4 Dinge, vor denen Hunde Angst haben

6. Februar 2018
Nach dem Lesen wirst du wissen, wie du deinem Hund in bestimmten Situationen helfen kannst. 

Obwohl wir oft mit Stolz sagen, dass „unser Haustier das tapferste der Welt ist“, gibt es bestimmte Dinge, die es vor Angst erzittern lassen. In diesem Artikel erfährst du, wovor sich Hunde fürchten.

Nach dem Lesen wirst du wissen, wie du deinem Hund in bestimmten Situationen helfen kannst. 

Panikattacken und Angst bei Hunden

Angst bei Hunden

Obwohl wir glauben, dass Tiere nicht im gleichen Maße leiden wie Menschen, ist das nicht wahr. Hunde leiden auch unter Phobien, Panikattacken und Angst. Ganz zu schweigen vom Stress, der durch bestimmte Situationen oder Veränderungen ausgelöst werden kann.

Um zu erkennen, dass dein Hund zu Tode erschrocken ist, solltest du auf bestimmte Zeichen achten:

  • Er bellt viel und in hohen Tönen,
  • versucht wegzulaufen,
  • legt sich so “flach” wie möglich auf den Boden,
  • sucht verzweifelt einen Platz, um sich zu verstecken.
  • Er erleichtert sich an verbotenen Orten (auch im Bett),
  • zittert,
  • knurrt und zeigt seine Zähne,
  • legt seine Ohren zurück,
  • öffnet seine Augen weit und seine Pupillen weiten sich und
  • er klemmt seinen Schwanz zwischen die Hinterbeine.

Wie kann man einem verängstigten Hund helfen?

Man würde dem Hund in bestimmten Situationen gerne helfen, um die Angst zu überwinden. Doch wie? Wir empfehlen dir, nicht streng mit ihm zu sein oder ihn zu bestrafen, wenn er sich aus Angst falsch verhält.

Du solltest ihn jedoch in diesem Augenblick auch nicht streicheln oder trösten, denn dies wäre für den Hund nur eine Bestätigung der ungewöhnlichen Situation oder einer realen Gefahr.

Halte den Hund nicht gegen seinen Willen fest, das kann ihn noch nervöser machen und sogar gefährlich werden, denn er könnte versuchen, dich anzugreifen!

Du solltest am besten so tun, als wäre nichts passiert, der Hund wird sich beruhigen und wieder sein normales Verhalten annehmen.

Hunde haben viel Angst vor…

Jedes Tier ist anders, was zum Teil auch von der jeweiligen Rasse abhängt, doch im Allgemeinen haben Hunde Angst in folgenden Situationen:

1. Laute Geräusche

Dazu gehören Donner, Stürme, Feuerwerk, Geschrei, Staubsauger, Rasenmäher, Haartrockner, Feuerwehrsirenen, Krankenwagen- oder Polizeisirenen usw. Das Gehör von Hunden ist unserem weitaus überlegen (bis zu 4 mal empfindlicher), sie haben die Fähigkeit, 35.000 Schwingungen pro Sekunde aufzunehmen! Stell dir vor, wie sich da Regen am Fenster anhört!

2. Andere Hunde 

Obwohl sie vielleicht mit anderen Haustieren aufgewachsen sind, fühlen sich Hunde normalerweise unwohl, wenn sie auf einen anderen Hund treffen.

Es ist nicht direkt Eifersucht, aber sie möchten ihr Revier nicht mit anderen Hunden teilen. In den meisten Fällen hatte ein Tier, das Angst vor anderen hat, eine schwierige Sozialisationsphase oder wurde sehr jung von seiner Mutter getrennt.

Dazu kommt, dass wir unsere Haustiere oft wie kleine Kinder behandeln, da mag es nicht wundern, dass sie vom Leben im Freien oder der Interaktion mit anderen Tieren nicht sehr begeistert sind.

Noch ein interessanter Artikel: Warum Hunde nicht bei uns im Bett schlafen sollten

3. Menschen

Angst vor Menschen

Alles hängt von den Erfahrungen als Welpe ab. Wurde der kleine Hund beispielsweise in der Vergangenheit misshandelt, hat er sehr wahrscheinlich Angst.

Angst vor jemandem, der diesem Menschen ähnlich ist oder etwas besitzt, das ihn an diesen traumatischen Augenblick erinnert (Besenstiel, Gürtel, Schuh usw.). Hunde sind nicht nachtragend, aber es fällt ihnen schwer, wieder jemandem zu vertrauen.

Lesetipp: Wie reagiert das Gehirn eines Hundes, wenn er seinen Besitzer sieht?

4. Angst vor Veränderungen

Wenn das Tier zu verwöhnt ist und nicht auf die Straße geht, hat es wahrscheinlich Angst vor neuen Erfahrungen (vor dem Autofahren, vor kleinen Kindern oder Umzügen usw.).

In all diesen Situationen können Hunde große Angst leiden. Versuche, ihnen dabei so gut wie möglich zu helfen.

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