Warum Haustiere gut für Kinder sind

6. April 2018
Die positive Wirkung von Hunden und Katzen auf Kinder wurde in zahlreichen Studien bestätigt.

Haustiere sind gut für Kinder, denn sie verbessern das Immunsystem, was die Kleinen resistenter gegen Krankheiten macht. Doch das ist noch lange nicht alles, Haustiere haben noch viel mehr Vorteile für die kleinsten des Hauses.

Kleinkinder, die in Kontakt mit Haustieren sind, sind vermehrt Bakterien ausgesetzt, was ihre Abwehrkräfte stärkt. Sie können dadurch Mechanismen zum Selbstschutz entwickeln und gesünder aufwachsen.

Babys unter einem Jahr, die mit Haustieren zusammenleben, leiden beispielsweise in der kalten Jahreszeit viel seltener an Erkältungen. 

Ohrenentzündung

Haustiere sind gut für Kinder

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Ohrenentzündungen kommen bei Kleinkindern häufig vor. Aus verschiedenen Studien geht allerdings hervor, dass Babys, die mit Hunden oder Katzen zusammenleben, seltener daran erkranken. Die kleinen Patienten benötigen außerdem weniger Medikamente für die Genesung, wenn sie trotzdem erkranken.

Besseres Immunsystem

Wie bereits erwähnt, sind Haustiere gut für Kinder, da sie das Immunsystem stärken. Kinder mit Hund oder Katze halten sich meist länger im Freien auf. Auf den gemeinsamen Spaziergängen mit Hund oder täglichen Abenteuern mit der Katze, sind sie mehr Mikroorganismen ausgesetzt.

Das ist gut für die Kinder, denn damit werden ihre Abwehrkräfte gestärkt. Das Kind entwickelt sich gesünder und ist vor Infektionen und Krankheiten besser geschützt.

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Haustiere sind nicht nur gut für Kinder, sondern für die ganze Familie

Die positive Wirkung von Hunden und Katzen auf Kinder wurde in zahlreichen Studien bestätigt. Auch für Erwachsene haben Haustiere viele gesunde Vorteile. Menschen, die einen Herzinfarkt erleiden, haben eine längere Lebenserwartung, wenn sie einen Hund haben.

Bei älteren Menschen reduzieren Hunde und Katzen das Risiko für Depressionen und andere psychische Probleme, die durch Einsamkeit entstehen können. Sie müssen Verantwortung für die Fellnasen übernehmen und sich um sie kümmern. Die Tiere sind dafür dankbar und schenken ihren Besitzern viel Liebe.

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Verantwortung durch Haustiere

Das Zusammenleben mit Tieren hat viele positive Auswirkungen in der psychologischen Entwicklung von Kindern. Das Kind lernt, das Haustier beim Schlafen nicht zu stören, es zu füttern, das Katzenklo zu leeren oder den Hund spazieren zu führen. Es lernt natürlich auch den liebevollen Umgang mit Tieren. 

Das Kind kann Verantwortung übernehmen und lernen, die Bedürfnisse anderer zu verstehen. Das angenehme Gefühl und der Kontakt mit dem Tier verbessern auch die Selbstsicherheit sowie soziale Fähigkeiten und den Austausch mit der Umwelt.

Kinder, die sich im Umgang mit anderen schwer tun, oder Kinder mit Autismus, Down-Syndrom oder anderen Störungen, können von dem Umgang mit einem Tier ganz besonders profitieren. Das Haustier kann die Kommunikation mit der Außenwelt verbessern und ist gleichzeitig ein treuer Spielgefährte, der jedoch auch gepflegt und versorgt werden muss.

Deshalb sind Haustiere gut für Kinder, denn sie lernen, die Verantwortung über ein Lebewesen zu übernehmen und es täglich zu pflegen.

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Andere Vorteile von Haustieren

Haustiere sind gut für Kinder

Wenn ein Kind schreiben und lesen lernt, kann es unter Druck stehen, denn die Eltern oder ältere Geschwister möchten möglichst schnelle Fortschritte sehen. Auch Mitschüler üben oft Druck aus. Damit das Kind mehr Lust zum Lesen hat, kann man ihm sagen, dass es seinem Haustier vorlesen soll, denn dem Tier ist es egal, ob das Kind schneller oder langsamer liest. Es ist ein perfekter Begleiter beim Lernen.

Kinder mit Haustieren lernen auch, ihre Impulse besser zu kontrollieren. Außerdem verbessern sie ihre sozialen Fähigkeiten anderen Kindern gegenüber und auch ihr Selbstwertgefühl. Sie haben zuhause einen haarigen Freund, der sie so akzeptiert, wie sie sind und keine Veränderungen oder Ansprüche stellt. Sie müssen das Tier nur lieben und pflegen.

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