglieder von Tierschutzorganisationen und Familien mit Haustieren protestierten, um die Verantwortlichen ins Gefängnis zu bringen und Gesetze gegen Tierquälerei zu verschärfen. Viele haben gezeigt, dass sie nicht einfach gleichgültig zuschauen, sondern gemeinsam Dinge verändern können.