Yorkshire-Terrier: klein mit großem Charakter

· 20. Februar 2018
Die Pflege des Yorkshire-Terrier ist einfach, er braucht nur wenig Futter und keine teuren Ausrüstungen. 

Yorkshire-Terrier sind kleine Hunde, die nicht sehr viel Platz benötigen. Sie haben fast überall ausreichend Raum und respektieren den persönlichen Bereich ihrer Besitzer.

Die Pflege des Yorkshire-Terrier ist einfach, er braucht nur wenig Futter und keine teuren Ausrüstungen. 

Das Leben mit einem Yorkshire-Terrier

Ein Yorkshire-Terrier ist liebevoll und lustig, er passt sich an jeden Besitzer an und hat einen sorglosen, großherzigen Charakter, durch den er auch bei seinen Artgenossen sehr beliebt ist.

Die kleinen Hunde haben keine Angst vor großen Vierbeinern und kommen mit allen gut aus, doch man muss trotzdem vorsichtig sein, denn durch den Größenunterschied könnte es zu Unfällen kommen. Es kommt nicht selten vor, dass Yorkshire-Terrier von größeren Hunden verletzt werden, oft ungewollt im Spiel.

Schutz- und Wachhund

Sicherlich hat der Yorkshire-Terrier nicht die gewöhnliche Größe oder Statur eines Wachhundes aber diese Rasse besitzt einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und warnt seine Familie sofort bei Gefahr. Er hat seinen Mut von seinen Vorfahren geerbt und hat trotz seiner zierlichen Statur keine Angst.

Yorkshire-Terrier

Ein Yorkshire-Terrier zeigt Kampfgeist und Willen, wenn er sein Haus, das Auto oder den Garten seiner Herrchen beschützen soll.

Der Charakter

Der Yorkshire-Terrier hat ein sehr gutes Gedächtnis. Er liebt Spaß und Spiel mit einem Ball, einem Seil oder anderen Gegenständen, die man ihm zuwirft. Er zeichnet sich durch seinen extrovertierten Charakter aus und ist deshalb für Jung und Alt ein perfektes Haustier.

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Kinder und Yorkshire-Terrier sind von Natur aus gute Freunde. Allerdings sollten Kindern den kleinen Hund nicht mit einem Spielzeug verwechseln und ihn nach Lust und Laune herumziehen.

Yorkies sind auch für ältere Personen perfekte Begleiter. Sie sind immer gut gelaunt und freudig, sie brauchen nicht viel Auslauf und sind einfach in der Haltung.

Ein kleiner Innenhof oder Garten sind ausreichend, damit sich der Yorkhire-Terrier bewegen kann. Auch in einer kleinen Wohnung fühlt sich diese Hunderasse wohl. 

Yorkshire-Terrier auf der Wiese

Auch wenn er nicht unbedingt lange Spaziergänge benötigt, freut er sich und vergnügt sich gerne in freier Natur. Es rennt und spielt gerne im Gras und ist deshalb für einen Ausflug ins Grüne dankbar.

Das Sozialverhalten

Diese Rasse besitzt einen ausgeprägten Familiensinn. Der Yorkshire-Terrier weiß ganz genau, wer wann nach Hause kommt und wird wachsam warten, bis alle Familienmitglieder zu Hause sind.

Allerdings solltest du deinen Yorkie nicht allzusehr verwöhnen, auch wenn du ihn noch so sehr liebst. Doch dieser Hund hat einen starken Charakter und ist sehr entschlossen, deshalb ist eine gute Erziehung wichtig.

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Die Pflege

Yorkshire-Terrier haben empfindliche Augen, häufig leiden sie an Augenkrankheiten, wie Grauer Star, progressive Netzhautatrophie,  Bindehautentzündung oder Hornhautentzündung.

LCP (Legg-Calvé-Perthes-Krankheit) ist eine Entwicklungsstörung, die häufig bei jungen Yorkshire-Terriern auftritt. Dabei kommt es zu einer Schwächung des Oberschenkelkopfes, was wiederum zum Zusammenbrechen des Knochens und Knorpels des Hüftkopfes führt.

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Im Allgemeinen ist der Yorkshire-Terrier ein gesundes und anpassungsfähiges Tier. Vergiss nicht auf eine gute Hygiene, Zähneputzen, Entwurmung, Fellpflege, um deinen vierbeinigen Freund lange gesund zu halten. Er wird dir viel Freude bringen!