Baby hilft Hündin, ihre schreckliche Vergangenheit zu überwinden

23. Februar 2018
Die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft zwischen einem Hund und einem Kind

Jahrelang wurde die Hündin Nora misshandelt, bis sie von einer liebenden Familie aufgenommen wurde. Ein 11 Monate altes Baby konnte dem Tier helfen, seine Vergangenheit zu überwinden. In sozialen Netzwerken sorgte diese Geschichte für großes Aufsehen.

Nora wird nach schrecklicher Misshandlung von einer Familie adoptiert

Die Familie Spence adoptierte Nora, eine 8-jährige English-Pointer-Hündin, die schlimm misshandelt worden war. In ihrem neuen Zuhause hatte die Hünden vor jedem und allem Angst, nur Archie, ein 11 Monate altes Baby, konnte dem Tier helfen.

Archie wurde zum besten Freund der Hündin. Es war nicht so geplant, doch das Baby war die beste Therapie für Nora, um all ihre Ängste zu überwinden.

Nora begleitete das Baby auf Schritt und Tritt. Die beiden haben die schönsten Momente des Tages zusammen verbracht, zusammen gespielt und Siesta gehalten.

Archie liebt Tiere und wurde natürlich auch von seinen Eltern so erzogen. Der Vater betont, wie wichtig es für ihn ist, alle Lebewesen mit Respekt zu behandeln und dies auch Kindern beizubringen.

Eine beispielhafte Familie

Elisabeth Spence und ihr Mann haben drei Kinder und fünf Haustiere, zwei Hunde und drei Katzen. Alle wurden aus dem Tierheim adoptiert und hatten eine schlechte Vergangenheit. Mehr als 50.000 Menschen, die der Familie auf Instagram folgen, bewundern ihren Alltag.

Die Familie erinnert ihre Follower immer wieder daran, wie wichtig es ist, einsame und misshandelte Tiere zu adoptieren und ihnen ein neues Zuhause zu bieten.

Inzwischen ist Nora ein selbstsicheres Tier, denn durch die einzigartige Beziehung zu Archie und die liebevolle Pflege der Familie konnte die Hündin ihre schlimme Verangenheit bewältigen.

Sozialisierung eines in der Vergangenheit misshandelten Hundes

Ein Tier, das misshandelt wurde, braucht einen geregelten Tagesablauf, ein warmes Zuhause und viele liebevolle Worte von seinem neuen Besitzer.

Der zugefügte Schaden ist sehr tief, das Misstrauen des Hundes anfangs groß. Er muss umerzogen werden, er muss geduldig und liebevoll behandelt werden, damit er langsam Vertrauen aufbauen und seine Vergangenheit zurücklassen kann.

Körperliche und seelische Misshandlungen zerstören viele Menschen und haben auch auf Tiere tiefgehende Folgen, die nur schwer zu bewältigen sind.

Plötzliche, schnelle Bewegungen bringt ein misshandelter Hund oft mit Gefahr und Gewalt in Verbindung, deshalb kann er an Verhaltensstörungen leiden. Weitere Symptome, die durch eine Misshandlung entstehen können, sind Traurigkeit, Depression und Aggressivität.

Ein misshandelter Hund kann auch zwanghafte Verhaltensmuster entwickeln, die er immer wieder ohne erkennbaren Grund wiederholt, zum Beispiel Bellen, abnormales Lecken von Oberflächen, den eigenen Schwanz jagen oder obsessives Kratzen und Graben.

Wie kann man einem misshandelten Hund helfen?

Hund mit schlimmer Vergangenheit, Baby hilft ihm

Langsame, vorsichtige Bewegungen sind wichtig, um das Tier nicht zu erschrecken. Sei behutsam und liebevoll mit dem Hund. Nähere dich vorsichtig und sanft, damit dein Hund langsam Vertrauen aufbauen kann.

Verwende eine sanfte, beruhigende Stimme, wenn du mit dem Tier sprichst. Gehe beim Füttern mit Feingefühl vor und lasse den Hund herankommen, ziehe dich dann zurück und erzwinge keine Situationen.

Das Tier muss sich an deine Stimme gewöhnen, lernen zu vertrauen und dich mit angenehmen Situationen assoziieren. Es muss lernen zu verstehen, dass es ihm jetzt gut geht, damit es seine Ängste abbauen kann. Das Tier wird dir grenzelos dankbar für deine Pflege und Mühe sein!

Quellenangabe aller Bilder: www.lavanguardia.com

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