Spinnen mit einem Lächeln: Verhalten und Lebensraum

27. März 2019
In dieser Familie, die aus mehr als 2000 Arten besteht, gibt es zwar einige giftige und gefährliche, wie beispielsweise die schwarze Witwe, doch es gibt auch andere, die man als Spinnen mit einem Lächeln kennt.

In der Familie der Haubennetzspinnen gibt es einige Arten, die immer glücklich zu sein scheinen. In diesem Artikel möchten wir dir deshalb Näheres über die Spinnen mit einem Lächeln berichten.

Die Gruppe der Spinnen mit einem Lächeln

In dieser Familie, die aus mehr als 2000 Arten besteht, gibt es zwar einige giftige und gefährliche, wie beispielsweise die schwarze Witwe, doch es gibt auch andere, die man als Spinnen mit einem Lächeln kennt. Das liegt daran, dass ihr Körper wie ein lächelndes Gesicht aussieht.

Die Spinnen grinsen war nicht unbedingt selbst, doch auf ihrem Körper haben sie ein Muster, das einem Clown oder dem Joker von Batman gleicht.

Die berühmteste dieser Spinnen mit einem Lächeln nennt sich Theridion grallator. Sie lebt auf Hawaii und hält sich dort hauptsächlich in den Regenwäldern über 300 m über dem Meeresspiegel von O’ahu, Moloka’i und Maui auf.

Diese Spinne kann bis zu 5 mm lang werden und jede hat ihre eigene Zeichnung auf dem Rücken. Die meisten tragen zwar ihr glückliches Grinsen, doch keine zwei sind dieselben und das Muster ist sogar von Insel zu Insel verschieden.

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Man nimmt an, dass sie sich so vor Vögeln beschützen, denn die sind dort ihr einziger natürlicher Feind. Sie haben außerdem noch eine andere Art der Tarnung: Tagsüber verstecken sie sich unter Blättern und spinnen dort ihre winzigen Netze, die sie später dazu benutzen, Futter zu fangen.

Doch nicht nur dies, denn die Spinnennetze helfen ihnen während der Paarungszeit auch dazu, einen Partner anzulocken. Man sollte ebenfalls wissen, dass die Paarung nachts stattfindet und die Männchen anschließend sterben.

Spinnen mit einem Lächeln und ihre interessanten Namen

Diese Spinne aus Hawaii ist zwar die berühmteste, doch man hat noch andere auf den karibischen Inseln und in Südamerika entdeckt. 

Wissenschaftler und Forscher der Universität von Vermont (USA) haben sich dazu entschieden, den Spinnenarten Namen von berühmten Persönlichkeiten zu geben. Dadurch möchten sie die Personen ehren, die sich für Menschenrechte und Naturschutz eingesetzt haben.

So kommt es, dass Spinnen des Spintharus Genus jetzt Leonardo di Caprio, Barack Obama, David Attenborough, Berni Sanders oder Michelle Obama heißen.

Die Spinnen mit einem Lächeln leben auf Cuba, der dominikanischen Republik, Jamaica, Puerto Rico, den kleinen Antillen und in Costa Rica, Mexiko, Kolumbien, Florida und Südcarolina.

Noch mehr lächelnde Spinnen

Abgesehen von den neu entdeckten in der Karibik und Südamerika, gibt es noch weitere Spinnenarten, von denen man annehmen könnte, sie hätten ein Gesicht auf dem Rücken.

1. Spinne mit dem Katzengesicht

Ihr wissenschaftlicher Name lautet Araneus gemmoides und es handelt sich um eine Netzspinne, die im Westen der USA lebt.

Sie wirkt vielleicht haarsträubend, aber ist gar nicht giftig. Weibchen sind größer als Männchen, doch auch sie werden keinen Zentimeter groß.

2. Gemüsegarten Spinne

Die Leucauge venusta ist an der Ostküste der USA zu Hause und lebt dort nicht nur in Gärten, sondern auch in Städten und auf dem Land.

Sie hat rötlich-orangene Tupfen auf schwarzem Grund, die zwei Augen und einem lächelnden Mund gleichen. Sie sieht der schwarzen Witwe zwar ähnlich, ist aber nicht giftig.

Leucauge Venusta Spinne

3. Goldene Krabbenspinne

Diese Spinne scheint eher erschreckt als glücklich. Es handelt sich um eine kleine, diskrete Tierart. Sie tarnt sich, indem sie wie eine Blume wirkt und schnappt sich ihre Beute – zu denen auch Bienen gehören – ganz still und heimlich.

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Spinnen mit einem Lächeln: Misumena Vatia Spinne

Die Spinnen mit einem Lächeln sind ein weiteres Beispiel dafür, wie wunderbar unsere Natur doch ist.

Gillespie, R. G. (1990). Costs and Benefits of Brood Care in the Hawaiian Happy Face Spider Theridion grallator (Araneae, Theridiidae). American Midland Naturalist. https://doi.org/10.2307/2426552