Der Schnauzer, unser bester Freund

· 19. Februar 2018
Riesenschnauzer benötigen ständig Aufmerksamkeit, Pflege und Zuneigung und wollen immer von ihrer menschlichen Familie umgeben sein.

Der Schnauzer ist ein beliebter Haushund mit einem charakteristischen Schnauzbart. Es gibt drei verschiedene Typen, die sich in der Größe unterscheiden: Zwergschnauzer (zwischen 6 und 7 kg), Standard-Schnauzer (14 bis 15 kg) und Riesenschnauzer (mehr als 30 kg).

Die Ursprünge des Schnauzers

Ursprünglich wurde der Schnauzer als Nutztier gehalten. In den beiden Weltkriegen diente er als Militärhund und noch heute wird er als Polizeihund in verschiedenen Bereichen eingesetzt.

Der Schnauzer zeichnet sich durch seinen robusten Körperbau und sein widerständiges Fell aus. Er kann Kälte und schlechtes Wetter ohne Weiteres ertragen und vielseitig eingesetzt werden.

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Eigenschaften

Schnauzer

Schnauzer sind kräftige Tiere und besitzen einen gutmütigen Charakter. Diese Rasse eignet sich gut für ein Leben in einer städtischen Umgebung, da sie nicht viel Bewegung benötigt, obwohl diese Hunde oftmals unter Arthrose leiden können. Tägliche leichte Aktivitäten reichen im Normalfall aus.

Es handelt sich um einen Hund mit viel Energie, der seine Besitzer über alles liebt und sie in jeder Situation beschützt. Der Schnauzer ist ein ausgezeichneter Wachhund, der gerne bellt und sich gegenüber Fremden erst einmal misstrauisch verhält.

Im Training zeigen sich diese Hunde sehr gehorsam und nehmen häufig bei Dog Agility und anderen Wettbewerben teil. Sie neigen dazu, sich schnell zu langweilen und können sich dann sehr stur verhalten.

Riesenschnauzer können zu Aggressivität neigen, besonders gegenüber ihren gleichgeschlechtlichen Artgenossen. Zu Kindern sind sie jedoch ausgesprochen lieb.

Allerdings sollte man nie vergessen, dass es sich um große und starke Hunde handelt, die ein kleines Kind, ohne es zu beabsichtigen, stoßen oder verletzen können.

Gesellschaft und Disziplin

Riesenschnauzer benötigen ständig Aufmerksamkeit, Pflege und Zuneigung und wollen immer von ihrer menschlichen Familie umgeben sein.

Sollten diese Bedingungen nicht erfüllt werden, kann der Hund einen mürrischen und missmutigen Charakter entwickeln und eventuell auch den Respekt vor seinen Besitzern verlieren.

Lebt der Schnauzer mit kleineren Hund oder anderen Kleintieren zusammen, sollte man besonders vorsichtig sein, da diese Rasse einen ausgeprägten Jagdinstinkt besitzt.

Um den Schnauzer an ein Zusammenleben mit kleineren Tieren zu gewöhnen, sollte er bereits in einem solchen Umfeld aufwachsen.

Der Schnauzer: ein ausgezeichneter Wachhund

Der Schnauzer schützt sein Heim, einen Hof oder ein Grundstück. Sein natürlicher Beschützerinstinkt bringt ihn bei drohender Gefahr zu lautem Bellen. 

Diese Hunde besitzen einen territorialen und beschützerischen Charakter und verteidigen alles, was sie als „Familieneigentum“ betrachten.

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Die Pflege

Die Fellpflege ist ein sehr wichtiger Punkt. Damit das Fell nicht verfilzt, muss es regelmäßig gebürstet und gewaschen werden. Diese Hunde haben zwei verschiedene Fellschichten, eine äußere, die als Schutz dient und eine innere, die etwas weicher ist.

Eine weitere Schwachstelle dieser Rasse ist ihr Magen. Ihre Ernährung muss gut überwacht werden, da sie gerne zu viel fressen und so Übergewicht entstehen kann. Es wird geraten, den Hund natürlich zu ernähren.

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Der Zwergschnauzer

Schnauzer auf einer Wiese

Ihre geringe Größe sollte nicht unterschätzt werden. Auch wenn es so scheint, dass diese Hunde wenig Charakter und Persönlichkeit besitzen, ist das Gegenteil der Fall.

Zwergschnauzer sind besonders bekannt für ihr ausdrucksstarkes und kräftiges Bellen und für ihr charakteristisches Heulen. Diese Eigenschaften belegen ihre Intelligenz, Entschlossenheit und Energie.

Der Zwergschnauzer zählt zu der Gruppe der Terrier, d. h. zu den Hunden, die für die Arbeit auf dem Boden und für die Jagd kleiner Nagetiere, wie Ratten und Mäuse, gezüchtet wurden.

Diese kleinen Hunde sind fast perfekte Begleiter. Es handelt sich um einen typisch ruhigen Hund, der gehorsam und leicht zu erziehen ist und nicht beißt. Er versteht sich gut mit Kindern und anderen Hunden und liebt es, in den Alltag seiner Familie integriert zu werden.

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Der Zwergschnauzer ist ein Familienhund, intelligent, freundlich, aufgeweckt und verspielt. Er versteht sich gut mit Kindern und liebt es, von seiner Familie umgeben zu sein.

Mit einer guten Erziehung durch den Besitzer, kann man dem Hund beibringen, sich gut mit anderen Hunden zu verstehen und mit ihnen zusammenzuleben. Eine gute Sozialisierung ist wichtig, um sich perfekt in die Familie zu integrieren.

Diese Hunde bellen häufig. Jedoch ist ihr Bellen nicht laut, es handelt sich mehr um ein langanhaltendes, sanftes Jaulen.